Graffiti – Kunst oder Bahnfrevel?


“…
Die Reinigung (Foto links) zweier VT70 Garnituren, eine davon war erst wenige Tage davor neu lackiert worden, und eines DoSto hat z.B. einen ganzen Samstag gedauert. Die Durchlaufzeit (Werkstatteingang bis –ausgang) betrug in diesem Fall (Graffiti bis Fensterunterkante) für drei Fahrzeuge: 7 Stunden für 4 EB-IH -Mitarbeiter (quasi „im Akkord“ mit
einem anwesenden gelernten Lackierer, der zufällig Bereitschaftsdienst hatte und aufgrund seiner Erfahrung die gesamte Arbeitsabwicklung erheblich beschleunigen konnte). Die Fahrzeuge wurden etwa im 2-Stunden Rhythmus fertig, aber die Ausfallszeit der Fahrzeuge verlängert sich, weil die Überstellung und Zugbildung noch dazu addiert werden muss. Dazu kommen noch die An- und Abreisezeit der Bereitschaftsmannschaft, dann die Kosten für Spezialreiniger, Waschbürsten, Kleinmaterial, etc. plus Kosten für einen Triebfahrzeugführer, der am Wochenende Dienst für die Überstellung verrichten muss (auf Abruf, weil die Graffitis sonst „eintrocknen“ und nicht mehr rückstandsfrei entfernt werden können oder der Grundlack „mitgeht“), plus Verschubkosten im Bahnhof für die Ausreihung der Wagen aus dem Zugverband, Überstellung und Verschub nach Gkf, Beistellung zur Werkstätte sowie das ganze wieder retour: in Summe mehrere Tausend Euro!
…”
Mehr dazu hier. (S.26)

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