SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

So kann Street-Art den urbanen Raum aufwerten (stadtmarketing.eu)

Ist das Kunst oder kann das weg? International ist Street-Art längst ein touristisch relevantes Thema. Auch in Österreich steigt Akzeptanz und Interesse an dieser urbanen Kunstform. Das zeigen viele einzelne Ansätze, Graffiti bewusst in Szene zu setzen.

Betonwände, die über Nacht zu bunten Bilderwelten mutieren. Ausrangierte Zugwaggons, die als Leinwand für gemalte Szenen und Botschaften zweckentfremdet werden. Hydranten, Schaufenster und Verkehrsschilder, die mit „Tags“ übersät sind: Graffiti ist in jeder Stadt präsent. Und es spaltet die Geister.

Street-Art: Ärgernis oder Aufwertung?

Für die einen ist Street-Art künstlerischer Ausdruck einer jungen, urbanen Generation, die über ihre gesprühten Werke ihre eigene Perspektive auf den Lebensraum Stadt eröffnet. Die auch auf aktuelle politische oder gesellschaftliche Themen reflektiert, wie es derzeit am Black-Lives-Matter-Beispiel zu beobachten ist. Und die letztlich auch das Interesse der Allgemeinheit anzieht.

Diskussion um Kunst-Begriff

„Sowohl als auch“, meint Stefan Wogrin, der mit www.spraycity.at bereits seit 2001 ein Dokumentationsarchiv der Graffiti-Writing-Bewegung in Österreich betreibt. Die Einstellung der Österreicher gegenüber Graffiti hätte sich in den vergangenen 20 Jahren wesentlich gebessert. „Heute wird es als Kunstform im öffentlichen Raum anerkannt“, vor allem die großflächigen Wandgestaltungen.

„Die sogenannten Tags jedoch, also einfärbige Namen und Abkürzungen, werden von vielen immer noch als Schmiererei angesehen.“ Wogrin ist Kunsthistoriker und sieht das differenzierter. „Viele Tags können auch aus einer künstlerischen Perspektive betrachtet werden, insbesondere im Hinblick auf Typographie und Kalligraphie.“

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Ärger über Graffiti: ,,Hier werden Menschenleben gefährdet“ (5min.at)

Klagenfurt – Mehrere Leser meldeten sich in letzter Zeit bei uns, um ihren Unmut über ,,beschmierte Verkehrstafeln“ kundzutun. ,,Überall wird Zeug drauf gesprüht und meistens ist es nicht mal schön“, meint ein Leser verärgert. ,,Es wird gefährlich, wenn Warnschilder unkenntlich gemacht werden“, sagt auch die Polizei. „

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Über Nacht: Anti­rassismus Statement wurde übermalt (5min.at)

Villach/Kriegsbrücke – Villacher Graffiti Künstler setzten auf der Wand bei der Kriegsbrücke erst kürzlich ein Zeichen gegen Rassismus. „I can’t breathe“, Love & Peace standen unter anderem auf der Wand, heute, am 9. Juni, in der Früh wurde der Künstler Nino Weld angesprochen, dass sein Bild übermalen wurde.
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Mural Harbor-Chef Leonhard Gruber: „Es passt einfach gut zu Linz“ (tips.at)

LINZ. 2012 entstand das erste große Fassadenbild im Linzer Handelshafen, 2014 kam die Idee zum Mural Harbor. Leonhard Gruber ist der Kopf hinter der riesigen Freiluft-Galerie.

 „Am Beginn stand einfach nur der Blick in den Hafen und auf die ganzen leeren Wände. Erst dann ist die Idee gekommen: Da könnte man mehr daraus machen“, so der 44-Jährige, der sich gemeinsam mit Michael Url um die Belange von Mural Harbor kümmert. Zwar ist Gruber selbst kein Sprayer, in der Szene ist er aber schon lange verwurzelt, „in der Hip Hop-Szene und in der Skateboard/Snowboard-Szene. Das war mein Ankerpunkt. Aber diese Kunst war allgegenwärtig in all meinen Subkulturen.“

Hip Hop-Kultur in Linz verwurzelt

Dass der Mural Harbor so gut ankommt, liege auch an Linz selbst, so Gruber: „Wir sind auf sehr gutem Boden gestartet, weil hier die Hip Hop-Kultur schon ewig verwurzelt ist. Es passt auch einfach gut zu Linz. In der Hip Hop-Kultur redet man gerne von den vier Elementen: der DJ, der Rapper, der Sprayer und der Breakdancer. Breakdance ist groß in Linz, fast alle Rapper aus Österreich kommen aus Linz. Das Graffiti-Element hat aber gelitten, weil Linz sehr viele Sprüher nach Wien verloren hat. Ein Großteil der Wiener Szene – der wirklich wichtigen Leute – sind Linzer, das wissen viele nur einfach nicht. Deshalb freut es mich, dass wir diesen Aspekt mit Mural Harbor wieder ein wenig zum Vorschein bringen.“

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Takeover im Wien Museum (dasbiber.at)

Seit Anfang Juli befindet sich das Gebäude des Wien Museums in einem Ausnahmezustand. Skateboarding, Street Art und Graffiti haben den gesamten Raum umgekrempelt. Wir haben uns beim Takeover umgesehen.

Von Nada El-Azar, Fotos: Aida Duric

Das Foyer des Wien Museums beim Karlsplatz klingen coole Beats, die Rollen zahlreicher Skateboards rauschen, schleifen und klopfen über Rampen und Rillen. Im Bereich des Atriums tummeln sich Kinder und junge Erwachsene in Hoodies und Sneakers und beobachten die Darbietungen der Bewegungskünstler, inmitten der Graffiti-bestückten Wände.

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Neues Festival bringt Street-Art nach Salzburg (salzburg24.at)

Salzburg bekommt ein Festival für urbane Kunst: Underbridge nennt sich das Event, bei dem von 13. bis 15. September verschiedene Künstler Häuserfassaden in der Stadt Salzburg neu gestalten. Beim Live-Painting kann dabei zugesehen werden, außerdem finden eine Ausstellung und ein Graffiti-Workshop statt.

Das Underbridge Festival fand das erste Mal vergangenes Jahr in Innsbruck statt. Fünf internationale Street-Art-Künstler bemalten damals große Brückenpfeiler unter der Inntalautobahn in der Tiroler Landeshauptstadt.

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27.000 Besucher bei „Takeover“ im Wien Museum (vienna.at)

In den ersten vier Wochen haben rund 27.000 Menschen „Takeover“ im Wien Museum besucht.

Wir sind überwältigt vom Rieseninteresse des Publikums und auch vom überaus positiven Feedback der Medien“, freut sich Direktor Matti Bunzl über den Erfolg des Projekts. Die leer geräumten Flächen des Wien Museums dienen zwischen 5. Juli und 1.1 September als Spielfläche für Street Art und Skateboarding.

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