SPRAYCITY.AT - GRAFFITI WRITING ARCHIVE - SINCE 2001

63.000 Fahrgäste bei Nacht-U-Bahn-Premiere

„Erstmals war die Wiener U-Bahn in der Nacht von Freitag auf Samstag auch in der Nacht unterwegs. Laut Wiener Linien waren rund 63.000 Fahrgäste mit der U-Bahn unterwegs. Dafür war auch eine „Nightride“-Party verantwortlich.

Szenelokale feierten „Nightride“-Party
Wiener Szenelokale feierten die Premiere der Nacht-U-Bahn mit einer „Nightride“-Party. Dabei konnten sich Wienerinnen und Wiener ein Gratisticket im Internet ausdrucken, das auch freien Eintritt in 35 Lokalen der ganzen Stadt garantierte.

Mit diesem Partyreigen wurde der gute Besucherzustrom bei der Premiere der Nacht-U-Bahn unterstützt. Einzelne Fahrgäste zeigten sich durchaus noch über den verlängerten Fahrbetrieb verwundert und glaubten an eine einmalige Aktion. Andere meinten, dass die U-Bahn nun jede Nacht durchfahren würde.

Insgesamt wurden rund 63.000 Fahrgäste in der U-Bahn gezählt, mehr als 7.000 im veränderten Nachtbus-Netz. Die stärkste Linie der Eröffnungsnacht war laut Wiener Linien die U4 mit knapp 16.000 Fahrgästen zwischen Hütteldorf und Heiligenstadt.

Polizisten in jeder U-Bahn-Garnitur
Jeder Zug wurde von einem Polizisten-Duo begleitet, wobei Sitzplätze rund um den Standplatz der Exekutivbeamten eher gemieden wurden. Auch in Zukunft werden in der Nacht-U-Bahn in jeder Garnitur zwei Polizisten mitfahren.

Neben der Polizei waren auch 44 sogenannte Nightliner der Wiener Linien im Einsatz. Sie sollten nicht nur zwecks Deeskalation unterwegs, sondern auch über die geänderten Routen der Nachtbusse informieren und allfällige Fragen der Fahrgäste beantworten.“

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U2 nahm vor 30 Jahren ihren Betrieb auf

„Vor genau 30 Jahren, am 30. August 1980, fuhr der erste „Silberpfeil“ auf der neu eröffneten U-Bahnlinie U2 zwischen Karlsplatz und Schottenring. Ab 2. Oktober wird die U2 bis Aspernstraße verlängert.

Ersetzte die Unterpflasterstraßenbahn
Vor 30 Jahren dauerte die Fahrzeit zwischen den Endstellen Karlsplatz und Schottenring sieben Minuten. Die Streckenlänge betrug damals rund 3,5 Kilometer

Die U2 ersetzte die seit 1966 unterirdisch verkehrende Unterpflasterstraßenbahn (UStrab) entlang der so genannten 2er-Linie von der Sezession bis hinter das Rathaus.

Die 100. U-Bahn-Station: Donauspital
In den vergangenen Jahren war die violette U2 jene Linie, die am stärksten ausgebaut wurde und wird. 2008 folgte die Verlängerung vom Schottenring über den Praterstern und die Messe bis zum Stadion auf aktuell elf Stationen und eine Länge von 7,3 Kilometern.

Am 2. Oktober folgt die Eröffnung des nächsten Ausbauschrittes. Dann überquert die U2 die Donau und führt bis zur Aspernstraße in den 22. Bezirk. Dieser Abschnitt umfasst folgende sechs Stationen: Donaumarina, Donaustadtbrücke, Stadlau, Hardeggasse, Donauspital, Aspernstraße. Beim Donauspital entsteht die 100. U-Bahn-Station Wiens.

