SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

Debatte um Hitler-Graffiti – jüdische Gemeinde fordert Entfernung (meinbezirk.at)

Darf man ein modifiziertes Hitler-Foto direkt gegenüber der Linzer Synagoge auf eine Wand sprühen? Nein, sagt die jüdische Gemeinde und fordert die Entfernung des Kunstwerks. Aus der Diskussion darüber könnte aber mehr entstehen.  

LINZ. Ein großflächiges Graffiti auf einer Wand des Linzer Fadinger-Gymnasiums sorgt für Diskussionen. Es zeigt einen Ausschnitt jenes Schulfotos, auf dem unter anderen die Schüler Adolf Hitler und Ludwig Wittgenstein zu sehen sind. Ob es sich dabei wirklich um den berühmten Philosophen handelt, ist jedoch umstritten. Bis auf den vermeintlichen Wittgenstein sind alle anderen Gesichter von Emojis überdeckt, im Falle von Hitler ist es ein grinsender Teufel. Ausgedacht und umgesetzt hat das Graffiti der Linzer Künstler Erich Willner, besser bekannt als „Shed“. Es ist in Kooperation mit der Tabakfabrik und der Schule entstanden und Teil der „Graffiti & Bananas“- Ausstellung im Nordico.

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GRAFFITI & BANANAS / Die Kunst der Straße (oepb.at)

“S.04”-Schriftzüge prägten in den Jahren 1985 bis 1988 das Linzer Stadtbild, hier am Eingang zur Ehrentribüne des Linzer Stadions. Foto: © oepb, 1987

Die Ausstellung „Graffiti & Bananas. Die Kunst der Straße“ im NORDICO Stadtmuseum Linz dokumentiert erstmals die Entwicklung von Graffiti und Street Art in der Stahlstadt an der Donau. Fotos und Berichte, sowie zeitgenössische Kunstwerke belegen eine urbane Bewegung, die mit ihrer bildhaften Sprache das gesellschaftspolitische Klima an den Wänden der Stadt spiegelt.

Ist das Kunst, oder kann das weg? Graffiti und Street Art polarisieren. Schmiererei und Sachbeschädigung für die einen, Mehrwert oder sogar Kunst für die Stadt und ihre BewohnerInnen für die anderen. Als US-amerikanische Subkultur in den 1960ern entstanden, hat Graffiti heute weltweit den urbanen Raum längst erobert. Seit den 1980er-Jahren hat sich auch in Linz eine Szene entwickelt, die spätestens mit der Gründung des Mural Harbor salonfähig und für Tourismus und Wirtschaft attraktiv geworden ist.

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Kunstprojekt „Outdoorgalerie“ am Skateplatz (meinbezirk.at)

KLOSTERNEUBURG. Vor mittlerweile vier Jahren gelang es GEH.BEAT – Mobile Jugendarbeit Klosterneuburg der Pro Juventute, mit Genehmigung der Stadtgemeinde eine Fläche für legales Graffiti in Klosterneuburg bereit zu stellen. Nachdem seitdem jedes Jahr die sogenannte „Wall of Fame“ mit Jugendlichen neu gestaltet wurde, entstand im vorigen Jahr eine Vision für ein bahnbrechend neues Gesamtkonzept: Das Hütterl am Skateplatz in Klosterneuburg soll sich in eine frei zugängliche Kunst-Galerie verwandeln, die im öffentlichen Raum zur Auseinandersetzung mit Werken junger Künstler*innen einlädt.

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Warhols Banane, Linzer Sprayer (volksblatt.at)

Soll eine Stadt bloß „sauber“ sein oder auch lebendig?

Auf einer Stellwand ermutigt Street-Art-Künstlerin Chinagirl Tile mit 14 Regeln Frauen. Erste Regel: „Do it“, mach’ es! In der Stadt Linz haben Kreative den Aufruf seit Jahrzehnten verinnerlicht. Sprichwörtlicher Underground, Unterführungen besprayt, in Nachtaktionen Häuserwände, von übellaunigen Kritzeleien bis zu prächtigen, witzigen Gemälden.

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Zwischen Genialität und Anarchie (nachrichten.at)

LINZ. Ausstellung „Graffiti & Bananas“ ab heute im Stadtmuseum Nordico .

Es begann in den frühen 1980er Jahren, da schwappte Graffiti-Kunst endlich auch auf die Stahlstadt Linz über. Über Nacht entstanden an Wänden farbenfrohe, mehr oder weniger kunstvolle Arbeiten, andere wieder gelobten dem „Linzer ASK“ schriftlich die ewige Treue. Graffiti war für die Künstler und affines Publikum cool, auflehnerisch, aufregend, anarchisch und meist mit einer provokanten Botschaft an die „etablierte“ Gesellschaft, nicht selten an die Exekutive, versehen.

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