SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

„Siuz“ betreibt feinste Sprühkunst (noen.at)

Der Künstlername „Siuz“ steht für Graffiti, die Sarah-Maria Kupfner gerne auch als Auftragsarbeit ausführt.

Graffiti-Künstler (wenn sie mit Sprühdosen arbeiten, auch „Sprayer“ genannt) werden unterschiedlich wahrgenommen – vor allem wenn sie im öffentlichen Raum illegal Flächen verzieren, werden sie gerne als Vandalen diffamiert.

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Region Purkersdorf – Polizei schnappt Sprayer (noen.at)

Spätnachts schlenderte Markus V. (Name von der Redaktion geändert) mit seinem Rucksack am Rücken durch Pressbaum, als ein Streifenwagen an ihm vorbeifuhr. Da die Polizei in der Stadtgemeinde in der Vergangenheit vermehrte Kontrollen durchgeführt hatte, weil sie Graffitisprayern auf die Schliche kommen wollten, hielten die Beamten der Polizei Pressbaum an und kontrollierten den jungen Mann.

Damit trafen sie ins Schwarze, und ihre Arbeit war von Erfolg gekrönt: Der junge Mann öffnete seinen Rucksack, darin befanden sich mehrere Spraydosen und Lackstifte. Da war klar: Das muss ein Sprayer sein.

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Graffiti-Sprayer beschädigten Bahnhof (noen.at)

Krakelige Handschrift, Schmierereien und das Logo des „Wu-Tang-Clans“, einer Hip-Hop-Gruppe aus den USA – bislang unbekannte Täter trieben vergangenen Dienstag am Pöchlarner Bahnhof mit Spraydosen ihr Unwesen und versuchten sich als Graffiti-Künstler.

Dabei kletterten sie vermutlich über die Umzäunung eines Abstellgleisbereiches, um auf den hinteren Bereich des Bahnhofsgeländes zu kommen. Ein abgestellter Tunnelrettungszug sowie eine Auffahrtsrampe und zwei Bahnschwellen besprühten die Vandalen. Die Schadenssumme ist derzeit noch nicht bekannt.

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Graffiti-Kunst, kreativ und legal (noen.at)

Lehrlinge der Korneuburger Bildungseinrichtung erhielten Erlaubnis zur künstlerischen Freizeitgestaltung.

Ein ungewöhnliches Projekt wurde im Sonderpädagogischen Betreuungszentrum (ehemaliges Landesjugendheim) realisiert. Lehrlinge erhielten von der Direktorin Susanne Sellner die schriftliche Genehmigung bestimmte Teile der Hausfassade mit Graffitis künstlerisch zu gestalten.

Lehrausbildungskoordinator Klaus Böck und Psychologin Karin Weber erarbeiteten unter der Anleitung des externen Workshop-Leiters Benedikt Hollaus gemeinsam mit einem guten Dutzend Interessierter ein Konzept mit Skizzen auf Papier, dass dann unter anderen an der Außenmauer des Turnsaales umgesetzt wurde. Ausgerüstet mit verschiedenfärbigen Lackspraydosen, Atemschutz, Arbeitshandschuhen, einer Leiter und sogar einem Maurergerüst, für Arbeiten in größerer Höhe, waren die jungen Künstler mit starkem Engagement am Werk.

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Graffiti-Sprayer ertappt: 85.000 Euro Gesamtschaden! (noen.at)

In Niederösterreich sind in den vergangenen Tagen zwei Graffiti-Sprayer ertappt worden. Ein 26-jähriger slowakischer Staatsbürger wurde in Marchegg (Bezirk Gänserndorf) angehalten, ein 28 Jahre alter Pole in Stockerau (Bezirk Korneuburg), berichtete die Landespolizeidirektion. Die Männer könnten für mehrere Fakten mit 40.000 bzw. 45.000 Euro Schaden verantwortlich sein.

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Illegale Graffiti-Szene blüht in Krems auf (noen.at)

Zahlreiche Graffitis prägen das Stadtbild. Magistrat lässt nur „hetzerische und rassistische“ Botschaften entfernen.

Macht man eine Tour durch die Stadt, wird schnell klar: Schmierfinken und Graffiti-Sprayer fühlen sich in Krems offensichtlich wohl. Jüngste Beispiele sind ein erneuter „Allahu Akba“-Schriftzug (der Erste war in der rechten Kremszeile) an der Lärmschutzwand bei der Kreuzung Strandbadstraße/Sportplatzstraße und ein direkt daneben aufgespraytes „ACAB“ (Abkürzung für „All Cops Are Bastards“). War der erste „Allahu Akbar“-Schriftzug aus Witterungsgründen länger sichtbar, sind die anderen beiden innerhalb weniger Tage entfernt worden.

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Graffitisprayer auf frischer Tat ertappt (noen.at)

In Hainfeld (Bezirk Lilienfeld) ist am Donnerstag in den frühen Morgenstunden ein Graffitisprayer auf frischer Tat ertappt worden.

Dem 23-jährigen Hainfelder wird nach Angaben der Landespolizeidirektion NÖ zur Last gelegt, auf dem Bahnhof einen Triebwagen auf einer Länge von etwa vier Metern besprüht und beschädigt zu haben.

Ein Anrainer hatte die Tat beobachtet. Der Verdächtige aus dem Bezirk Lilienfeld wurde in der Folge von Beamten der Polizeiinspektionen Hainfeld und St. Veit a.d. Gölsen noch auf dem Areal des Bahnhofs angehalten und vorläufig festgenommen.

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Die verbotene Lust an Graffitis (noen.at)

Parolen oder verbotene Kunst: Schaden für Betroffene ist meist enorm.

„Scheiß Jesus!“ Diese Worte wurden vor kurzem auf einen Grabstein am Friedhof Mank geschmiert. Auch mit Hakenkreuzen wurde der Friedhofsbereich verunstaltet. Die Parole „Ausländer raus“ schrieb ein Unbekannter auf ein Garagentor im Bezirk Mistelbach. Der Kneipp-Aktiv-Weg in Hainfeld wurde vor einigen Tagen bereits das dritte Mal in diesem Jahr Ziel von Vandalen. Nicht nur, dass Blumenbeete verwüstet wurden; ein Fitnessgerät und eine Hinweistafel wurden bekritzelt.

Ein allgegenwärtiges Phänomen für die heimische Exekutive. „Graffiti oder Schmieraktionen gibt es seit vielen Jahrzehnten. Sie sind einerseits Ausdruck künstlerischer Ambitionen, genauso aber auch politische Agitation sowohl von links- als auch rechtsradikalen Kreisen“, stellt dazu Markus Haindl von der Landespolizeidirektion Niederösterreich beim Blick auf die verschiedenen Vandalenakte mit Graffiti-Schmierereien fest.

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