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Sprayer am Westbahnhof auf frischer Tat ertappt

Handschellen klickten

Ein mutmaßlicher Sprayer ist am Montag am Wiener Westbahnhof bei einer Routinekontrolle neuerlich festgenommen worden, weil er nicht zu weiteren Einvernahmen erschienen ist. Der 27-Jährige soll laut Polizei seit 2007 mehr als 100 Mal bei der Anfertigung von Graffiti zumindest mitgewirkt haben und einen Schaden jenseits der 100.000 Euro-Grenze angerichtet haben. Vor allem hat er sich als Filmer und Fotograf betätigt.

Erwischt hatte man Mark Christian Z. bereits im Februar als er mit zwei Freunden einen sogenannten Wiesel-Zug angesprüht hatte. Er wurde als Einziger erwischt und will als Fotokünstler „nur gefilmt haben“.
Praktischerweise fanden sich im Speicher der Kamera mehr als 140 derartige Aktionen samt Datum. Dennoch ist der 27-Jährige nur teilgeständig und verrät auch seine Freunde nicht.
Neben den Graffiti-Delikten soll der Beschuldigte stark ätzende Flusssäure mehrmals auf Fensterscheiben in Zügen und auf Glasflächen in Wartehäuschen aufgetragen haben. Warum, blieb vorerst im Dunkeln.

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Jugendgruppe zog Graffiti-Spur durch ganze Stadt


Die Jugendlichen besprühten Objekte mit diesem Schriftzug. Foto © Landespolizeidirektion

Bereits im Dezember 2012 verursachten fünf Jugendliche aus Graz durch Graffiti an Hausmauern, einer Haltestelle, einer Straßenbahn und einem Pkw in den Bezirken Jakomini und Lend einen Sachschaden in der Höhe von mindestens 10.000 Euro.

Sie ließen sich auch passende Pullover dazu anfertigen Foto © Landespolizeidirektion

Erheblichen Sachschaden verursachte eine Gruppe Jugendlicher im Dezember des Vorjahres in Graz, indem sie Dutzende Hausmauern und andere Objekte mit dem Schriftzug ihrer „Gang“ besprühte. Die Polizei erwischte nach Weihnachten zunächst einen Zwölf- und einen Vierzehnjährigen auf frischer Tat, später weitere Jugendliche, 13 bzw. 16 Jahre alt.

Sie hinterließen den Schriftzug „Chickbrüdaz“ an mehr als 30 Hausmauern, einer Klostermauer, auch ein Auto und eine Straßenbahn wurden besprüht. Der Schaden wird mit mindestens 10.000 Euro angegeben. Um den Gangcharakter zu unterstreichen, hatte sich das Quintett auch Kapuzenshirts mit dem Namensaufdruck besorgt. Die Verdächtigen – vier Schüler und ein Malerlehrling – seien geständig, hieß es am Dienstag von der Polizei.

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Halbstarke Graffiti-Gang in Graz geschnappt

Erheblichen Sachschaden verursachte eine Gruppe Jugendlicher im Dezember des Vorjahres in Graz, indem sie Dutzende Hausmauern und andere Objekte mit dem Schriftzug ihrer „Gang“ besprühte.

Die Polizei erwischte nach Weihnachten zunächst einen Zwölf- und einen Vierzehnjährigen auf frischer Tat, später weitere Jugendliche, 13 bzw. 16 Jahre alt.

Sie hinterließen den Schriftzug „Chickbrüdaz“ an mehr als 30 Hausmauern, einer Klostermauer, auch ein Auto und eine Straßenbahn wurden besprüht. Der Schaden wird mit mindestens 10.000 Euro angegeben. Um den Gangcharakter zu unterstreichen, hatte sich das Quintett auch Kapuzenshirts mit dem Namensaufdruck besorgt. Die Verdächtigen – vier Schüler und ein Malerlehrling – seien geständig.

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S-Bahn-Fahrgäste saßen am gleichen Ort fest

„Die Oberleitung wird repariert. (© Leserreporter: Markus Kubicek)

Durch Eisregen ist Montag gegen 11.15 Uhr schon wieder eine ÖBB-Oberleitung beim Rennweg in Wien gerissen. Ein Zug musste nach der Erdung durch die Feuerwehr evakuiert werden. Bereits einen Tag zuvor saßen 80 Fahrgäste vier Stunden lang kurz vor der Station Rennweg fest. Die Reparaturarbeiten dauern bis weit in den Heiligen Abend hinein an, weshalb die S-Bahn-Strecke zwischen Wien Mitte und Südbahnhof gesperrt ist.

