SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

Farbenpracht in Favoriten (meinbezirk.at)

20 Pflanzentröge werden in der Fußgängerzone Favoritenstraße künstlerisch gestaltet.

FAVORITEN. Unschöne Schmierereien auf beinahe allen Pflanzentrögen verunstalten bereits seit einigen Jahren die Fußgängerzone Favoritenstraße. Dies soll nun durch eine gemeinschaftliche Mal-Aktion geändert werden.
Wie schon das im Sommer 2018 verwirklichte Projekt „3 Weeks, 3 Walls“ in der Per-Albin-Hansson-Siedlung gezeigt hat, bewirken Farbtupfer ein besseres Lebensgefühl bei Anrainern. Damals wurden Graffiti-Künstler im Rahmen des Streetart-Festivals eingeladen, die Seitenmauern der Häuser mit ihren Kunstwerken zu verzieren.
Bezirksvorsteher Marcus Franz greift die Aktion erneut auf. Am Freitag, 17. Mai, werden nun Schulen, Privatpersonen oder auch Vereine dazu aufgefordert, dabei zu helfen, die verunstalteten Pflanzentröge zu verschönern.

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Graffiti-Sprayer flüchteten über Gleise (meinbezirk.at)

Drei Graffiti-Sprayer wurden bei der S-Bahn-Station Oberdöbling auf frischer Tat ertappt. Sie ergriffen über die Gleise die Flucht.

DÖBLING. Um kurz nach zwei Uhr Früh wurde die Polizei am Dienstag, 18.12.2018, zum S-Bahn-Bahnhof Oberdöbling im 19. Bezirk gerufen. Beim Eintreffen fanden die Beamten drei Graffiti-Sprayer vor, die die Flucht ergriffen, als sie die Polizei sahen. Sie flüchteten über die Gleise in Richtung Krottenbachstraße.

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Eine Wand für die Künstler (meinbezirk.at)

Unterführung Keplerplatz: Street-Art könnte künftig vor Graffiti-Attacken schützen.

FAVORITEN. Jeder Favoritner kennt das Problem: Beim U1-Aufgang Keplerplatz werden die Wände des Durchgangs Gudrunstraße regelmäßig beschmiert. Dabei haben die Graffitis keinesfalls Kunstcharakter. Die Vandalen benutzen die öffentlichen Wände, um ihre politischen Statements anonym zu veröffentlichen – und zu hetzen.

Die Kosten für die Reinigung sind exorbitant: Sie liegen bei rund 7.000 Euro pro Anstrich. Inzwischen werden die Wände des Durchgangs jährlich zweimal von den Schmierereien gereinigt. Doch jedesmal werden bereits kurz darauf neue Parolen aufgesprayt.

Um dieser unendlichen Story ein Ende zu setzen, beantragte die Neos-Bezirksrätin Christine Hahn, auf den Wänden des Durchgangs eine Graffiti-Wand zu installieren. Dort sollen dann Künstler Street-Art-Werke produzieren. „Von anderen Orten weiß man, das solche Aktionen vor Beschmierungen schützen“, so die Favoritnerin.

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Grafitti: Zwischen Kunst und Schmiererei (meinbezirk.at)

Street Art in Salzburg erleben

SALZBURG (sm). Der kostenlose Spaziergang der Sommerakademie wurde von Martin Keindl geführt. Ein Experte in seinem Fach: Sprayen. Er führte die Teilnehmer in manche versteckte Ecke von Salzburg, wo sich Graffiti- und Streetartkünstler austobten. Bei sommerlichen Temperaturen wurde das Augenmerk auf „Schmierereien“ gelegt, die sich bei näherer Betrachtung als Hinweise oder Kritik an der Gesellschaft entpuppten.
Für Keindl ist Graffiti viel mehr als Farbe, für ihn sind die Verzierungen Orientierungspunkte. Er kann sie mühelos „lesen“. Nicht immer gelang es den Teilnehmern am Stadtspaziergang, die Buchstaben und deren Bedeutung zu entziffern. So stehen die Buchstaben „LBKS“ für „Leberkäse“ und man kann sie als Ausdruck von „so ein Schmarrn“ interpretieren. Der Spaziergang führte an der Salzach entlang, in Seitengassen, zu Garagentoren, Unterführungen und endete in Lehen am Makartkai, wo sich Sprayer legal austoben durften.

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Street Art von Nychos: Bilder, die die Stadt bewegen (meinbezirk.at)

Ob am Wiener Naschmarkt, auf Mauern in San Francisco, Miami, oder New York: Die Bilder von Street Art und Graffiti Künstler Nychos lassen keinen kalt.

MARIAHILF. Seine großformatigen, technisch herausragenden Arbeiten haben den gebürtigen Steirer Nychos in den letzten 15 Jahren zu einer international anerkannten Größe unter den Street Art Künstlern gemacht.

2005 gründete er in Wien sein „Rabbit Eye Movement“, das sich von einem Street Art Konzept ohne festen Wohnsitz in einen fixen Art Space mit Shop, einer Agentur und Galerie für Künstler, die in der Szene aktiv sind, entwickelte. Sitz des Art Spaces „Rabbit Eye Movement“ ist seit 2012 in der Gumpendorfer Straße 91.

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Schmierereien in Großjedlersdorf verärgern Anrainer (meinbezirk.at)

Graffiti an Fassaden, Lichtkästen und Garagen sorgen bei Anrainern und Polizei für Unmut. Wichtig: Dabei handelt es sich nicht um ein Kavaliersdelikt.

FLORIDSDORF. „TAPZ“ prangt in großen, rosa Schriftzügen in Großjedlersdorf an so manchen Garageneinfahrten, Hausfassaden und Elektroverteilern. Entlang der Brünner Straße, zwischen Siemensstraße und Carbelligasse, und in den Nebenstraßen haben sich Schmierfinke verewigt. Die Hausbewohner und Liegenschaftseigentümer freuen sich wenig über diese Botschaften, müssen sie doch auf eigene Kosten für die Entfernung sorgen und teilweise mehrere Hundert Euro dafür bezahlen.

Da die Versicherungen bei Vandalismus nicht zahlen, bleiben die Eigentümer auf den Kosten sitzen. Lediglich bei rassistischen, sexistischen und nationalsozialistischen Graffitis werden diese von der Stadt entfernt. Die ersten Anzeigen über die unbekannten Täter sind bei der Polizei bereits eingelangt.

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