SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

Verdächtiger „Graffiti-Künstler“ nach Beschmierungen festgenommen (meinbezirk.at)

Beamte der Polizei-Inspektion Laurenzerberg bemerkten im Zuge ihres Streifendienstes im Bereich Stubenring 1 einen Mann, der einen Stromkasten mit schwarzem Lackstift beschmierte.

Innere Stadt. Beim Versuch, den Tatverdächtigen anzuhalten, ergriff dieser die Flucht und wurde von einem Beamten zu Fuß, vom anderen mittels Streifenwagen verfolgt. Er konnte schließlich im Bereich des Franz- Josef-Kais 7-9, nach knapp einem halben Kilometer Flucht – angehalten und festgenommen werden.

Beim 21-jährigen österreichischen Staatsbürger, der bereits aufgrund früherer Sachbeschädigungen amtsbekannt ist, wurde zudem ein Zettel vorgefunden, auf dem offensichtlich Vorlagen für seine Schmierereien zu abgebildet sind.

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59 Tatorte in FeldbachEin Sprayer sorgt für Rätselraten (kleinezeitung.at)

An 59 Tatorten in Feldbach wurde das Wort „SAIE“ hinterlassen. Der Sachschaden ist beträchtlich, die Polizei bittet um Hinweise.

„SAIE“, dazu drei Punkte – dieser Schriftzug gibt der Polizei in Feldbach derzeit Rätsel auf. Hinterlassen haben ihn unbekannte Täter. Allerdings in einem Ausmaß, das außergewöhnlich ist. „Im gesamten Stadtgebiet von Feldbach gibt es insgesamt 59 Tatorte“, sagt Klaus Herbst, der Kommandant der Polizeiinspektion Feldbach.

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Kunst aus der Spraydose: Graffiti-Projekt verschönert den Karl-Waldbrunner-Hof

Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal gratuliert den Künstlern und BewohnerInnen zum gelungenen Gemeinschaftsprojekt

Wien (OTS) – Die Graffiti-Künstler „stone one & el jerrino“ und die BewohnerInnen des Karl-Waldbrunner-Hofs gestalteten in diesem Frühjahr gemeinsam einen Durchgang im Gemeindebau Karl-Waldbrunner-Hof in der Landstraßer Lechnerstraße. wohnpartner organisierte die Zusammenarbeit bei diesem gemeinsamen Projekt, bei dem die MieterInnen von Anfang an in den künstlerischen Prozess miteinbezogen waren. Von der Ideenfindung über die Erarbeitung der Skizzen bis hin zum Sprayen unter Anleitung durften sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Nun wurde der besprayte Durchgang bei der Stiege 4 im Rahmen des Sommerfests im Karl-Waldbrunner-Hof feierlich eröffnet.

„Graffiti sind eine Kunstform, die viele Anhänger hat und die aus den Großstädten dieser Welt nicht mehr wegzudenken ist. Sie hat sich zum Glück weitgehend von ihrem Schmuddel-Image befreit und heute steht – wenn auf legaler Basis angewandt – ihr künstlerischer Wert im Mittelpunkt. Mich begeistert, dass sich die zwei Künstler gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern dem kreativen Prozess gestellt haben und so eine spannende Arbeit entstanden ist. Letztlich ist das Projekt vor allem ein gelungenes Beispiel dafür, wie der unmittelbare Wohnort gemeinsam attraktiver gestaltet werden kann. Einst unscheinbare Orte werden so gemeinsam zu freundlichen Räumen umgestaltet, die man gerne frequentiert. Dass das Kunstwerk für alle Interessierten frei zugänglich ist und Kunst so niederschwellig erlebbar wird, ist ein weiterer Pluspunkt. “, so Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal.

wohnpartner engagiert sich im Rahmen von Gemeinwesen- und Konfliktarbeit in Gemeindebauten in ganz Wien für eine gute und aktive Nachbarschaft. Mit zahlreichen Initiativen und Projekten sorgt wohnpartner dafür, dass das Leben im Wiener Gemeindebau von Menschlichkeit, Zusammenhalt und einem guten Miteinander geprägt ist. Auch das Graffiti-Projekt und das Sommerfest sollen das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Gemeinschaft unter den BewohnerInnen stärken.

wohnpartner-Leiter Josef Cser erklärt: „Schon 2016 gab es im Karl-Waldbrunner-Hof ein erstes gemeinschaftliches Graffiti-Kunstprojekt, auf das die Bewohnerinnen und Bewohner sehr stolz sind – auch weil sie es als ‚ihr‘ Kunstwerk ansehen. Bei der Verschönerung eines weiteren Durchgangs in der Wohnhausanlage konnten sich die Bewohnerinnen und Bewohner nun erneut einbringen. Durch gemeinsame Projekte wie dieses erhöht sich die Wohnzufriedenheit und das Gemeinschaftsgefühl im Gemeindebau.“

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Das Wien Museum bekommt ein Takeover (meinbezirk.at)

In den Sommermonaten öffnet das Wien Museum seine Pforten für Street Art, Skateboarding und Workshops.

