SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

18-jährige Graffiti-Sprayer müssen putzen (noen.at)

Künstlerisch wollten sich zwei 18-Jährige betätigen und sprühten emsig am Bahnhof.

„Ich wollte meine Spuren hinterlassen“, sagt ein 18-Jähriger im Prozess am Landesgericht St. Pölten. Am Bahnhof in St. Valentin hinterließ der Graffiti-Sprayer farbige Schriftzüge. Rund 10.000 Euro beträgt der Schaden.

Verbotene Aktionen „cool“ gefunden

In Wartehäuschen, auf Lärmschutzwänden, auf der Toilette und Zigarettenautomaten hinterließ der 18-Jährige mit Sprühdosen seine Werke. „Graffiti hat mir gut gefallen, ich hab’ auch zuhause ein bisschen vorgezeichnet. Und spontan Graffitis gemacht mit dem Edding-Stift, wenn ich auf den Zug warten musste“, erzählt der Teenager.

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Fünf Anzeigen gegen Sprayer (noen.at)

Schon in den Nachtstunden zum Samstag, also vor Halloween, probierten unbekannte Täter ihre Spraydosen schon auf Garagen, Keller und Hausmauern aus.

Alles nahe dem Jugendzentrum „Derschschule“, bei der Polizei Ladendorf gingen am Samstag ständig Anzeigen ein. Der Schaden ist enorm, ob die gesprayten „Kunstwerke“ überstrichen werden können, steht noch nicht fest. Im schlimmsten Fall muss Fassade und Putz abgeschlagen werden, das wird dann teuer. Die Polizei Ladendorf hat bereits fünf Anzeigen entgegengenommen und fahndet nach den Tätern.

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Wien-Floridsdorf: Fünf mutmaßliche Graffiti-Sprayer festgenommen (ots.at)

Wien (OTS) – Beamte der Polizeiinspektion Hermann-Bahr-Straße wurden am 25.Dezember 2014 um 00.40 Uhr auf fünf schlafende Männer in einem Auto aufmerksam. Bei einer Lenker und Fahrzeugkontrolle konnten die Beamten in dem Fahrzeug mehrere Graffiti-Utensilien auffinden. Im Zuge der weiteren Erhebungen stellte sich heraus, dass es sich bei den fünf Personen um mutmaßliche Sprayer handelt, die im Bereich von Wien und Niederösterreich vermutlich mehr als 15 teils schwere Sachbeschädigungen durch Graffiti begangen haben. Die Schadenssumme wird erhoben und ist derzeit noch unbekannt. Die weiteren Ermittlungen führt das Landeskriminalamt Wien. Die fünf Männer (20 bis 34 Jahre alt) wurden festgenommen, die Graffiti-Utensilien sichergestellt.

Quelle: APA / OTS

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St. Pölten: Mehr Graffiti geplant (noen.at)

Diskussion geht weiter / Fassade in der Domgasse muss wahrscheinlich wiederhergestellt werden. Aber: NV will Farbe an anderen Zugängen.

ST. PÖLTEN / Das Graffiti in der Domgasse polarisiert weiter. Das zeigen auch die Leser-Kommentare zum Artikel der Vorwoche. Von „endlich ein kleiner Schritt wirklich ,europäisch‘ zu sein“ (Weltenklang-Chef Dietmar Haslinger) bis zur „Degradierung der Künstler zu Kulturbarbaren“ reicht das Meinungsspektrum (beim Online-Voting sind 62 Prozent für die Erhaltung). Die Entscheidung liegt weiter beim Denkmalamt, das zum laufenden Verfahren aber keine Auskunft geben will. Verhandelt werde aber, sagt Auftraggeber Manfred Wohlmetzberger, Chef der NV-Immobilien: „Wir sind in Kontakt und versuchen, eine befristete Bewilligung zu erwirken.“ Die Fassade soll zumindest ein Jahr erhalten bleiben.

St. Pölten: Fassade sorgt für Aufsehen (noen.at)

Gestaltung / NV-Passage ziert ein buntes Graffiti. Das Denkmalamt erwartet, dass es entfernt wird.

ST. PÖLTEN / Für einen Farbklecks in der Innenstadt hat die neue Fassadengestaltung des Domgassen-Eingangs des NV-Centers gesorgt – aber auch für Diskussionen. NV-Immobilienchef Manfred Wohlmetzberger hält fest: „Wir haben uns das Ganze lange überlegt.“

Monte Hegro-Boss Daniel Zinner ist sicher, dass die Fassade gefällt: „Viele sind auf mich zugekommen und haben sich begeistert gezeigt.“ Die Optik füge sich auch toll in die Innenstadt ein. Laut Wohlmetzberger habe sich auch der Bürgermeister über die neue Gestaltung gefreut. Und der Werbeeffekt sei groß, betont Zinner: „Das NV-Center ist belebter denn je.“ Davon soll auch die Kunstausstellung im NV-Center ab 22. Mai profitieren.

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Neuer Bildband dokumentiert Graffiti-Szene (noen.at)

„Kunst | „St. Pölten ist mehr als Barock“, hieß es in einer Aussendung am Dienstag zur Präsentation eines Graffiti-Bildbandes.

