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Illegale Graffiti-Attacke (Kronen Zeitung)

Wohnanlage verunstaltet Mieter empört

Über Nacht illegal beschmiert wurde diese Wohnanlage.

Mieter beim Schwendermarkt im 15. Bezirk sind empört. Unbekannte haben ihre Wohnhausanlage mit eigenartigen Symbolen und dem Schriftzug „ Rudolfscrime“( links) beschmiert. Axel Hak von der Initiative Schwendermarkt ortet einen Zusammenhang mit einer Graffiti- Wand ganz in der Nähe ( oben), an der sich Sprayer völlig legal austoben können. „ Das war ja mal ein sinnvolles Projekt. Mittlerweile zieht es unerwünschte Begleiterscheinungen nach sich“, meint Hak. Anrainer würden sich eine Begrünung der Sprayermauer wünschen.

Kronen Zeitung, 7 Aug. 2018

Quelle: pressreader.com

 

Unterführung erstrahlt in riesigen Graffitis (krone.at)

Die berühmte Unterführung bei der Halleiner Firma AustroCel ist jetzt ein echter Blickfang. Zwei Graffiti-Künstler verwandelten 260 Quadratmeter in ein Spiegelbild des Textilzellstoff-Herstellers. Neben der Produktionskette sind auch Mitarbeiter in ihren speziellen Funktionen zu sehen. Sieben Tage lang wurde gearbeitet.

Jeder, der von Hallein aus in Richtung Süden unterwegs ist, kennt die Unterführung bei der Fabrik in der Salinenstadt. Diese ist jetzt ein richtiger Blickfang. Die Künstler Dominik alias Afok aus Salzburg und Benjamin aus Berlin haben in nur einer Woche zwei riesige Graffitis erschaffen. 400 Farbdosen waren notwendig. Auf der einen Seite ist die Produktion zu sehen. Die Süd-Seite präsentiert diverse Mitarbeiter bei ihren Tätigkeiten. Zum Beispiel ist Anna in ihrem Labor zu sehen. „Ich mag Graffitis und als ich diesen Entwurf gesehen habe, wollte ich es unbedingt haben“, sagt AustroCel-Geschäftsführer Jörg Harbring. In den beiden Bildern, eines hat eine Fläche von 140 m² und das andere von 120 m², ist die grüne Linie des Unternehmens erkennbar.

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„Ich habe meinen Beruf erst selbst erfunden“ (krone.at)

„Der Vietnam-Krieg, die AKW-Thematik, Proteste gegen das Franko-Regime in Spanien, später die RAF-Rote Armee Fraktion – all das hinterließ seine Spuren auch an den Wiener Wänden“, erklärt Norbert Siegl, Österreichs erster und einziger Graffiti-Forscher. Da es dieses Berufsfeld vorher noch gar nicht gab, erfand er es in den 1970er-Jahren einfach selbst. Mit Erfolg – schließlich arbeitet der ehemalige Fotograf seit damals als solcher.

„Als ich in den 70er-Jahren nach Wien kam, fielen mir die vielen Schriften auf, die es an den Wänden gab. Teilweise kamen sie noch von den Besatzungsmächten des Zweiten Weltkrieges, aber auch noch zahlreiche Parolen der NS-Zeit. Dann tauchten auch Forderungen zu Themen wie Umweltschutz auf, Protestgraffiti gegen das AKW-Zwentendorf oder Anarchograffiti. Ich war damals Fotograf und begann damit, diese Schriften, Parolen, Zeichnungen und Forderungen zu dokumentieren“, beschreibt Norbert Siegl seinen Weg zum Graffiti-Forscher. Gespräche mit Kollegen in der Werbeagentur führten bald in den wissenschaftlichen Bereich: „So entstand eine neue Wissenschaftsrichtung, die ich Graffiti-Forschung nannte.“ Schließlich begann er Psychologie zu studieren und schloss es mit einer Arbeit über geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Graffiti-Produktion ab.

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„Beim Sprayen bin ich in meiner eigenen Welt!“ (krone.at)

Ein neuer Monat, ein neues Talent: Im März stellen wir euch Stefan Streicher vor, der unter seinem Künstlernamen „Dreamer“ großflächige Graffiti zaubert.

In der kreativen Szene bewegt hat sich Stefan Streicher schon immer. Der junge Sprayer wuchs mit einer Künstlerin als Mama auf, malte selbst immer gern und versuchte sich mit zarten zwölf Jahren zum ersten Mal im Sprayen: „Ich hab’ damals mit Buchstaben angefangen. Zuerst mit Bleistift skizziert, Dosen gekauft und dann einfach ausprobiert“, erinnert er sich noch gut.

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Triebwagen mit Graffiti verunziert (krone.at)

Spuren auf Spraydose

Vandalen haben in der Nacht zum Samstag in Zell am See zugeschlagen. Sie besprühten zwei auf den Gleisen abgestellte Triebwagen mit bunten Motiven. Eine Reinigung kostet mehrere Tausend Euro.

Die Unbekannten dürften sich in Sicherheit gewähnt haben. Vermutlich haben sie mitten in der Nacht zugeschlagen, als neimand mehr in der Nähe war. Es dürfte mehrere Stunden gedauert haben, bis die beiden Triebwagen „verziert“ waren.