WIEDEN. Bevor die Bagger für den Umbau anrollen, öffnet das Wien Museum nochmals seine Pforten für ein „Takeover“. Von 5. Juli bis 1. September stehen die 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche ganz im Zeichen von Street Art und Skateboarding.
Für Profis und Anfänger

Mehr als 30 Graffiti- und Street-Art-Künstler aus Wien übernehmen die Museumswände. Im 1. Stock entsteht eine „Hall of Fame“, in der bekannte Namen, wie etwa Nychos, Frau Isa, Golif und Paul Busk ausstellen werden.

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Ein Turm bekommt Farbe (diepresse.com)

Mehr als 800 Quadratmeter werden heute am Donaukanal besprayt. Unter anderem dabei: der renommierte Street-Art-Künstler Case Maclaim.

Was für die Fassade des früheren Kletterturms bei der Spittelauer Lände genau geplant ist, das will Case Maclaim noch nicht verraten. Ein Hund dürfte vorkommen, so viel hört man heraus. Der deutsche Street-Art-Künstler – mit bürgerlichem Namen Andreas von Chrzanowski – und seine Frau, Samira, lachen. Denn die Entstehung des Werks ist irgendwie Teil des Ganzen: Im Lauf des heutigen Tages dürfte sich nach und nach abzeichnen, was es wird.

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Wien Museum wird vor Umbau Streetart und Skatern überlassen (derstandard.at)

Das historische Museum der Stadt wird sich im Sommer Urban-Art widmen, umgebaut wird ab 2020

Wien – Die geplante Sanierung und Aufstockung des historischen Wien-Museums am Karlsplatz bleibt die größte kulturpolitische Herausforderung der Stadt. Nach jahrelangem Tauziehen um das Finanzierungsmodell rechnet man aktuell mit 108 Millionen Euro Gesamtkosten für die Umgestaltung des teils denkmalgeschützten Baus von Oswald Haerdtl aus den 1950er-Jahren. Derzeit wird das Haus geräumt, tausende Objekte müssen in Depots übersiedelt werden. Im Sommer, wenn das Museum leer ist, aber noch keine Baukräne auffahren können, wird das Haus von 5. Juli bis 1. September der Street-Art- und Skater-Szene zugeschlagen.

Rund 40 eingeladene Künstler sind vertreten, einige werden die bereits desolate, nicht denkmalgeschützte Außenfassade des Museums mit Wandbildern, sogenannten Murals, gestalten. Im ersten Stock des Hauses wird es eine Ausstellung geben, im Erdgeschoß lässt man eine Wiener Skatergruppe in Do-it-yourself-Manier einen Skatepark bauen.

Temporäre Fassadenkunst

Bei den Künstlern fokussiert man auf bekannte Namen der Wiener Szene: Nychos etwa, der weltweit aktiv ist und in Kalifornien ein Studio betreibt, oder Speaker23, im Stadtbild mit seinen humorvoll-politischen Graffiti von Musikboxen auffällig. Das spanische Kollektiv Reskate wird einen Teil der Fassade mit einer Arbeit gestalten, die sich nachts leuchtend abhebt. Alle Kunstwerke werden dokumentiert, im Zuge des Umbaus aber wieder zerstört.

Ergänzt wird das Sommerprogramm um 60 Veranstaltungen zum Thema, von Workshops bis zu Diskussionen. Zudem sollen die Zentralen des jährlichen Popfests und des neuen Sommerkino-Festivals Kaleidoskop im Museum Quartier beziehen. Mit dem Denkmalamt ist das Vorhaben akkordiert, schützenswerte Teile des Hauses werden ausgespart. Mit 150.000 Euro kostet das Urban-Art-Programm das Wien-Museum auch wesentlich weniger als übliche Ausstellungen, die bis zu 500.000 Euro Budget brauchen.

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„Eine saubere Stadt ist fad“ (meinbezirk.at)

Für die einen ist es Kunst, für die anderen Vandalismus: Sprayer Shed mag bunte Städte und findet, dass jedes Graffiti seine Berechtigung hat.

LINZ (sgs). „Viel Graffiti ist ein Zeichen dafür, dass die Stadt eine lebendige Kunstszene hat“, findet Shed, „eine saubere Stadt ist eher fad.“ Linz gehört laut Erich Willner, so sein bürgerlicher Name, eher zur zweiten Kategorie. Seit 26 Jahren greift er regelmäßig zur Spraydose. Schon als Teenager hat ihn die Leidenschaft fürs Sprühen gepackt. Mittlerweile lebt er gut davon – Auftragsarbeiten, hauptsächlich für Firmen.

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