SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

Gefälschte Taferl gegen Graffiti in Wien montiert (heute.at)

Der Bärenmühldurchgang ist von oben bis unten mit Graffitis beschmiert. Um Sprayer abzuschrecken, wurden Schilder mit dem Logo der Stadt angebracht.

Es gibt kunstvolle Street Art und es gibt unschöne Schmierereien. Zu Letzterem gehören die Graffitis im Bährenmühldurchang (Wieden) zwischen Operngasse und Rechter Wienzeile. Zur Abschreckung wurden dort Videokameras und Warntafeln mit dem Logo der Stadt Wien angebracht. Die Stadt weiß von den Taferl aber nichts, wie „ORF Wien“ berichtet.

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„Stadt toleriert Hass-Botschaften an jeder Wand!“ (Heute.at)

Plus 165,8 % bei Beschmierungen in Wien-Landstraße, plus 26 % in ganz Wien: Die ÖVP fordert jetzt eine Hotline und Kostenübernahme durch die Stadt.

Tags (also das Pseudonym eines Sprayers), halbwitzige Sprüche, aber leider auch Hassparolen sowie extremistische oder sexistische Slogans oder Bilder: In Wien ist ein wahrer Graffiti-Boom zu beobachten. Wie berichtet, sind in manchen Bezirken schon ganze Straßenzüge derart „verziert“. „In Wien-Landstraße stieg die Zahl der angezeigten Graffitis im vergangenen Jahr um 165,8 Prozent an, in Rudolfsheim-Fünfhaus um 146,6 Prozent und in Mariahilf um 129,4 Prozent“, rechnet Laura Sachslehner, Stellvertretende Landesgeschäftsführerin der ÖVP Wien, gegenüber „Heute“ vor.

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Nach Graffiti-Festival wurde sogar Polizei beschmiert (Heute.at)

Nach einem Street-Art-Festival in Wels wurden Häuser und sogar die Polizei beschmiert. Videoaufnahmen sollen nun zu dem oder den Vandalen führen.

Am vergangenen Wochenende fand in Wels das größte Graffiti und Street Art -Festival Europas statt. An zahlreichen Plätzen wie zum Beispiel im Alten Schlachthof oder der Karting-Halle am Messegelände konnten die Künstler ihr Können unter Beweis stellen.

Doch zum Bedauern der Veranstalter nahm das Festival heuer ein unrühmliches Ende. Denn ein oder mehrere bislang Unbekannte weiteten die Graffiti-Fläche einfach auf die ganze Stadt aus und verewigten sich kurzerhand auf den Fassaden von Privathäusern.

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Plus 26 %! Ganze Straßenzüge mit Graffitis verunstaltet (heute.at)

Ganze Hausfassaden sind aktuell mit illegalen Graffitis besprüht. Allein in Wieden sollen 60 davon in nur zwei Wochen entstanden sein.
 

Street Art sieht anders aus: Unschöne Graffitis haben besonders im Grätzl um die Schaumburggasse zugenommen, wie zuerst die „Kronen Zeitung“ berichtete. Eine Anrainerin hatte 60 neue Graffitis in nur zwei Wochen dokumentiert. Kaum eine Hauswand ist von den Sprayern verschont worden, vor allem der dortige Gemeindebau ist betroffen. Das Problem illegaler Schmierereien besteht aber in der ganzen Stadt: Laut „ORF Wien“ erwischte die Polizei am vergangenen Mittwoch einen 18-jährigen Deutschen in der Josefstadt, der verdächtigt wird mindestens 16 Hausmauern beschmiert zu haben.

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Teenie-Sprayer sorgten für 24.500 Euro Sachschaden (heute.at)

In Vorarlberg konnten vier Personen (17 – 24 Jahre) ausgeforscht werden, die für zahlreiche Graffiti-Sachbeschädigungen verantwortlich sein sollen.

Der Vorarlberger Polizei ist es gelungen, eine Serie an durch Graffitis verursachte Sachbeschädigungen zu klären. Im Zeitraum vom 12. Februar 2021 bis 22. April 2021 wurden im Großraum Hohenems, Götzis, Feldkirch und Lustenau an 27 Tatorten diverse Graffitis mit Farbspray an Außenfassaden, Amts- und Firmengebäude, LKW, Stromkästen, etc. aufgebracht.

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Zaun am Karlsplatz ist jetzt urbanes Kunstprojekt (heute.at)

Das Wien Museum macht seinen Bauzaun zum Kunstwerk. Aktuell wird eine Arbeit von Sprayern zum Thema Urban Natures gezeigt.

Der Bauzaun, der den Umbau des Wien Museums begrenzt, wird im Sommer 2021 und 2022 zur Leinwand für Street Art. Thematischer Ausgangspunkt ist dabei der Karlsplatz. Es dreht sich dabei alles um die Schnittstelle zwischen Stadt und Natur, Bebauung und Grün.

Die eingeladenen Künstler setzen sich mit unterschiedlichen Aspekten von „Urban Natures“ auseinander. Welche Formen von Natur finden sich in der Stadt, welche „gezähmten“ Naturerfahrungen werden durch Stadtplaner ermöglicht, welche werden aus dem Stadtbild verdrängt?

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Sprayer hinterließen wohl ihre eigenen Instagram-Namen (Heute.at)

In Erlauf (Bezirk Melk) richteten Sprayer am Eichberg ordentlich Schaden an, hinterließen der Polizei aber auch gleich eine heiße Spur.

Bei der Polizei in Pöchlarn ging kürzlich eine Anzeige ein, dass die Holzliege und der Mistkübel auf der Aussichtsplattform am Eichberg in Erlauf verunstaltet wurde. Jemand hatte nach aktuellem Entwicklungsstand wohl bereits Ende Oktober die Liege mit einem Marker beschriftet und den Mistkübel besprayt. Der Schaden beträgt rund 500 Euro.

Das Kuriose an der Sache: Während geübte Sprayer für gewöhnlich nur Pseudonyme hinterlassen und es so für die Polizei eigentlich fast unmöglich ist, ihnen auf die Schliche zu kommen, wenn sie nicht auf frischer Tat ertappt wurden, hinterließen die Täter in diesem Fall offenbar eine ganz heiße Spur.

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