Im aktuellen Fall konnten die etwa 60 Passagiere den rund 100 Meter entfernten Bahnhof problemlos erreichen, berichtete ein Sprecher der ÖBB. Zwischen Rennweg und Wien-Mitte können aber keine Züge verkehren, die Reparatur sollte erst gegen 22.00 Uhr abgeschlossen sein. Die Bundesbahnen empfehlen ihren Kunden, auf die Wiener Linien umzusteigen, um die unterbrochene Strecke zu überbrücken. Die Eisenbahntickets könnten dafür als Fahrscheine verwendet werden.“

heute.at

Graffiti-Jäger soll U-Bahn-Sprayer fassen

Diese „Kunstaktion“ sorgt in Wien gerade für extremes Aufsehen und verbreitet sich in der Internet-Community wie ein Lauffeuer. Denn diese Männer kamen nackt und sie kamen, um eine U-Bahn-Garnitur der Wiener U6 zu „verschönern“! Die Wiener Linien sind empört und setzen ihren Graffiti-Jäger auf die Übeltäter an.

Diese Wiener „Aktionskünstler“ marschierten „pudelnackert“, wie man in Wien so schön sagt, in die Remise der U6 und U3 und machten sich einen Spaß daraus. Weniger spaßig sind die Folgen: Wände und Züge mussten mühsam wieder von der aufgemalten und aufgesprühten Farbe gereinigt werden. Teils mittels Feuerlöscher wurden bunteste Farbklekse von den Nackten aufgetragen.

Die Wiener Linien lassen sich solche dreisten Aktionen nicht gefallen. Wie Sprecher Dominik Gries gegenüber „Heute.at“ erklärte, werden Vorfälle wie dieser von einem Spezialisten, einem Graffiti-Jäger, untersucht. Im Kampf gegen Sprayer sind die Verkehrsbetriebe in europäischen Städten gut vernetzt.

Derzeit wird das Beweismaterial der Nackt-Sprayer analysiert, laut Wiener Linien dürfte sich der Vorfall bereits im Sommer ereignet haben. Das ergibt Sinn – bei den derzeitigen Temperaturen hätten es sich die Vandalen wohl zweimal überlegt, im Adamskostüm herum zu laufen.

Von Reinigungskosten bis Sprayer
Jedes Jahr gibt es dutzende Fälle wie diesen, nur dass die Täter vermutlich meistens angekleidet sind. Werden die Übeltäter geschnappt, müssen sie nicht nur die Reinigungskosten übernehmen, sondern auch für Zugausfälle aufkommen. Diese Strafe könne auch ein paar tausend Euro betragen, im Durchschnitt seien es meistens Beträge bis zu 1.500 Euro, sagte Gries.

„Verurteilungen von Graffiti-Sprayern enden immer wieder mit Haftstrafen, wenn es sich um Wiederholungstäter handelt.“

„Das ist blinde Lust an Zerstörung“
Für die Wiener Linien ist der Fall klar: „Es handelt sich hier um keine Kunstaktion, sondern eine völlige Wahnsinnstat mit Sachschaden. Das ist blinde Lust an der Zerstörung“, sagte Sprecher Gries auf „Heute.at“-Nachfrage.

Die genaue Schadenssumme und das Datum der Tat werden im Augenblick noch ermittelt. Die selbsternannten Maler dürften jedenfalls in den Remisen Erdberg und Michelbeuern ihr Unwesen getrieben haben. Zugang hätten sie sich nachts über versperrte Türen oder über Zäune verschafft.

Anzeige gegen Unbekannt
„Unsere Anlagen sind sehr weitläufig. Wir haben natürlich Schlösser, konkret gibt es aber keine Einbruchsspuren, von denen wir wissen.“ Die Täter hätten sich auch selbst in Lebensgefahr gebracht. „Alleine wegen der Stromschienen und eventuell einfahrenden Zügen.“

Die verschmutzten U-Bahn-Garnituren wurden mittlerweile gereinigt und sind wieder in Betrieb. Da Wien nicht die einzige Stadt ist, die von derartigem Vandalismus betroffen ist, wurde nach Anzeige gegen Unbekannt international ermittelt.