17 Stationen ab Oktober
Die neue U2 wird dann eine Länge von 12,5 Kilometern und insgesamt acht Bezirke verbinden. Die Fahrzeit vom Karlsplatz bis zur Aspernstraße wird rund 24 Minuten betragen. In die Errichtung dieses zur Gänze oberirdisch geführten U2-Abschnittes vom Stadion zur Aspernstraße investierten die Wiener Linien 490 Millionen Euro.

Im Herbst 2009 begannen bereits die Arbeiten für die weitere Verlängerung der U2. Ab 2013 erschließt die U2 mit diesem 4,5 Kilometer langen Teilstück die Seestadt Aspern.“

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Graffiti – Konkret ORF

„Immer wieder erhalten Hausverwalter erboste Anrufe von Wohnungseigentümern oder Mietern, die sich beschweren, dass Fassaden, Türen oder Zählerkästen beschmiert sind. Mit so genannten „Graffitis“, deren Sinn meistens nur schwer zu durchschauen ist. Neben Wohnhäusern zählen auch Parks oder öffentliche Verkehrsmittel zu beliebten Objekten von Graffiti-Tätern. Dabei handelt es sich meist nicht um Kunst, sondern um kriminelle Delikte in Form von Sachbeschädigung, auf die hohe Geld- und sogar Haftstrafen folgen können. Österreichweit wird der Schaden, der durch die Entfernung unerlaubter Graffitis entsteht, auf mehrere Millionen Euro jährlich geschätzt. Die Beseitigung von Graffitis ist zeitaufwändig und teuer. Je nach Untergrund können die Kosten pro Quadratmeter zwischen 100 und mehreren tausend Euro ausmachen.“

Wiedermal ein sehr aufschlussreicher Fernsehbericht aus Österreich. Anscheinend wurde einiges an Archivmaterial verwendet, um erneut zu zeigen, wie hässlich und teuer Graffiti doch ist.

http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/1575063-Konkret–Das-Servicemagazin/1577637-Graffiti

Mehr Farbe beim FM4 Frequency Festival

„Die beiden Graffiti-Künstler Nychos und Joy.Mädi Evil Art werden täglich beim FM4 Stand Bilder malen. Diese werden dann Ende des Jahres zu Gunsten von Licht ins Dunkel versteigert.

Wie bereits letztes Jahr findet auch am heurigen FM4 Frequency Festival eine Graffiti-Aktion für Licht ins Dunkel statt. Täglich werden beim FM4 Stand Bilder entstehen, die von auftretenden Bands signiert und am Ende des Jahres für einen guten Zweck versteigert werden.

Mit Nychos und Joy.Mädi Evil Art unterstützen die Aktion heuer zwei prominente Vertreter der heimischen Graffiti- und Street Art-Szene.
… “

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ÖVP will Sicherheitsschleusen für U-Bahn

„Die Wiener ÖVP fordert Zugangskontrollen für die U-Bahn. Dabei soll ein elektronisches Ticketsystem eingeführt werden und die Videoüberwachung in den Stationen verstärkt zum Einsatz kommen.

Schleusen sollen unter anderem Schwarzfahrer und Kriminelle abhalten.

Schwere Zeiten für Schwarzfahrer

„Nur wer einen Fahrschein hat, erhält auch Zutritt“, erklärte Christine Marek, Obfrau der Wiener ÖVP das geforderte Zugangssystem mittels Personenschleusen.

Mit den personalisierten Chipkarten könnten die Fahrten zudem auch besser abgerechnet werden, sagte Marek und die Fahrgäste würden dann nur die Fahrten zahlen, die sie auch tatsächlich absolviert haben.
Außerdem würde Dieben durch so ein System der Zugang schwerer gemacht. Durch die Schleusen könnten Fahrgäste besser mittels Videoüberwachung erfasst werden, so Marek.

Wiener Linien: Kunden mit derzeitigem System zufrieden.

