SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

Graffiti-Sprayer in Wien-Floridsdorf geschnappt

Mehrere Augenzeugen hatten die fünf Jugendlichen beobachtet und die Polizei verständigt

WIEN. Mehrere Passanten riefen Montagabend bei der Polizei an, weil sie in Wien-Floridsdorf Jugendliche dabei beobachtet hatten, wie diese Graffiti sprühten. Drei von ihnen konnten die Beamten schnappen.

Am Montag gegen 21:40 Uhr meldeten sich mehrere Passanten beim Polizeinotruf und gaben an, dass sie Jugendliche beim Graffiti sprayen beobachtet hätten. Eine Funkstreife entdeckte wenig später fünf Jugendliche beim Besprühen einer Hausmauer.

Die jungen Männer ergriffen sofort die Flucht. Den Polizisten gelang es schließlich, drei Männer im Alter von 18, 19 und 20 Jahren anzuhalten. Die Beamten stellten insgesamt mehr als 20 Sachbeschädigungen an Hauswänden, Straßenschildern, Stromkästen und Schotterboxen der MA 48 fest, die den Beschuldigten zugeordnet werden konnten. Die Beschuldigten wurden angezeigt.

LINK

Zahlreiche Sachschäden durch Graffiti-Sprayer

Wien

Schon zwei Tage vor Halloween haben fünf junge Leute in Wien-Floridsdorf zahlreiche Sachschäden angerichtet: Passanten beobachteten in der Nacht auf Dienstag fünf Graffiti-Sprayer beim Verunstalten von Hauswänden, Straßenschildern, Stromkästen und Schotterboxen und alarmierten die Polizei. Drei der Übeltäter im Alter von 18 bis 20 Jahren wurden wenig später angehalten und angezeigt, zwei junge Männer konnten vor der Funkstreife flüchten. Insgesamt sollen in dieser einen Nacht 20 Sachbeschädigungen auf das Konto der Beschuldigten gehen. Auch in Wien-Margareten treiben Sprayer ihr Unwesen und beschmieren frisch renovierte Fassaden.

LINK

Ein Verberger namens 4berger

4berger 4ever! Ein Spruch, der zahlreiche Bus-Haltestationen ziert. Ein Spruch, der in nahezu identischer, nämlich mit schwarzem Edding gezogenen, Form quer durch die Bundeshauptstadt zu finden ist – Gerüchten zufolge sogar jenseits davon. Ein Spruch, der schließlich eigentlich nur Fragen und keine Antworten aufwirft. 4berger 4ever. Wer oder was bist du?

Klar, das 4ever lässt sich leicht auflösen. Was aber hat es mit dem 4berger auf sich. Ist das ein Herr oder eine Frau Forberger, Vierberger oder gar Verberger? Ich glaube ja an Letzteres. dasbiber hat sich dem oder der 4berger vor mehr als einem Jahr gewidmet und war der Spur bis zu der Facebookgruppe „Wer ist dieser 4berger 4ever“ gefolgt. Dort ist zu lesen, dass es sich bei 4berger um eine nicht besonders beliebte Lehrerin aus einem Floridsdorfer Gymnasium handelt und ein vermutlich dort gebranntes Kind seinen schulischen Frust über diese Dame nun in Schriftzeichen an öffentlichen Stätten auslebt.

Tatsächlich: Es gibt eine Lehrerin mit entsprechendem Namen an einer Floridsdorfer AHS. Bleibt nur die Frage, ob sie tatsächlich mit dem Schriftzug zu tun hat, oder ob sich diese Spur am Ende nicht doch als eine falsche Fährte erweist. Denn:  Wer sich die Mühe macht, an den unterschiedlichsten Stellen der Stadt einen Namen zu hinterlassen, muss einen guten Grund dafür haben. Einer, der mit Frust oder Wut eigentlich nicht hinlänglich zu erklären ist. Schon gar nicht, wenn man die Person hinter dem Namen mit dem Schriftzug geradezu hochleben lässt.

Eher schon plausibel erscheint mir ein Motiv, das als Fortsetzung einer „Urban Legend“ aus dem Wien des 19. Jahrhunderts verstanden werden könnte. Joseph Kysel, der vielerorts als erster Graffiti-Tagger gilt, machte sich schon zu Lebzeiten (1799-1831) einen Namen, indem er selbigen an allerlei öffentlichen Orten und Denkmälern einritzte. Der Legende nach, weil er eine Wette gewinnen und es in Dreijahresfrist zu einer in der ganzen Monarchie bekannten Namen bringen wollte. Am Ende landete der Tagger dem Vernehmen nach schließlich sogar vor einem erbosten Kaiser, der seine persönlichen Denkmäler entstellt sah, und dem gegenüber Kysel Besserung gelobte – um während der Audienz den kaiserlichen Schreibtisch auf ein Neues mit „Kyselak war hier!“ zu veredeln.

Ist das also des Rätsels Lösung? Ist 4berger wirklich ein neuer Kyselak? Oder doch eine Floridsdorfer Lehrerin? Schwer zu sagen. Als Bundespräsident würde ich meinen Schreibtisch jedenfalls besser im Auge behalten.

LINK

Mr. Puppet im Farbenrausch

Das heuer zum zweiten Mal in Leoben durchgeführte Graffiti Art Festival Styria war äußerst erfolgreich. Einerseits für die Teilnehmer an den Workshops, andererseits auch für die Leobener Bevölkerung. Da das LCS dem international renommierte Grafitti-Künstler Mr. Puppet aus Schweden die Betonmauer bei der Unterführung zur Verfügung gestellt hat, entstand dort ein wahres buntes Kunstwerk.

LINK

Saubermacher lässt freie Gestaltung für Sprayer auf ihrer Firmenwand zu.

Am Muradweg kann man das Kunstwerk betrachten.
Erste Grazer Graffiti Studio „Scrawl“ hat da seine Fantasie und Kreativität an der Wand verewigt.
Zu sehen ist an der Grafitti-Wand Metamorphose von Abfall und noch vieles mehr …

Saubermacher lässt freie Gestaltung für Sprayer auf ihrer Firmenwand zu, wir sind gespannt ob weitere Firmen dem Beispiel folgen werden.

LINK

Start typing and press Enter to search

Shopping Cart