Generell passieren auf dem Gelände der U6-Trasse zwischen Wien-Floridsdorf und Siebenhirten in letzter Zeit immer wieder diverse Vorfälle wie ein Schwan oder ein Betrunkener auf den Gleisen.

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Kunstaktion? "Pudelnackerte" Sprayer wüteten in U6-Remise


Diese „Kunstaktion“ sorgt in Wien gerade für extremes Aufsehen und verbreitet sich in der Internet-Community wie ein Lauffeuer. Denn diese Männer kamen nackt und sie kamen, um eine U-Bahn-Garnitur der Wiener U6 zu „verschönern“! Die näheren Umstände sind derzeit noch ein Rätsel.

Diese Wiener „Aktionskünstler“ marschierten „pudelnackert“ wie man in Wien so schön sagt in die Remise der U6 und machten sich einen Spaß daraus.

Weniger spaßig sind die Folgen: Wände und Züge müssen nun mühsam wieder von der aufgemalten und aufgesprühten Farbe gereinigt werden. Teils mittels Feuerlöscher wurden bunteste Farbklekse von den nackten aufgetragen.

Generell passieren auf den Gelände der U6-Trasse zwischen Wien-Floridsdorf und Siebenhirten immer wieder diverse Vorfälle wie ein Schwan oder ein Betrunkener auf den Gleisen.

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250 Wiener steckten in U2-Tunnel fest

„Eine defekte Stromabdeckung auf den Gleisen sorgte Sonntagabend für einen Großeinsatz von Wiener Rettung und Wiener Linien.

„Zwischen Rathaus und Schottentor blieb eine U2-Garnitur liegen. Die Stromversorgung war unterbrochen, weil sich eine Abdeckung am Gleis gelöst hatte“, erklärt Öffi-Sprecherin Sandra Stehlik.

Laut Polizei mussten insgesamt 250 Passagiere aus dem Tunnel gebracht werden. „Glücklicherweise wurde niemand verletzt“, so Ronald Packert von der Rettung.

„Wir mussten im U-Bahnschacht bis zum Schottentor gehen. Ein ungewöhnlicher U-Bahn-Ausstieg“, berichtete „Heute“-Leserreporterin Rafaela Iser und schoss ein Erinnerungsfoto (siehe oben).

Studentin Rafaela und ihr Freund Thomas wollten Sonntagabend nach einem Besuch am Christkindlmarkt am Karlsplatz mit der U2 wieder nach Hause fahren. Weit kamen sie aber nicht, denn die Garnitur blieb wegen eines Stromdefektes zwischen Rathaus und Schottentor liegen – „Heute“ berichtete ausführlich.

Jetzt erzählt das Pärchen, wie es die Rettung erlebt hat: „Nach 30 Minuten wurden wir aus dem letzten Waggon durch den Tunnel bis zur Station Schottentor gelotst. Es lief alles sehr ruhig ab, in unserem Waggon waren alle sehr diszipliniert.“ 250 Passagiere wurden aus der Garnitur gerettet – verletzt wurde niemand.

Barbara Jandl“

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Anzeige: Graffiti Sprayer auf frischer Tat ertappt

Eines der Graffitis, das die Täter sprühten (© Polizei)

In Floridsdorf haben Passanten fünf Jugendliche beim Besprühen von Hausmauern beobachtet. Die Polizei konnte die jungen Sprayer ausforschen.

Am Montag gegen 21.40 Uhr meldeten sich mehrere Passanten beim Polizeinotruf. Alle gaben übereinstimmend an, dass sie Jugendliche beim Graffiti Sprayen beobachtet hätten. Eine Funkstreife entdeckte wenig später fünf Jugendliche beim Besprühen einer Hausmauer. Die jungen Männer ergriffen sofort die Flucht.

Den Polizisten gelang es schließlich, David V. (20), Robert G. (18) und Nikolaus H. (19) anzuhalten. Die Beamten stellten insgesamt mehr als 20 Sachbeschädigungen an Hauswänden, Straßenschildern, Stromkästen und Schotterboxen der MA 48 fest, die den Beschuldigten zugeordnet werden konnten. Sie wurden zur Anzeige gebracht.

