SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

Prozess in Wien: Puber, Gott und die Herzerln (derstandard.at)

Ein 30-Jähriger soll ganz Wien mit seinem Schriftzug „Puber“ vollgesprüht haben. Die Anklage ist aber teils lückenhaft, kritisiert der Richter

Wien – Renato S. hat es geschafft – er ist eine Berühmtheit. Unter seinem Künstlernamen. Denn selbst Richter Wilhelm Mende ruft zu Prozessbeginn zur „Strafsache Puber“ auf und verwendet nicht, wie üblich, den vollen Namen des Angeklagten.

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Sprayer "Puber" ab Mittwoch vor Gericht (derstandard.at)

Der Schweizer, der laut Anklage in ganz Wien seinen Schriftzug sprühte, soll mehr als 50.000 Euro Schaden angerichtet haben

Wien – Der Graffiti-Sprayer „Puber“, der mit seinem Schriftzug in Wien unzählige Hauswände besprüht haben soll, muss sich kommenden Mittwoch und Donnerstag wegen schwerer Sachbeschädigung verantworten. Dem 30-jährigen Schweizer wird ein Gesamtschaden in der Höhe von mindestens 50.000 Euro angelastet. Mehr als 200 Fakten sind angeklagt. Richter Wilhelm Mende wird die Verhandlung leiten.

Der Schweizer, dem eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren droht, wurde Anfang März in einer Wohnung im Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus festgenommen. Ein anonymer Hinweis führte die Polizei zu der Wohngemeinschaft, in der der Gesuchte lebte. Der Mann versteckte sich vor den Beamten auf einem Vordach des Hauses, wurde dort aber entdeckt und vorläufig festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

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Dunsten lassen (derstandard.at)

Langsam entsteht der Eindruck, wer kein Sympathieträger ist, muss einfach mal in U-Haft

Der Herr „Puber“ sitzt seit 6. März in Untersuchungshaft. Soeben ist sein Antrag auf Freilassung mit Fußfessel abgelehnt worden. Es wird nicht wenige Menschen geben, die meinen: Geschieht ihm recht. Denn „Puber“ wird vorgeworfen, praktisch überall in Wien seinen Namenszug hingesprayt und damit unzählige Fassaden verschandelt zu haben.

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Kübel schleppen, geht doch! (derstandard.at)

Gleich zwei Veranstaltungen sind in dieser Woche in Wien der Street-Art- und Graffiti-Kultur gewidmet. dieStandard.at hat die Frauen in dieser männerdominierten Szene aufgespürt

In der letzten Maiwoche widmet sich der Aktionsradius Augarten im zweiten Wiener Gemeindebezirk „Urbanen Bewegungen“ zwischen Subversivität und Kommerz. Diese Woche sind gleich zwei Veranstaltungen dem Thema Street Art und Graffiti gewidmet. Eine Podiumsdiskussion beschäftigte sich mit der Entwicklung von Kunst im öffentlichen Raum seit 1825, als der 25-jährige Wiener Hofkammerbeamte Joseph Kysalek auf einer viermonatigen Reise die Kronländer mit seinem Namenslogo verzierte.

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Brasiliens Mythen auf Säulen der Wiener U2 (derstandard.at)

Wien – 200 Quadratmeter, verteilt auf zehn Säulen. Das war die Fläche, die Speto zur Verfügung stand. 17 Tage lang war der Graffiti-Starkünstler aus São Paulo in Wien-Leopoldstadt bei der U2-Station Krieau, wo die U- als O-Bahn verkehrt, mit Spray und Lack zugange. „Meist zehn Stunden täglich.“ Das Werk im Auftrag der Wiener Linien, des Viertels zwei und von KÖR (Kunst im öffentlichen Raum) wurde am Donnerstag präsentiert. Speto (42) widmete es den Brüdern Villas Bôas und nannte es „3 Brothers“. Leonardo, Orlando und Cláudio Villas Bôas traten für die Rechte der Ureinwohner im Amazonasbecken ein, Orlando und Cláudio wurden 1971 und ’75 für den Friedensnobelpreis nominiert.

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Graffiti: Wenn Puber eine Drohne wäre (derstandard.at)

Der Künstler Katsu hat eine Drohne umgebaut und sprüht jetzt per Fernsteuerung – mit Video

Der Name Katsu ist kein unbeschriebenes Blatt: In den 1990ern erlangte er Ruhm in der Graffitiszene New York, der breiten Masse fiel er 2012 auf, als er mit einem Feuerlöscher die Vorderseite des Los Angeles Museum of Contemporary Art besprühte. Jetzt hat Katsu ein neues Projekt: Er sprüht seine Graffitis mittels ferngesteuerter Drohne.

Zusammenarbeit Drohne und Künstler

Die entstandenen Graffitis seien dabei eine Zusammenarbeit zwischen Drohne und Künstler, so Katsu: „Zu 50 Prozent habe ich die Kontrolle, aber die restlichen 50 Prozent bestimmt die Drohne – wenn mir etwa mitteilt, dass sie sich jetzt drehen müsse, um nicht gegen die Wand zu krachen.“ Tatsächlich will Katsu mit dem Projekt thematisieren, welchen Effekt Maschinen auf die Künste haben.

