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Ein Paradies für Sprayer und Skater (Kronen Zeitung / pressreader.com)

Schwimmende Gärten am Kanal. Ruheoase kürzlich eröffnet. Bereits erste Säuberungsaktion:

Vor gerade einmal einem Monat hat die Stadt Wien die schwimmenden Gärten am Donaukanal eröffnet. Gedacht waren sie als neue begrünte Erholungsoase für die Wiener. Doch ganz so ist der Plan noch nicht aufgegangen. Im ersten Monat erwies sich das Areal als Paradies für Sprayer und Skater. Mit Folgen!
„Alle Cops sind Bastarde“, steht da in blauen Buchstaben. Nur eine von vielen hässlichen Schmierereien. Neben Sprayern haben Skater wüste Spuren hinterlassen. Jeder Sprung, jede Kurve, die gefahren wurde, hat sich dunkel in das helle Holz gefräst. Von Erholung kann auch wenig Rede sein, wenn Skateboards auf Holz um einen herumcruisen.
Zum Wochenende reagierte die Stadt und rückte zur Säuberungsaktion aus. Die Firma „Graffiti Clean“entfernte zumindest alle aufgesprühten Schmiererein. Neue Schilder weisen auf „Skaten verboten!“hin.

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Polizei erwischte im Mühlviertel 3 junge Sprayer (krone.at)

Polizisten erwischten in Unterweitersdorf drei Jugendliche, die als Sprayer die Autobahnunterführung mit Graffitis „verziert“ hatten.

Am 31.Oktober 2020 gegen 20.30 Uhr führte die Fremdenpolizei Leopoldschlag Fahndungstätigkeiten im Bereich vom Gewerbegebiet Unterweitersdorf durch. Am Waschplatz einer Tankstelle konnten drei Jugendliche beobachtet werden, die mit Fahrrädern ohne Licht unterwegs waren. Da seit längerer Zeit unbekannte Täter Wände und Brückenpfeiler der Autobahnunterführung in Unterweitersdorf mit Graffiti besprühten und bekannt war, dass die Täter mit Fahrrädern, oder auch zu Fuß zum Tatort kamen, fuhr die Polizei hinterher.

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Corona-Krise trifft Salzburgs Kulturszene hart (krone.at)

Graffiti-Künstlerin: „Für die Zukunft vorarbeiten“

Ähnlich ergeht es auch Tamara SOMA Volgger, Graffiti-Künstlerin in Salzburg. Am vergangenen Freitag stellte sie ihr vorerst letztes Kunstwerk in Wagrain fertig. „Wie es jetzt weitergeht, ist schwer zu sagen. Die Ausgaben bleiben ja weiter aufrecht, nur die Einnahmen bleiben aus“, berichtet sie. Die Künstlerin bemalt Wände von Firmen, hält Workshops an Schulen und zeichnet in ihrem Atelier. „Als die Schule in Wals vor Wochen geschlossen wurde, habe ich mir noch gedacht, es ist ein Einzelfall. Jetzt sieht das Ganze anders aus“, berichtet Volgger. Als Künstler sei man zwar an ein Auf und Ab gewöhnt, eine derat schwierige Situation habe die Pinzgauerin aber noch nie erlebt. „Ich habe bereits den Härtefallfond der Wirtschaftskammer beantragt sowie bei Bildrecht und dem Künstlerfond für Sozialversicherte einen Antrag gestellt“, so die Künstlerin. Auch sie bemühe sich, positiv in die Zukunft zu blicken. „Alles was ich tun kann, ist optimistisch zu bleiben und für die Zukunft vorzuarbeiten“. Sie überlege auch, einen Youtube-Kanal als Übergangslösung für die Zukunft zu erstellen.

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Sprayer haben ein Jahr lang ein richtiges Museum (krone.at)

„Unser Museum auf Zeit, kurz MAZ, ist nur ein Jahr lang geöffnet“, sagt Leonhard Gruber, Geschäftsführer der Graffiti-Galerie Mural Harbor im Linzer Hafen. Die Zweigstelle befindet sich in einem Gebäude, das mit Jahresende abgerissen wird. Künstler besprayten Wände, Türen, Stiegen.

„Wir bieten auf 2500 Quadratmeter Innenfläche Wandgraffitis, Leinwände, Drucke. Es gibt Illusions- und 3D-Kunst“, erklärt Leonhard Gruber, Gründer von Mural Harbor. Die Sprayer haben also jetzt ein richtiges Museum.

Internationale Szene
Gemeinsam mit Michael Url ist Gruber immer auf der Suche nach neuen Namen. „Manche schreiben uns an, fragen, ob wir eine Wand für sie frei haben“, sagt Url. Als Graffiti-Künstler wird man schnell ins „kriminelle Eck“ gerückt. Im MAZ aber ist es erlaubt, Wände, Gänge, Türen mit Comicfiguren, Zeichen, Linien, Farbenzu besprayen. Künstler aus Australien, Europa, Asien arbeiteten hier für die aktuelle „Urban Art“-Ausstellung.

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Schmierfinke sorgen jedes Jahr für enorme Schäden (krone.at)

Manche Graffiti-Künstler stellen ihre Werke in Galerien aus – andere werden als Schmierfinke gejagt. Allein die ÖBB beklagen pro Jahr aufgrund diverser „Malereien“ rund eine Million Euro Schaden. In Tirol könnten Züge künftig verschont bleiben, denn für eine Sprayer-Bande klickten die Handschellen.

Sie hatten es – wie berichtet – nicht nur auf Waggons der ÖBB und der Achenseebahn, sondern auch auf Brücken, Stromkästen und Hausfassaden abgesehen. Bewaffnet mit Spraydosen hinterließen ein Russe (29), ein Deutscher (22) sowie ein 28-jähriger Österreicher mehr oder weniger originelle Bilder und verursachten seit Mitte des Vorjahrs rund 300.000 Euro Schaden.

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