Graffiti in Wien – Die urbane Antwort auf ein verkrampftes Kunstverständnis.


Stadtbekannt hörte sich bei einem der renommiertesten Sprayer in Wien um: stoneone alias 5711 im Gespräch.

Für viele ist die Spraydose die Kalaschnikow einer rebellischen urbanen Jugend, mit der sie alles „beschießen“ was ihnen vor das Visier kommt. Andere wiederum sagen Graffiti hätte längst den Status einer eigenständigen, emanzipierten Kunstgattung erreicht. Österreich ging in der Vergangenheit selten zimperlich mit junger aufstrebender Kunst um, vor allem wenn sie aneckte.
Im Land der Künste werden Graffitis bis heute eher stiefmütterlich behandelt, schlimmer noch, als lästige Schmierereien abgetan. Abseits von Toiletten-Tags und Parkbankkritzeleien entwickelte sich aber eine Szene, welche als durchaus ernstzunehmende Kunst betrachtet werden will. Selbst renommierte Artists der österreichischen Szene wie neo, keramik, scel, nychos, stone, oder rok2 müssen sich immer noch den Vorwurf einer minderwertigen Kunst gefallen lassen, das Graffiti emanzipiert sich aber im traditionellen Kunstmarkt und wird immer mehr zu einer urbanen Antwort auf eine versteifte und konservative Kunstszene. Diesbezüglich haben wir mit dem renommierten Graffitikünstler stoneone gesprochen, um uns unter anderem über die Graffiti- und Streetartszene in Wien zu unterhalten.
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