ÖVP will Machbarkeitssudie
Schätzungen, wie viel Zugangskontrollen und E-Ticketing kosten würden, wollte die ÖVP nicht abgeben. Marek forderte die Wiener Linien auf, eine Machbarkeitsstudie auszuarbeiten und die Kosten mit dem Nutzen abzuwägen.

Die Wiener Linien betonten, dass das derzeitige Zutrittssystem von den Fahrgästen positiv angenommen werde: „In den mehr als 30 Jahren, in dem es das System gibt, hat es sich sehr bewährt“, erklärte ein Sprecher auf APA-Anfrage.

Die Auswirkungen von Zugangskontrollen auf die Sicherheit seien nur sehr schwer abschätzbar. Zusätzlich wies er darauf hin, dass die U-Bahn derzeit barrierefrei erreichbar sei – dass sei mit Schleusen nicht gewährleistet.

SPÖ spricht von „Verschlimmbesserung“
Die Wiener SPÖ ortete in Mareks Vorschlägen einen „klassischer Fall von Verschlimmbesserung“: „Der ÖVP gehen scheinbar schon jetzt die Themen aus“, meinte Gemeinderat Karlheinz Hora, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, in einer Aussendung.

Die Errichtung des von der ÖVP geforderten Systems, würde mehrere 100 Millionen Euro kosten und wäre mit dem Totalumbau aller U-Bahn-Stationen verbunden. Ein Sicherheitsgewinn sei laut SPÖ nicht feststellbar.

Bei der Wiener ÖVP „dürfte das Geld abgeschafft worden sein“, meinte FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik. „Einige hundert Millionen Euro ohne jegliche Wirkung zu investieren und ein jahrelanges Baustellenchaos in den Stationen“ wären die Folgen.“

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U-Bahn-Garnitur in Tunnel evakuiert

„Am späteren Mittwochnachmittag ist eine Garnitur der U-Bahn-Linie 4 vor der Station Längenfeldgasse im Tunnel stecken geblieben. Die Fahrgäste mussten zu Fuß zur Station marschieren. Eine Stromschiene war defekt.

Fahrgäste mussten im Tunnel aussteigen
Der Silberpfeil blieb im Tunnel einfach stehen und ließ sich trotz aller Versuche keinen Millimeter mehr bewegen. Für die Fahrgäste bedeutete das, dass sie den Zug im Tunnel verlassen mussten.

Notleitern wurden an die Waggons gelehnt, die Fahrgäste mussten den Zug im Tunnel verlassen

Defekte Stromschiene als Ursache
Als Ursache für den Vorfall nannten die Wiener Linien eine defekte Stromschiene. Ein Zug hatte in der Station Längenfeldgasse die Schiene dermaßen beschädigt, dass der Zug nicht mehr weiterfahren konnte. Die Passagiere des Folgezugs mussten im Tunnel aussteigen und zu Fuß zur Station gehen.

Zwischen Karlsplatz und Meidling Hauptstraße wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Wiener Linien gingen von umfangreichen Reparaturarbeiten aus.“

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ÖBB kaufen Regionalzugflotte bei Siemens

„Die ÖBB kaufen bis zu 200 Triebzüge für die Wiener S-Bahn und Verkehrsdienste in Bayern. Volumen: eine Milliarde Euro.

Noch ist allerdings nicht sicher, ob die Bahn so viele neue Züge braucht. Der größere Teil davon soll die in die Jahre gekommenen 120 Wiener S-Bahn-Garnituren des Typs 4020 ersetzen. „

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VIDEO Grossauftrag der ÖBB für Siemens – ORF ZIB , 20.04.2010

Unbekannte zerstörten in Bayern fünf Züge für Nahverkehr

„An den Bahnhöfen in Berchtesgaden und Freilassing (Bayern) beschädigten unbekannte Täter alle fünf nagelneuen Zuggarnituren, die nach Verzögerungen erst seit gestern die Bewilligung haben und erstmals gefahren sind. Nun stehen sie vorerst zwangsläufig wieder. Die Schadenshöhe liegt bei rund 100.000 Euro.

