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Corona-Krise trifft Salzburgs Kulturszene hart (krone.at)

Graffiti-Künstlerin: „Für die Zukunft vorarbeiten“

Ähnlich ergeht es auch Tamara SOMA Volgger, Graffiti-Künstlerin in Salzburg. Am vergangenen Freitag stellte sie ihr vorerst letztes Kunstwerk in Wagrain fertig. „Wie es jetzt weitergeht, ist schwer zu sagen. Die Ausgaben bleiben ja weiter aufrecht, nur die Einnahmen bleiben aus“, berichtet sie. Die Künstlerin bemalt Wände von Firmen, hält Workshops an Schulen und zeichnet in ihrem Atelier. „Als die Schule in Wals vor Wochen geschlossen wurde, habe ich mir noch gedacht, es ist ein Einzelfall. Jetzt sieht das Ganze anders aus“, berichtet Volgger. Als Künstler sei man zwar an ein Auf und Ab gewöhnt, eine derat schwierige Situation habe die Pinzgauerin aber noch nie erlebt. „Ich habe bereits den Härtefallfond der Wirtschaftskammer beantragt sowie bei Bildrecht und dem Künstlerfond für Sozialversicherte einen Antrag gestellt“, so die Künstlerin. Auch sie bemühe sich, positiv in die Zukunft zu blicken. „Alles was ich tun kann, ist optimistisch zu bleiben und für die Zukunft vorzuarbeiten“. Sie überlege auch, einen Youtube-Kanal als Übergangslösung für die Zukunft zu erstellen.

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Sprayer haben ein Jahr lang ein richtiges Museum (krone.at)

„Unser Museum auf Zeit, kurz MAZ, ist nur ein Jahr lang geöffnet“, sagt Leonhard Gruber, Geschäftsführer der Graffiti-Galerie Mural Harbor im Linzer Hafen. Die Zweigstelle befindet sich in einem Gebäude, das mit Jahresende abgerissen wird. Künstler besprayten Wände, Türen, Stiegen.

„Wir bieten auf 2500 Quadratmeter Innenfläche Wandgraffitis, Leinwände, Drucke. Es gibt Illusions- und 3D-Kunst“, erklärt Leonhard Gruber, Gründer von Mural Harbor. Die Sprayer haben also jetzt ein richtiges Museum.

Internationale Szene
Gemeinsam mit Michael Url ist Gruber immer auf der Suche nach neuen Namen. „Manche schreiben uns an, fragen, ob wir eine Wand für sie frei haben“, sagt Url. Als Graffiti-Künstler wird man schnell ins „kriminelle Eck“ gerückt. Im MAZ aber ist es erlaubt, Wände, Gänge, Türen mit Comicfiguren, Zeichen, Linien, Farbenzu besprayen. Künstler aus Australien, Europa, Asien arbeiteten hier für die aktuelle „Urban Art“-Ausstellung.

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Schmierfinke sorgen jedes Jahr für enorme Schäden (krone.at)

Manche Graffiti-Künstler stellen ihre Werke in Galerien aus – andere werden als Schmierfinke gejagt. Allein die ÖBB beklagen pro Jahr aufgrund diverser „Malereien“ rund eine Million Euro Schaden. In Tirol könnten Züge künftig verschont bleiben, denn für eine Sprayer-Bande klickten die Handschellen.

Sie hatten es – wie berichtet – nicht nur auf Waggons der ÖBB und der Achenseebahn, sondern auch auf Brücken, Stromkästen und Hausfassaden abgesehen. Bewaffnet mit Spraydosen hinterließen ein Russe (29), ein Deutscher (22) sowie ein 28-jähriger Österreicher mehr oder weniger originelle Bilder und verursachten seit Mitte des Vorjahrs rund 300.000 Euro Schaden.

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Graffiti-Sprayer sorgen mit TV-Bericht für Aufregung (Kronen Zeitung)

Laut Gesetzbuch ist Graffiti streng verboten. Nur die allerwenigsten erkennen in den Sachbeschädigungen „wilde, freie Kunst“– in Wien sind viele Wände, wenige Züge und U-Bahn-Waggons auch voll damit. Aufregung gibt’s um einen TV-Beitrag, der zwei Sprayer  

„Fünf Minuten in: Wien“– so lautet der Titel einer Mini-Reportage, die jüngst durch den Fernsehsender Arte ausgestrahlt wurde. Die Protagonisten sind zwei Wiener Graffiti-Sprayer, die mit der Kamera begleitet werden. „Heiligenstadt ist mein Atelier“, verlautbart einer und besprüht danach in einer Nacht-und-NebelAktion einen Silberpfeilzug der U-Bahn von den Wiener Linien. Auch in Hütteldorf gingen die Sprüher – immer begleitet mit der Kamera – auf ihre illegalen Streifzüge.

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Streetart-Festival färbt die Stadt bunt (krone.at)

Von 3. bis 10. August verwandelt das Calle Libre Festival bereits zum sechsten Mal die österreichische Hauptstadt in eine Freiluftgalerie. Als mittlerweile größtes Street Art Festival Mitteleuropas treffen hier international renommierte Künstler auf österreichische Talente und zaubern bunte Kunst auf Wiens Fassaden. City4U hat die Infos:

Bereits seit 2014 stellt das „Festival Calle Libre“ neuartige künstlerische Tendenzen der Bereiche „Urban Art“ und „Street Art“ in das Zentrum einer öffentlichen Diskussion.

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