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Graffiti-Sprayer in Wiener Einkaufszentrum (krone.at)

Das Donau Zentrum steht vom 1. Februar bis 3. März 2018 ganz im Zeichen der Kunst und bietet den Besuchern starbesetzte Veranstaltungen. Neben Musik oder klassischer Malerei sorgt dabei vor allem der Wiener Künstler Manuel Murel mit seiner Graffiti Live-Show für ein absolutes Programm-Highlight.

Mitten in Wiens größtem Einkaufszentrum gestaltet Manuel Murel am 1. Februar ein Street-Art-Kunstwerk und lädt Fans ein, sich zu beteiligen und dieses mitzugestalten.

„Der Donaukanal ist eine wahre Kunstmeile“
Für den Künstler nicht der erste Einsatz dieser Art, hat er vor einigen Jahren bereits ein solches Graffiti in der Shopping City Süd erstellt. Ungewohnt ist der Platz trotzdem, gibt es in Wien doch normal nur eine begrenzte Anzahl an Freilächen.

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Sprayer: "Ein Graffiti ist keine Sachbeschädigung" (krone.at)

Vermummte Gestalten, die in Nacht- und Nebelaktionen Häuserfassaden, Schnellbahnwaggons und Brückenunterführungen besprühen. Ist das Kunst oder Sachbeschädigung? Graffitis werden zumindest in Wien nicht mehr nur in die Vandalismus- Schublade gesteckt, sondern als Street- Art anerkannt, die zu Diskussionen im öffentlichen Raum führen kann. City4U hat sich mit einem Sprayer unterhalten, um mehr über die Szene und ihre Beweggründe zu erfahren.

Der Donaukanal gilt als Mekka des Graffitis in Wien. Jahrelang wurde die Spraykunst dort geächtet, bis man es irgendwann aufgab, die bunten Stellen andauernd zu übermalen. Schließlich sehen bunte Wände schöner aus, als fades grau. Nun können Künstler ihre Graffitis entlang des Donaukanals legal sprayen. „Die Leute sollen verstehen, dass es nicht um mutwillige Sachzerstörung geht. Dauernd dieser grau in grau Ton – es geht einfach darum, die Stadt bunter zu machen. Weil wo schauen Kinder lieber hin? Auf ein Piece wo Supermario die Peach küsst oder auf eine angepisste, graue Pfui- Mauer?“, erklärte der Sprayer Daniel* im Gespräch mit City4U.

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Bunte Bilder hübschen die Baustelle auf (krone.at)

Ganz legal dürfen sich derzeit Graffiti- Sprayer am Baustellen- Areal rund um die Rauchmühle austoben. Denn dort entsteht gerade die längste Graffitiwand der Stadt – erste quietschbunte Bildchen können bereits bewundert werden. Damit wird nicht nur Kunst gefördert, sondern auch verbotene Schmierereien eingedämmt.

Hinter der Idee steckt Salzburgs Jugendbeauftragte Veronika Horn. Sie ist seit einiger Zeit in der ganzen Stadt unterwegs auf der Suche nach geeigneten Flächen für die Künstler.
Jugendbeauftragte animiert zum Mitmachen

Zehn Stück gibt es davon bereits, wie etwa das Toilettenhäuschen im Volksgarten oder die Unterführung an der Alpenstraße. „Ich finde das eine ganz wunderbare Sache“, kommentiert Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer (SPÖ), denn zum einen werden auf diese Weise kahle Betonwände verschönert und zum anderen werden so illegalen Schmierereien eingedämmt. Denn Mitgestalten darf im Prinzip jeder: Die Stadt finanziert über das Jugendbüro regelmäßig entsprechende Graffiti- Workshops mit Schulklassen, Jugendgruppen sowie bei Stadtteil- und Parkfesten.

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Zwei Sprayer in einer Nacht (krone.at)

Graffiti- Künstler in Villach und Klagenfurt sind in der Nacht zum Mittwoch auf die selbe Idee gekommen: Sie besprühten Fenster, Türen und einen Stromkasten. Ein Villacher Polizist hat Fotos auf Facebook gepostet und hofft nun auf Informationen aus der Insiderszene.

Dienstlich darf die Polizei nicht mit Social Media wie Facebook arbeiten, also postet Franz Bauer die „Tatortfotos“ auf seiner Privatseite und fragt: „Wer kennt den Künstler?“ Denn es gebe ja genug Insider, die die sogenannte Handschrift von Graffiti- Malern erkennen. Bis nach Wien reichen die Kontakte des Polizeibeamten, die er alle anzapft.

Und der private Blick auf Facebook hat schon öfter Erfolg gebracht: „Wenn etwa Fahrraddiebe Fotos mit dem Diebesgut posten!“, lacht Bauer.

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Graffiti- Künstler ziehen Spur durch Feldkirchen (krone.at)

Erneut wurden in Feldkirchen Fassaden mit Lackfarben besprüht! Vor allem auf Firmen hatten es die Täter nun abgesehen, aber auch auf Unterführungen und Grundstücksmauern. Der entstandene Schaden dürfte hoch sein, bisher gibt es aber noch keinen Täter. Weil erst so spät Anzeige erstattet wurde, ist die Spur kalt.

Erst im Jänner waren in Villach drei 16- bis 17- Jährige geschnappt worden, die mit ihren „Kunstwerken“ Schaden in Höhe von 7000€ angerichtet hatten. Viel weniger wird es auch bei den aktuellen Sprühaktionen in Feldkirchen nicht sein. Einige der Geschädigten haben den Fall bereits ihren Versicherungen gemeldet und Professionisten engagiert, um die Graffitis loszuwerden.

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