Es ist ein ambitioniertes Nahverkehrsprojekt im Grenzraum zwischen Bayern und Salzburg, das scheinbar nur ganz schwer zur Welt kommen kann: Die ÖBB und die Berchtesgadener Land Bahn wollen die beiden Nahverkehre dies- und jenseits der Grenze verbinden. Ab 8. März sollten die neuen Zuggarnituren der Bayern daher über Salzburg weiter bis nach Golling durchgebunden werden. Nach dem gestrigen Anschlag dürfte sich der Start aber verzögern, sagte Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Bahn, am Freitag im Gespräch mit der APA.“

„Heute in der Früh wurde dann der enorme Schaden bemerkt, den die Unbekannten an den Züge in den beiden 35 Kilometer von einander entfernten Bahnhöfen angerichtet hatten. „Die Polizei spricht von einem gezielten Sabotage- Akt und schätzt den Schaden auf rund 100.000 Euro“, so Schuchmann. Insgesamt waren an den Fahrzeugen rund 30 Scheiben eingeschlagen, an zwei Triebwagen waren auch Graffiti aufgesprüht.“

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Graffiti auf Zügen: 250.000 Euro Schaden

Sprayer haben allein in den letzten 14 Tagen in ganz Kärnten auf Garnituren der ÖBB einen Schaden von mehr als 250.000 Euro angerichtet. Mehr als ein Dutzend Züge wurden besprüht.

Auch Dichtungen und Verschlüsse werden besprüht und beschädigt.
25.000 Euro Reinigungskosten pro Waggon
Züge mit Graffitis zu besprühen ist kein Kavaliersdelikt, sondern schwere Sachbeschädigung. Auf diese Feststellung legen die Bundesbahnen wert. In den letzten zwei Wochen besprühten Unbekannte Nahverkehrszüge teilweise komplett und richteten enormen Sachschaden an. Die Reinigung eines einzigen Waggons kostet rund 25.000 Euro.

Allein die Reinigung der Scheiben bei einem „Talent“ dauerte drei Tage. Durch die Schmieraktionen treten aber noch weitere Probleme auf, sagte ÖBB-Pressesprecher Christoph Posch. „Die großen Probleme durch die Sprayaktionen sind die verschmierten Fenster. Die Passagiere, die nichts mehr hinaussehen haben dadurch ein Gefühl der Sicherheitseineschränkung, Auch die Gummidichtungen der Fenster werden besprüht.“

Graffitis fotografiert und dokumentiert
Besprüht wurden Züge in Klagenfurt, St. Veit und Friesach sowie Lienz in Osttirol. Die Graffiti-Sprayer hinterlassen eine eigene Handschrift. Daher können gewisse Motive bereits bekannten Gruppen zugeordnet werden, sagte Posch. Man habe jedes Graffiti katalogisiert und stelle dies der Exekutive zur Verfügung.

Laut dem ÖBB-Pressesprecher verfolgt die Polizei bereits eine heiße Spur zu den Tätern. Werden sie gefasst, müssen sie mit einem Gerichtsverfahren und Schadenersatzforderungen von mehreren Zehntausend Euro rechnen, so Posch.

http://kaernten.orf.at/stories/414140/

Pinzgau: Illegale Graffiti-Sprayer ausgeforscht

Die Polizei in Mittersill (Pinzgau) meldet einen Erfolg gegen illegale Sprayer: Fünf einheimische Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren wurden ausgeforscht.

Fassade des Bahnhofs Uttendorf besprüht
Die Fassade des Bahnhofs Uttendorf war mit Graffitti besprüht und Fensterscheiben eingeworfen worden.

Nun sind die Täter bekannt: Das Quintett hat die Sachbeschädigungen bereits zugegeben und will den Schaden wieder gut machen.

http://salzburg.orf.at/stories/409514/

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