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Mural Harbor-Chef Leonhard Gruber: „Es passt einfach gut zu Linz“ (tips.at)

LINZ. 2012 entstand das erste große Fassadenbild im Linzer Handelshafen, 2014 kam die Idee zum Mural Harbor. Leonhard Gruber ist der Kopf hinter der riesigen Freiluft-Galerie.

 „Am Beginn stand einfach nur der Blick in den Hafen und auf die ganzen leeren Wände. Erst dann ist die Idee gekommen: Da könnte man mehr daraus machen“, so der 44-Jährige, der sich gemeinsam mit Michael Url um die Belange von Mural Harbor kümmert. Zwar ist Gruber selbst kein Sprayer, in der Szene ist er aber schon lange verwurzelt, „in der Hip Hop-Szene und in der Skateboard/Snowboard-Szene. Das war mein Ankerpunkt. Aber diese Kunst war allgegenwärtig in all meinen Subkulturen.“

Hip Hop-Kultur in Linz verwurzelt

Dass der Mural Harbor so gut ankommt, liege auch an Linz selbst, so Gruber: „Wir sind auf sehr gutem Boden gestartet, weil hier die Hip Hop-Kultur schon ewig verwurzelt ist. Es passt auch einfach gut zu Linz. In der Hip Hop-Kultur redet man gerne von den vier Elementen: der DJ, der Rapper, der Sprayer und der Breakdancer. Breakdance ist groß in Linz, fast alle Rapper aus Österreich kommen aus Linz. Das Graffiti-Element hat aber gelitten, weil Linz sehr viele Sprüher nach Wien verloren hat. Ein Großteil der Wiener Szene – der wirklich wichtigen Leute – sind Linzer, das wissen viele nur einfach nicht. Deshalb freut es mich, dass wir diesen Aspekt mit Mural Harbor wieder ein wenig zum Vorschein bringen.“

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Sprayer haben ein Jahr lang ein richtiges Museum (krone.at)

„Unser Museum auf Zeit, kurz MAZ, ist nur ein Jahr lang geöffnet“, sagt Leonhard Gruber, Geschäftsführer der Graffiti-Galerie Mural Harbor im Linzer Hafen. Die Zweigstelle befindet sich in einem Gebäude, das mit Jahresende abgerissen wird. Künstler besprayten Wände, Türen, Stiegen.

„Wir bieten auf 2500 Quadratmeter Innenfläche Wandgraffitis, Leinwände, Drucke. Es gibt Illusions- und 3D-Kunst“, erklärt Leonhard Gruber, Gründer von Mural Harbor. Die Sprayer haben also jetzt ein richtiges Museum.

Internationale Szene
Gemeinsam mit Michael Url ist Gruber immer auf der Suche nach neuen Namen. „Manche schreiben uns an, fragen, ob wir eine Wand für sie frei haben“, sagt Url. Als Graffiti-Künstler wird man schnell ins „kriminelle Eck“ gerückt. Im MAZ aber ist es erlaubt, Wände, Gänge, Türen mit Comicfiguren, Zeichen, Linien, Farbenzu besprayen. Künstler aus Australien, Europa, Asien arbeiteten hier für die aktuelle „Urban Art“-Ausstellung.

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