SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

Calle Libre: Große Frauen beziehen Stellung vor der Studentenbude (Kurier.at)

Das Street-Art-Festival macht den öffentlichen Raum bunter und interessiert sich für Gegenpositionen.

Stramme Corps-Studenten auf dem Weg zu ihrer Bude, beobachtet von sehr großen, sehr starken und sehr coolen Frauen. Spätestens bis 9. August machen sich weibliche Figuren aus den Pinseln und Spraydosen des Künstlerinnen-Kollektivs Ripoff Crew auf einer Mauer in der Mauthausgasse breit.

Eine feministische Wand gegenüber einem Ort der Männerbünde im fünften Bezirk, also. Genau solche Gegenpositionen sind es, mit denen sich Calle Libre (zu Deutsch: Freie Straße) in diesem Jahr unter dem Motto „Duality“ auseinandersetzt. Zum sechsten Mal nimmt sich das Street-Art-Festival ab heute, Samstag, der urbanen Kunst im öffentlichen Raum an.

(…)

Weiterlesen auf kurier.at

Street Art am Gürtel: Mit dem Kopf gegen die Wand (kurier.at)

Seit Kurzem zieren den Mariahilfer- und den Hernalser Gürtel zwei riesige Murals des österreichischen Künstlers Golif.

Übersehen kann man es nicht, das riesige pinke Mural (Wandmalerei, Anm.) am Wiener Gürtel. Egal, ob man mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist. Auf einer durch einen Hausabriss freigewordenen Wand am Mariahilfer Gürtel 33 hat der österreichischen Street-Art-Künstler Golif ein 25 mal 15 Meter großes Bild gesprüht und gemalt: Es ist eine der für ihn typischen (meist männlichen) Figuren: dicke, schwarze Konturen,  prägnante Pinselstriche.

(…)

weiterlesen auf kurier.at

Von Polizei gesucht: Nach Sprayer „Puber“ ist „King“ unterwegs (kurier.at)

In allen Bezirken der Stadt sind bereits 500 solcher Schriftzüge zu lesen. Polizei geht von mehreren Graffiti-Sprayern aus.

Etwa 500 Schriftzüge, sogenannte Tags, soll der unbekannte Sprayer „King“ in allen Bezirken Wiens schon hinterlassen haben, schätzt Norbert Siegl, Obmann des  Vereins „Instituts für Graffiti-Forschung“. Auch der Polizei sind die Schriftzüge bekannt. „Wir ermitteln gegen mehrere Personen“, teilt die Polizei nach einem ORF-Bericht mit, es seien mehrere Anzeigen eingegangen.

(…)

weiterlesen auf kurier.at

Mehr dazu auch hier.

Sprühen vor Glück: Street-Art-Star Nychos kommt ins Museum (Kurier.at)


30 Wiener Graffiti-Künstler sind über den Sommer beim „Takeover“ im Wien Museum zu sehen.

Wenn die Straße zur Galerie wird, kann die Galerie zum Problem werden. In New York, sagt Street-Art-Künstler Nychos, haben Sprayer einen schweren Stand. Per se nichts Neues. Doch heute misstraut man ihnen aus anderen Gründen als früher. Galten ihre Straßenmalereien einst als Zeichen für das Verwahrlosen einer Gegend, so beobachtet man heute das umgekehrte Phänomen: Gute Street Art gilt als Zeichen von Gentrifizierung, also Aufwertung eines Viertels – wo gut gesprayt wird, schnellen die Mieten hinauf.

(…)

Weiterlesen auf kurier.at

Wien: Metro-Züge für Saudis mit Graffiti besprüht (kurier.at)

Die Züge sind auf Gleisen der ÖBB in Penzing für die Zeit bis zur Lieferung abgestellt.

Es ist ein Großauftrag, den Siemens Österreich 2013 an Land gezogen hat: 67 Züge werden für die Metro in Riad, der Hauptstadt Saudi Arabiens, in Österreich gebaut. Die Drehgestelle für die Züge des Typs „Inspiro“ kommen aus dem Siemenswerk in Graz, die Wägen werden in Wien-Simmering gebaut.

