SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

Graffiti: Sub-Kunst und Geheimsprache (orf.at)

Graffiti-Writing – das ist so etwas wie die Geheimsprache einer Stadt. Aber was steckt wirklich hinter den Buchstaben? Wer malt sie? Und welche Bedeutung haben sie für das Gesicht einer Stadt? Fest steht, dass Freiflächen für Sprayer in Kärnten sehr rar sind.

Ein Spur hinterlassen. Ein Zeichen, das sagt: Ich war hier. Das ist das Motiv vieler Graffiti-Sprayer. Hierzulande oft umstritten und viel diskutiert, wird das Hinterlassen persönlicher Schriftzüge auf Wänden und Pfeilern in vielen Städten schon als Kunstform anerkannt. In San Francisco wird das Graffiti-Writing sogar an einer Uni unterrichtet.
Den Namen hinterlassen – ein menschliches Urbedürfnis

Vom einfachen Schreiben des Namens bis hin zu bunten Motiven die ganze Wände zieren – Stefan Wogrin, gebürtiger Klagenfurter und Kunsthistoriker, hat sich auf das Thema Graffiti-Writing spezialisiert.

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„Vandalismus“ trifft Denkmalschutz (orf.at)

Bevor im Herbst der große Umbau beginnt, wagt sich das Wien Museum auf Neuland: In der Ausstellung „Takeover“ übernehmen Streetart-Kunstschaffende und Skateboarder das altehrwürdige Haus. Die einst als „Vandalismus“ verschriene Kunst der Straße trifft auf rigiden Denkmalschutz – mit spannenden und vor allem farbenprächtigen Ergebnissen.

Wo Abrisshäuser und Bauruinen stehen, sind Graffitis oft nicht weit. Das 1959 eröffnete Wien Museum fällt in keine der beiden Kategorien. Und doch prägen bunte Schriftzüge und gigantische Wandgemälde derzeit sowohl das Innere der Institution als auch seine Fassaden. Die Kuratorinnen Karina Karadensky und Christine Koblitz haben Streetart-Künstlerinnen und -Künstler eingeladen, sich im Wien Museum auszutoben – unter kontrollierten Bedingungen, versteht sich: Denkmalschutz und feuerpolizeiliche Auflagen bilden den Rahmen, in dem die Kunst hier frei sein darf.

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Nach „Puber“: Polizei sucht „King“ (Orf.at)

Auf Fassaden, Öffi-Stationen oder Rollbalken: In ganz Wien sind zahlreiche „King“-Graffitis und -Tags zu sehen. Erinnerungen an den gefassten Sprayer „Puber“ werden wach. Die Polizei ermittelt gegen mehrere Personen. In einem Blog werden unterdessen immer neue Bilder von den Graffitis gepostet.

Das Phänomen „King“ ist „der Gruppe im Landeskriminalamt bekannt, es gibt mehrere Vorfälle und Anzeigen in Wien. Wir gehen von mehreren Tätern aus, allerdings laufen derzeit Ermittlungen, darum gibt es keine weiteren Details“, heißt es von der Pressestelle der Wiener Polizei auf Anfrage von wien.ORF.at.

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Street Art Dschungel und Indoor-Skatepark im Wien Museum (fm4.orf.at)

Wenn im Sommer Subkultur auf Zwischennutzung trifft, ist das Wien Museum nicht weit: Das Projekt „Takeover“ verwandelt das Museum am Karlsplatz in einen Urban Art Dschungel inklusive Indoor-Skatepark. Mit-Kuratorin Christine Koblitz hat uns vorab schon mal herumgeführt.

Im Wien Museum wird fleißig gesprüht und lackiert, gemalt und gebaut. Und das, obwohl die Bauarbeiten für den neu geplanten Museumskomplex erst im Herbst beginnen sollen. Bis dahin steht das Museum eigentlich leer, doch ein Kuratorinnen*-Team vom Wien Museum hatte bessere Pläne, wie man die 2000m2 für den Sommer noch nutzen kann: Beim „Takeover“ nutzen rund 40 Künstlerinnen und Künstler jede noch so ungewöhnliche freie Fläche für ihre Kunst, bis zur Eröffnung soll alles voll werden: Der Lift im Atrium ist schon mit Graffitis zugetagged, genauso wie die Toiletten im ersten Stock.

Das denkmalgeschützte Oswald-Haerdtl-Geländer im Stiegenhaus wurde extra penibel abgeklebt, jeder Millimeter in den Ausstellungsräumen dient als potentielle Arbeitsfläche für die Urban Artists. Baustellen-Löcher in den Wänden werden zu pittoresken 3D-Vulven umgestaltet, die Pissoirs sind bis zum Rand gefüllt mit leeren Spraydosen.

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