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Die verbotene Lust an Graffitis (noen.at)

Parolen oder verbotene Kunst: Schaden für Betroffene ist meist enorm.

„Scheiß Jesus!“ Diese Worte wurden vor kurzem auf einen Grabstein am Friedhof Mank geschmiert. Auch mit Hakenkreuzen wurde der Friedhofsbereich verunstaltet. Die Parole „Ausländer raus“ schrieb ein Unbekannter auf ein Garagentor im Bezirk Mistelbach. Der Kneipp-Aktiv-Weg in Hainfeld wurde vor einigen Tagen bereits das dritte Mal in diesem Jahr Ziel von Vandalen. Nicht nur, dass Blumenbeete verwüstet wurden; ein Fitnessgerät und eine Hinweistafel wurden bekritzelt.

Ein allgegenwärtiges Phänomen für die heimische Exekutive. „Graffiti oder Schmieraktionen gibt es seit vielen Jahrzehnten. Sie sind einerseits Ausdruck künstlerischer Ambitionen, genauso aber auch politische Agitation sowohl von links- als auch rechtsradikalen Kreisen“, stellt dazu Markus Haindl von der Landespolizeidirektion Niederösterreich beim Blick auf die verschiedenen Vandalenakte mit Graffiti-Schmierereien fest.

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