„Schlachthof St. Pölten – Mai Jam“ dokumentiert farbenfroh die dort in den vergangenen Jahren entstandene Form der Jugendkultur. Um präventiv illegales Sprayen zu reduzieren, setze man in St. Pölten darauf, der Szene Raum zu geben, erklärte Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ).
Große, legale „Sprayer-Aktion“

Die nächste große und legale „Sprayer-Aktion“ wird die Gestaltung der Fassade des von der Arbeiterkammer NÖ neu errichteten Jugendzentrums der Stadt „Steppenwolf“ anlässlich der offiziellen Eröffnung am 10. Mai sein.

St. Pölten sei eine „junge“ Stadt, in der laut Statistik rund 7.300 Personen – das sind 13 Prozent der Einwohner – zwischen 14 und 24 Jahren alt sind.

Interesse an Graffiti-Workshops groß

2011 und 2012 organisierten zwei Jugendliche im ehemaligen Schlachthof die Graffiti-Workshops „Mai-Jam“, die auf großes Interesse gestoßen seien.

Nach den Aktionen konnten einige Künstler sogar Aufträge zur Gestaltung von Mauern bzw. Zimmerwänden erhalten. Zudem ist daraus eine Kooperation mit der Grillparzer-Volksschule entstanden, um gemeinsam mit den Schulkindern die Fußgängerunterführung für ein Stadtviertel attraktiver zu gestalten.

Graffiti keine Subkultur mehr

„Graffiti ist erwachsen geworden und längst in der breiten Wahrnehmung der Bevölkerung etabliert,“ so Clemens Bartenbach, Initiator des Bildbandes und der Mai-Jam-Veranstaltungen: „Mit Zusagen von Sprayern aus der ganzen Welt haben die Organisatoren der Mai-Jams bewiesen, dass diese Subkultur keine mehr ist und es ein flächendeckendes internationales gut funktionierendes Netzwerk von Malern gibt, die den künstlerischen Austausch auf diesem Weg zu schätzen wissen.“

„Schlachthof St. Pölten – Mai Jam“ ist für 15 Euro im Jugendzentrum Steppenwolf, im Stadtmuseum und im Tourismusbüro der Stadt erhältlich. Der Band entstand mit Unterstützung der Stadt, AKNÖ und Kulturvernetzung NÖ „come-on“)“

Quelle: noen.at

Graffiti-Sprayer ausgeforscht (noen.at)

„Festnahme | Die Polizei hat im Bezirk Wiener Neustadt einen Graffiti-Sprayer ausgeforscht. Der 24-Jährige soll in den Gemeinden Sollenau und Felixdorf insgesamt eine fünfstellige Schadenssumme verursacht haben.

Bei der Einvernahme war der junge Mann zu neun Sachbeschädigungen an öffentlichen Einrichtungen geständig, berichtete die NÖ Landespolizeidirektion am Donnerstag. Die durch die Graffiti entstandene Schadenshöhe wurde mit einem fünfstelligen Eurobetrag beziffert.

Der Verdächtige war am 2. Jänner gegen 8.00 Uhr festgenommen worden. Im Rahmen der Ermittlungen wurden dem 24-Jährigen auch mehrere Suchtmittelmissbräuche nachgewiesen. Der junge Mann wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.“

Quelle: noen.at

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Kein Pardon: Sprayer wandert hinter Gitter (noen.at)

SCHREMS, GMÜND, BEZIRK NEUSIEDL AM SEE / Polizei chauffierte gestrandeten Burgenländer zum Bahnhof, ahnungslos, dass dieser zuvor die Inspektion Schrems beschmiert hat.

Von Jutta Hahslinger

„Die blauen Hände sind mir sofort aufgefallen“, erinnert sich ein Waldviertler Polizeibeamter (43) im Zeugenstand noch sehr gut an die Begegnung am 3. September vergangenen Jahres mit zwei Autostoppern.

Burgenländer beteuert seine Unschuld

Ein 26-jähriger Burgenländer aus dem Bezirk Neusiedl am See und ein Engländer (nach ihm wird noch gefahndet) saßen offensichtlich auf der Waldviertler Landsstraße fest. Die Polizei, als Freund und Helfer, chauffierte das gestrandete Duo zum nächsten Bahnhof. Als Anzeigen wegen blaufarbener Schmierereien an der Fassade der Polizeiinspektion Schrems und wegen Graffitis an einem Schienenbus in Gmünd einlangten, dämmerte dem Beamten, wem er da geholfen hatte.

Ja, mit dem Engländer sei er schon unterwegs gewesen, auch in Gmünd. Er sei aber betrunken gewesen und habe die meiste Zeit auf einer Bank gelegen. Die „18 meterlange Verschönerung“ am Schienenbus will er verschlafen haben. Auch an der Schmieraktion in Schrems will er nicht beteiligt gewesen sein, beteuert der Burgenländer seine Unschuld.

„Dass just in dieser Nacht zwei Sprayer-Teams im Waldviertel unterwegs gewesen sind, ist sehr unwahrscheinlich. Wie erklären Sie mir die blauen Hände und die bei Ihnen gefundenen Fotos der Schmierereien“, will Richter Florian Stiefsohn wissen.

„Wir haben Sprühdosen gefunden und eine Tafel zum Autostoppen fabriziert“, erklärt der 26-Jährige. Die Fotos habe er von dem Engländer: „Wir tauschten Speicherkarten.“

Zwei Monate unbedingte Haft für Sprayer

Der einschlägig vorbestrafte Burgenländer kommt mit seiner Antwort nicht durch und wird wegen schwerer Sachbeschädigung zu sieben Monaten, davon muss er zwei hinter Gittern absitzen, verurteilt.

Quelle: noen.at

 

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