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Polizei forschte Graffiti-Sprayer über das Internet aus

Der 22-jährige Deutsche war zum Tatzeitpunkt in einem Seefelder Hotel beschäftigt.

Seefeld – Nach Graffiti-Schmierereien im Raum Seefeld im Juli und August dieses Jahres haben Seefelder Polizisten zu modernen Ermittlungsmethoden gegriffen. Die Beamten konnten einen 22-jährigen Verdächtigen über Recherchen im Internet ausforschen. Der junge Mann hatte in Reith und Seefeld an Zahlreichen Bauwerken Graffitis angebracht und so einen Schaden von fast 10.000 Euro verursacht.

Bei den Ermittlungen konnten auch Zeugen ausgeforscht werden, die über die Straftaten des 22-Jährigen detaillierte Auskünfte geben konnten. Gegenüber einem dieser Zeugen hatte der 22-Jährige mit seinen Sachbeschädigungen geprahlt.

Der junge Deutsche soll bereits seit Jahren in Deutschland und Österreich in der Graffiti-Szene aktiv sein. Durch die Ermittlungsergebnisse in Seefeld wurden auch in Deutschland Erhebungen eingeleitet.

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Do, 30.12.2010 15:38″

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Graffiti Sprayer bekommen mehr Platz

Wiens Graffiti-Szene darf hoffen: Im 9. Bezirk werden jetzt sieben neue Standorte geprüft, die bald schon als freie Sprüh-Flächen dienen könnten. Der Bezirksantrag wird jetzt von den zuständigen Magistraten geprüft. Bis Mitte des Jahres fällt die Entscheidung.

Wiens Graffiti-Szene darf hoffen: Im 9. Bezirk werden jetzt sieben neue Standorte geprüft, die schon bald als freie Sprüh-Flächen („WienerWand“) dienen könnten. Der SPÖ-Antrag wurde am Mittwoch mehrheitlich in der Sitzung der Bezirksvertretung beschlossen.

„Jetzt werden die möglichen neuen Graffiti-Zonen von den zuständigen Magistraten auf ihre Eignung geprüft. Bis Mitte des Jahres sollte es eine Entscheidung geben“, heißt es aus dem Büro von Bezirksvorsteherin Martina Malyar.

Im Gespräch sind etwa die Querungen der U6-Trasse oder die Rampe von der Friedensbrücke zum Donaukanal. An der Roßauer Lände und im Arne-Carlsson-Park läuft die Aktion „WienerWand“ bereits seit 2009 mit Erfolg. Rassistische Beschmierungen oder ähnliches sind ausgeblieben. „Die Szene dort verwaltet sich quasi selbst“, heißt es. (vk)

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