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Graffiti-Künstler Puber drohen fünf Jahre Haft (derstandard.at)

Sprayer am Donnnerstag in Wien festgenommen – Bei Geschäftstreibenden sorgte er für blanke Nerven

Fuchs, Hirschkalb, Biber und Hase in schwarz und weiß zieren seit Juni die großflächige Wand des Amerling-Gymnasiums in der Schadekgasse gegenüber des Haus des Meeres. Ihre Darstellung ist anatomisch präzise. Elisabeth K. bleibt davor stehen und bewundert die Arbeit: „Gerade auf einer Betonwand wie dieser sieht so ein Graffiti super aus.“ Das Werk stammt von dem belgischen Street-Art-Künstler Roa. Er arbeitet mit Genehmigung der Behörden und hat schon mehrere Wiener Häuserfassaden mit Abbildungen aus dem Tierreich geschmückt.

„Es gibt halt einen Unterschied zwischen Schmierereien und Graffiti“, sagt Anrainerin K. Sie hat einige Jahre in New York gelebt, wo „wirklich alles bemalt“ sei. Dort seien die Häuser aber nicht so schön renoviert wie in Wien. Auf frisch gestrichene Hauswände etwas hinzuschmieren findet K. „nervig“. Auch in ihrem Wohnhaus sei die Eingangstür erst vor Kurzem „vollgeschmiert“ worden. K. ist nicht die Einzige, der es so geht.

Bis zu fünf Jahre Haft

Gerade in Bezirken, wie dem sechsten oder siebten, in denen die Kreativszene beheimatet ist, gibt es kaum einen Straßenzug oder einen Hauseingang, die von „Tags“ – wie Namenszüge von Sprayern genannt werden – und anderen Kritzeleien verschont geblieben sind. Ein Name, der besonders häufig auftaucht, ist der des aus der Schweiz stammenden Sprayers Puber, der am Donnerstag festgenommen wurde. Auf Postkästen, Bänken, Fassaden und Rollläden: Puber hinterlässt seine Spuren überall. Puber wird nun schwere Sachbeschädigung vorgeworfen. Nach seiner Festnahme drohen Renato S. – so heißt Puber mit bürgerlichem Namen – nach Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft.

Denn im Strafgesetzbuch ist im § 126 geregelt: „Wer durch die Tat an der Sache einen 50.000 Euro übersteigenden Schaden herbeiführt, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.“ Der 29-jährige Schweizer aus dem Kanton Zürich soll mit seinen Sprayaktionen weit über 50.000 Euro an Schäden verursacht haben. In ersten Einvernahmen zeigte er sich laut Polizei schweigsam.

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Quelle: derstandard.at

Wiener Graffiti-Sprayer "Puber" verhaftet (derstandard.at)


foto: stefan schlögl

Verdächtiger wollte über Vordach fliehen – Sprayutensilien sichergestellt

Die Graffitis des Mannes mit dem Künstlernamen „Puber“ zieren mehrere Hauswände in Wien. Am Donnerstag um 10:30 Uhr wurde ein gebürtige Schweizer in einer Wohnung im 15. Bezirk von der Polizei festgenommen. Er wird verdächtig, der gesuchte Sprayer zu sein. Polizeisprecherin Adina Mircioane bestätigte derStandard.at einen Bericht des vice-Magazins.

Nach einem anonymen Hinweis klopften die Beamten an die Tür einer Wohngemeinschaft in der Ullmannstraße. Die Beamten forderten einen Durchsuchungsbeschluss an, nachdem die Bewohner der Wohnung angaben, dass sie nicht wüssten, wo sich „Puber“ aufhält. Nur wenige Minuten später entdeckten ihn die Polizisten aber auf einem Vordach des Gebäudes und nahmen in fest. Auch seine versteckten Sprayutensilien wurden sichergestellt und werden in den nächsten Tagen untersucht werden.

„Ego gepusht“

Dem vice-Magazin erzählten die Bewohner der Wohnung, dass ihnen die Polizisten drei unterschiedliche Namen des Verdächtigen genannt hätten von denen sie noch nie gehört hätten. Bevor der Verdächtige über das Dach fliehen wollte, soll er ihnen noch Anweisungen gegeben haben: Die Freunde mögen den Vater und die Schwester informieren und ein Foto von ihm in Handschellen machen.

Die Polizei habe nach Angaben der Mitbewohner bereits vor dem Winter Kontakt mit dem 30-Jährigen gehabt. Damals hätten sie nur persönliche Daten und eine Versicherung, dass er mit dem Sprayen aufhört, gefordert. So ganz sei ihm das allerdings nicht gelungen: „Er machte wesentlich weniger als zuvor, aber ganz aufhören konnte er einfach nicht. Jeder neue Zeitungsbericht hat sein Ego gepusht“, sagten die Freunde im Interview. Die Polizei bestritt, bereits vor der Festnahme Kontakt zu dem mutmaßliche Sprayer gehabt zu haben. (bbl, derStandard.at, 6.3.2014)

Quelle: derstandard.at

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