SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

Schmierfinke sorgen jedes Jahr für enorme Schäden (krone.at)

Manche Graffiti-Künstler stellen ihre Werke in Galerien aus – andere werden als Schmierfinke gejagt. Allein die ÖBB beklagen pro Jahr aufgrund diverser „Malereien“ rund eine Million Euro Schaden. In Tirol könnten Züge künftig verschont bleiben, denn für eine Sprayer-Bande klickten die Handschellen.

Sie hatten es – wie berichtet – nicht nur auf Waggons der ÖBB und der Achenseebahn, sondern auch auf Brücken, Stromkästen und Hausfassaden abgesehen. Bewaffnet mit Spraydosen hinterließen ein Russe (29), ein Deutscher (22) sowie ein 28-jähriger Österreicher mehr oder weniger originelle Bilder und verursachten seit Mitte des Vorjahrs rund 300.000 Euro Schaden.

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Graffiti-Sprayer sorgen mit TV-Bericht für Aufregung (Kronen Zeitung)

Laut Gesetzbuch ist Graffiti streng verboten. Nur die allerwenigsten erkennen in den Sachbeschädigungen „wilde, freie Kunst“– in Wien sind viele Wände, wenige Züge und U-Bahn-Waggons auch voll damit. Aufregung gibt’s um einen TV-Beitrag, der zwei Sprayer  

„Fünf Minuten in: Wien“– so lautet der Titel einer Mini-Reportage, die jüngst durch den Fernsehsender Arte ausgestrahlt wurde. Die Protagonisten sind zwei Wiener Graffiti-Sprayer, die mit der Kamera begleitet werden. „Heiligenstadt ist mein Atelier“, verlautbart einer und besprüht danach in einer Nacht-und-NebelAktion einen Silberpfeilzug der U-Bahn von den Wiener Linien. Auch in Hütteldorf gingen die Sprüher – immer begleitet mit der Kamera – auf ihre illegalen Streifzüge.

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Streetart-Festival färbt die Stadt bunt (krone.at)

Von 3. bis 10. August verwandelt das Calle Libre Festival bereits zum sechsten Mal die österreichische Hauptstadt in eine Freiluftgalerie. Als mittlerweile größtes Street Art Festival Mitteleuropas treffen hier international renommierte Künstler auf österreichische Talente und zaubern bunte Kunst auf Wiens Fassaden. City4U hat die Infos:

Bereits seit 2014 stellt das „Festival Calle Libre“ neuartige künstlerische Tendenzen der Bereiche „Urban Art“ und „Street Art“ in das Zentrum einer öffentlichen Diskussion.

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Graffiti-Event „Clash of Cans“ am Samstag in Wien (krone.at)

Am 29. September 2018 wird zum ersten „Clash of Cans“ Österreichs geladen. Auf der Wiener Nordbrücke-Insel findet von 14 bis 22 Uhr ein Spray-Event der Extraklasse statt. Eine 160 Meter lange Wand steht bereit, die von 40 Street Artists in ein einzigartiges Street Art Mural verwandelt wird. DJs und Foodtrucks sorgen für Ohrenschmaus und Schmankerl.

2018 als Gegenbewegung zum Rückgang legaler Street Art-Wände lanciert, ist „Clash of Cans“ eine ganz neue Form der Street Party. Eristoff stellt hierfür eine Location zur Verfügung, an der nicht nur sicher gesprayed, sondern auch bei guter Musik und Drinks ordentlich gefeiert werden kann. Dabei sollen alle ihrer Kreativität freien Lauf lassen, zu feinen DJ-Klängen bis in die Nacht tanzen und kühle Drinks genießen.

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Illegale Graffiti-Attacke (Kronen Zeitung)

Wohnanlage verunstaltet Mieter empört

Über Nacht illegal beschmiert wurde diese Wohnanlage.

Mieter beim Schwendermarkt im 15. Bezirk sind empört. Unbekannte haben ihre Wohnhausanlage mit eigenartigen Symbolen und dem Schriftzug „ Rudolfscrime“( links) beschmiert. Axel Hak von der Initiative Schwendermarkt ortet einen Zusammenhang mit einer Graffiti- Wand ganz in der Nähe ( oben), an der sich Sprayer völlig legal austoben können. „ Das war ja mal ein sinnvolles Projekt. Mittlerweile zieht es unerwünschte Begleiterscheinungen nach sich“, meint Hak. Anrainer würden sich eine Begrünung der Sprayermauer wünschen.

