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Mit der Lizenz zum Sprayen (tt.com)

Übermalen ist Teil der Graffiti-Kunst. Werden aber aufwändige oder noch unfertige Motive wie sein Tintenfisch beschmiert, zeigt „Lazer“ (unterhalb der Blasius-Hueber-Brücke in Innsbruck) kein Verständnis.

Mit Freiflächen für Graffiti und „Street Art“ will die Stadt Innsbruck die ansässige Szene in legale Bahnen lenken. Am Südende der Klinikbrücke gestalten Künstler Betonwände.

Innsbruck – Sie nennen sich „Crazy Mister Sketch“ und „Lazer“. Ihre richtigen Namen möchten die beiden Künstler lieber nicht öffentlich machen – das sei in der Sprayer-­Szene so üblich. Angst vor einer Anzeige haben sie aber nicht. Schließlich bemalen der 20-jährige Sketch aus dem Stubai und der 21-jährige Lazer aus Inzing Betonwände in Innsbruck legal und nach Absprache mit der Stadt. Auch die ÖBB stellen Flächen zur Verfügung, gemeinsam mit 14 Kollegen durfte Sketch den Fußgängerdurchgang zwischen Sillpark und Pema-Turm gestalten.

Aktuell besprühen er und Lazer mit drei befreundeten Künstlern die Wände der Unterführung am südlichen Ende der Klinikbrücke. Während Sketch seine textlastigen Motive als Graffiti bezeichnet, nennt Lazer seine stilisierten Abbildungen von Tieren „Street Art“.

(…)

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