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5 Sprayer richten 900.000 € Schaden an – HEUTE.AT

Nicht weniger als 280 Sprayaktionen in den vergangenen drei Jahren zum Nachteil der ÖBB und der Wiener Linien sollen auf das Konto eines Quintetts gehen, das von Beamten der Polizei Wiener Neustadt ausgeforscht wurde. Die Sicherheitsdirektion NÖ bezifferte den in Wien und Niederösterreich angerichteten Schaden mit etwa 900.000 Euro.

Die Verdächtigen im Alter von 18 bis 22 Jahren aus der „aktiven Wiener Sprayerszene“ waren teilweise geständig. Sie wurden der Staatsanwaltschaft Wien angezeigt. Auf die Spur der laut Polizei „äußerst aktiven Gruppe von Graffiti-Sprayern“ waren die Ermittler bereits in der Nacht auf den Heiligen Abend 2010 gekommen.

DNA-Treffer als „heiße Spur“

Damals waren zwei der Beschuldigten nach einer Aktion in Wiener Neustadt im Bahnhofsbereich von einem ÖBB-Bediensteten überrascht und wenig später angehalten worden. Bei den folgenden Erhebungen wurde einem Verdächtigen durch einen DNA-Treffer eine weitere Straftat in Wien zugeordnet.

Dies führte die Beamten direkt in die Sprayerszene der Bundeshauptstadt. Nach langwierigen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Wien und Verantwortlichen der Konzernsicherheit der ÖBB sowie der Wiener Linien wurden drei weitere mutmaßliche Mittäter ausgeforscht.

Das Quintett aus Wien hatte sich laut Polizei auf Züge bzw. Waggons „spezialisiert“. Tatorte waren Bahnhöfe, Verschubbahnhöfe und auch Remisen, in die eingestiegen wurde. Die Sprayer waren den Ermittlungen zufolge in verschiedenen Wiener Bezirken ebenso wie von Laa a.d. Thaya über Mistelbach, Korneuburg, Tulln, Gänserndorf, Schwechat bis ins südliche Niederösterreich, wie eben Wiener Neustadt, aktiv.

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Australische Graffiti-Sprayer verhaftet

Die beschmierten U-Bahn-Waggons auf einer Polizeiaufnahme (© Polizei)

Die Polizei hat am Freitag zwei mutmaßliche Graffiti-Sprayer verhaftet. Zuvor hatten die Beamten die beiden Australier schon beim Überklettern eines Zaunes beim Bahnhof Heiligenstadt in Wien-Döbling beobachtet. Wegen der Gefahr eines Stromschlages nahmen die Uniformierten aber vorerst nicht die Verfolgung auf.

Die Männer fielen Polizisten auf, als sie einen Zaun überkletterten und zum Abstellbereich gingen. Die Beamten – sie waren wegen eines Planquadrats rund um den Bahnhof unterwegs – verzichteten zunächst auf die Verfolgung, da der Weg über stromführende Gleise führte und daher zu gefährlich war.

Teures Nachspiel droht
Beim Verlassen des Areals wurde das Duo geschnappt. Die Polizei stellte neben Spraydosen etliche Speicherkarten sicher, auf denen nun nach Fotos von allfälligen weiteren Sprühereien gesucht wird. Die Höhe des Schadens, der an den U-Bahn-Waggons entstand, konnten Polizei und Wiener Linien zunächst nicht beziffern

„Das wird richtig teuer“, meinte Answer Lang, Sprecher der Wiener Linien. Seinen Angaben zufolge entstand dem Unternehmen im Jahr 2010 durch Graffiti ein Schaden von 200.000 Euro. Werden Sprayer identifiziert, heißt es für sie zahlen. „Fünfstellige Beträge sind keine Seltenheit“, sagte Lang.

Notfalls muss die Schuld abgestottert werden: „Wir haben Leute, die seit fast einem Jahrzehnt zahlen“, so der Sprecher. Die zwei Australier im Alter von 23 und 31 Jahren befinden sich wegen schwerer Sachbeschädigung in Haft und verweigerten vorerst jede Aussage.

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