Kronen Zeitung, 7 Aug. 2018

Quelle: pressreader.com

 

Unterführung erstrahlt in riesigen Graffitis (krone.at)

Die berühmte Unterführung bei der Halleiner Firma AustroCel ist jetzt ein echter Blickfang. Zwei Graffiti-Künstler verwandelten 260 Quadratmeter in ein Spiegelbild des Textilzellstoff-Herstellers. Neben der Produktionskette sind auch Mitarbeiter in ihren speziellen Funktionen zu sehen. Sieben Tage lang wurde gearbeitet.

Jeder, der von Hallein aus in Richtung Süden unterwegs ist, kennt die Unterführung bei der Fabrik in der Salinenstadt. Diese ist jetzt ein richtiger Blickfang. Die Künstler Dominik alias Afok aus Salzburg und Benjamin aus Berlin haben in nur einer Woche zwei riesige Graffitis erschaffen. 400 Farbdosen waren notwendig. Auf der einen Seite ist die Produktion zu sehen. Die Süd-Seite präsentiert diverse Mitarbeiter bei ihren Tätigkeiten. Zum Beispiel ist Anna in ihrem Labor zu sehen. „Ich mag Graffitis und als ich diesen Entwurf gesehen habe, wollte ich es unbedingt haben“, sagt AustroCel-Geschäftsführer Jörg Harbring. In den beiden Bildern, eines hat eine Fläche von 140 m² und das andere von 120 m², ist die grüne Linie des Unternehmens erkennbar.

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„Ich habe meinen Beruf erst selbst erfunden“ (krone.at)

„Der Vietnam-Krieg, die AKW-Thematik, Proteste gegen das Franko-Regime in Spanien, später die RAF-Rote Armee Fraktion – all das hinterließ seine Spuren auch an den Wiener Wänden“, erklärt Norbert Siegl, Österreichs erster und einziger Graffiti-Forscher. Da es dieses Berufsfeld vorher noch gar nicht gab, erfand er es in den 1970er-Jahren einfach selbst. Mit Erfolg – schließlich arbeitet der ehemalige Fotograf seit damals als solcher.

„Als ich in den 70er-Jahren nach Wien kam, fielen mir die vielen Schriften auf, die es an den Wänden gab. Teilweise kamen sie noch von den Besatzungsmächten des Zweiten Weltkrieges, aber auch noch zahlreiche Parolen der NS-Zeit. Dann tauchten auch Forderungen zu Themen wie Umweltschutz auf, Protestgraffiti gegen das AKW-Zwentendorf oder Anarchograffiti. Ich war damals Fotograf und begann damit, diese Schriften, Parolen, Zeichnungen und Forderungen zu dokumentieren“, beschreibt Norbert Siegl seinen Weg zum Graffiti-Forscher. Gespräche mit Kollegen in der Werbeagentur führten bald in den wissenschaftlichen Bereich: „So entstand eine neue Wissenschaftsrichtung, die ich Graffiti-Forschung nannte.“ Schließlich begann er Psychologie zu studieren und schloss es mit einer Arbeit über geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Graffiti-Produktion ab.

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„Beim Sprayen bin ich in meiner eigenen Welt!“ (krone.at)

Ein neuer Monat, ein neues Talent: Im März stellen wir euch Stefan Streicher vor, der unter seinem Künstlernamen „Dreamer“ großflächige Graffiti zaubert.

In der kreativen Szene bewegt hat sich Stefan Streicher schon immer. Der junge Sprayer wuchs mit einer Künstlerin als Mama auf, malte selbst immer gern und versuchte sich mit zarten zwölf Jahren zum ersten Mal im Sprayen: „Ich hab’ damals mit Buchstaben angefangen. Zuerst mit Bleistift skizziert, Dosen gekauft und dann einfach ausprobiert“, erinnert er sich noch gut.

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