Die fertigen Züge wurden von Siemens auf ÖBB-Gleisen in Penzing (zwischen Westbahnhof und Bahnhof Hütteldorf) „geparkt“. Dort sollen sie bis zur Auslieferung bleiben.

Doch wie der KURIER erfuhr, wurden jetzt mehrere dieser Waggons mit Graffiti besprüht. Zum Teil großflächgig.

(…)

weiterlesen auf kurier.at

Welt der Sprayer im Donauhafen (kurier.at)

Saisonstart im „Mural Habor“ in Linz mit mehr als 300 Wandgemälden und Graffitis von Künstlern aus 30 Nationen

 

Aufmerksame Passanten konnten in den vergangenen Tagen in der hektischen Industriezeile beim Linzer Hafen bereits den emsigen Sprayer hoch oben im Krankorb beobachten. Graffiti-Künstler SatOne steuert nämlich heuer als Gaststar der riesigen Open-Air-Galerie im Hafen, genannt „Mural Habor“, ein überdimensionales Kunstwerk bei. Am heutigen Samstag wird in dem einzigartigen Kultur- und Industriepark die Saison eröffnet. Mehr als 300 mächtige Wandgemälden und Graffitis sind hier bereits zu bestaunen.

(…)

weiterlesen auf kurier.at

Graffiti und Gemeindebau: Eine Hassliebe (kurier.at)

Wiener Wohnen kämpft mit Schmierereien in städtischen Wohnhausanlagen, lädt Sprayer aber auch explizit ein.

Der Gemeindebau-Verwalter Wiener Wohnen zählt laut eigenen Angaben pro Jahr rund 300 „Schmierereien“ auf seinen Wohnanlagen. Manche Graffiti sind jedoch explizit erwünscht: Denn Wiener Wohnen arbeitet auch mit Sprayern zusammen – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Künstler, die sich auf einem Gemeindebau austoben wollen, benötigen die Empfehlung einer Kunstinstitution oder eines Fördervereins. Wiener Wohnen stellt dann die Flächen zur Verfügung.

(…)

weiterlesen auf kurier.at

Was das Riesengrafitto am Gemeindebau mit São Paulo zu tun hat (kurier.at)

Deshalb sieht der schwarze Schriftzug auf einem Brigittenauer Hochhaus so anders aus als die Graffiti am Donaukanal.

Wer über die Gürtelbrücke in die Brigittenau fährt, kann sie nicht übersehen: Die sechs schwarzen Buchstaben, die seit gut zwei Wochen einen 13-stöckigen Gemeindebau zieren. Sie ergeben das Wort „Ikarus“ – entziffern lässt sich das aber erst auf den zweiten Blick.

Die atypische Form der Lettern macht den Schriftzug nicht nur schwer lesbar, sondern hebt ihn auch von den in Wien gewohnten Graffiti ab. Der KURIER erklärt, was dahinter steckt.

(…)

weiterlesen auf kurier.at

Streetart: Frau Isa bricht die Regeln der Männer (kurier.at)

Frau Isa macht Graffiti seit sie 16 Jahre alt war. Am Anfang wurde ihre Kunst übermalt. Sie hat sich nicht beirren lassen.

Mit 16 Jahren fing sie an, Graffiti in Klagenfurt zu sprayen. Ein paar Burschen aus ihrer Klasse hatten sie mitgenommen. Frau Isa wusste schon früh, was sie werden wollte. Schon als Kind hatte sie eine ausgeprägte künstlerische Ader. Doch für Sprayerinnen war es damals ein hartes Pflaster damals.

„Ich habe nie Schriftzüge gemacht, sondern immer Menschen, Figuren oder Tiere. Das war nicht gerne gesehen von den harten Typen, dass ich als Mädchen Positives mache“, erzählt die heute 33-Jährige.

(…)

weiterlesen auf kurier.at

Start typing and press Enter to search

Shopping Cart