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„Künstler“ unterwegs: Schaden 20.000 Euro

GRAFFITI / Zuerst begingen indische „Künstler“ einen Tankbetrug, dann entdeckten Polizisten Spraydosen in ihrem Auto.

LEOBERSDORF / An der Autobahntankstelle in Guntramsdorf hatte ein Fahrzeuglenker am 6. Oktober vollgetankt und war danach ohne zu bezahlen davongefahren. Eine Polizeistreife des Postens Leobersdorf entdeckte gegen 21.40 Uhr das gesuchte Fahrzeug auf einem Parkplatz in Leobersdorf. Die Beamten führten sofort eine Personen- und Fahrzeugkontrolle durch – und fanden Spraydosen en masse. Der Wagen gehörte zwei indischen Staatsbürgern, 23 und 26 Jahre alt, die den Tankbetrug begangen hatten und nun nach Erklärungen suchten, wozu die vielen Spraydosen benötigt wurden. Noch dazu stellten die Beamten auf einem, ebenfalls im Fahrzeug gefundenen, Laptop etliche Fotos und Videos von U-Bahn-Zügen und von besprayten Gebäuden sicher.

Die beiden bezeichneten sich als „Künstler“, die Züge und Gebäude mit ihren Werken verschönern. Es begann eine mühsame Recherche, um festzustellen wo die beiden überall mit ihrer Kunst Schäden angerichtet hatten. „Der eine Verdächtige war in ganz Europa unterwegs. Italien, Ungarn und Österreich waren seine letzten Stationen“, erzählt ein Kriminalbeamter. Sein 23-jähriger Freund lebt mit seinen Eltern in Spanien. Er beglückt Österreich schon seit März mit seiner Kunst. Damit hat er aber auch gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen, da er kein gültiges Visum für einen längeren Aufenthalt in Österreich besitzt.

Bei der Vernehmung war der 23-Jährige teilweise geständig. Die Polizei konnte ihm bis jetzt 16 Beschädigungen an U-Bahn- Garnituren nachweisen, zwei-mal „verschönerte“ er Zuggarnituren und dann war da noch der Tankstellenbetrug. Insgesamt ist durch Sachbeschädigungen ein Schaden von etwa 20.000 Euro entstanden. Die beiden Inder wurden auf freiem Fuß angezeigt. Der 23-Jährige wurde in das Polizeianhaltezentrum Hernals eingeliefert.“

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Graffiti-“Künstler“ nach Tankbetrug auf A2 gestellt

„Nach einem Tankbetrug auf der Autobahntankstelle Guntramsdorf (Bezirk Mödling) sind auf der A2 in Leobersdorf (Bezirk Baden) zwei Männer gestellt worden, die sich als Graffiti-„Künstler“ erwiesen.

Die indischen Staatsbürger (23 und 26) sollen an U-Bahn-und Zuggarnituren etwa 20.000 Euro Schaden angerichtet haben, berichtete die Sicherheitsdirektion. Der Jüngere soll sich überdies unrechtmäßig in Österreich aufhalten.

Bei der Kontrolle des Wagens hatten die Beamten einer Polizeistreife mehrere Spraydosen und einen Laptop mit verschiedenen Bildern von beschmierten Zuggarnituren vorgefunden und sichergestellt. In der Folge wurden den Männern neben dem Tankbetrug zahlreiche Beschädigungen durch Graffiti nachgewiesen. 16 betrafen laut den Ermittlern Wiener U-Bahn-, zwei weitere Zuggarnituren in Wiener Neustadt. Der Tatzeitraum erstreckte sich von März bis Anfang Oktober.

Der 23-Jährige zeigte sich laut Polizei teilweise geständig und bezeichnete sich als „Künstler“. Er verziere U-Bahn- und Zuggarnituren sowie Gebäude mit Graffiti. Weil sich der Mann überdies unrechtmäßig in Österreich aufgehalten habe, wurde er in das Polizeianhaltezentrum Wien-Hernals eingeliefert.“

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