Exhibitions
Ausstellungen
Ausstellungen
Ausstellung „Umlackiert“, 2021, Stadtgalerie Klagenfurt, Klagenfurt. © Stefan Wogrin / SPRAYCITY
Parts of the archive and photos are thematically prepared and repeatedly shown in exhibitions.
Teile des Archivs sowie Fotos werden thematisch aufbereitet und immer wieder im Rahmen von Ausstellungen gezeigt.
ART LANE Galerie, Klagenfurt
Kurator/Innen: SPRAYCITY / Stefan Wogrin (in Kooperation mit ART LANE Galerie)
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Die Urban Art Gallery präsentiert eine historische Aufbereitung der Thematik und konzentriert sich dabei speziell auf das Bundesland Kärnten.
Zu sehen ist eine Sammlung von Bildermaterial aus den letzten 10 – 15 Jahren.
Weiters wird das österreichische OFFLINE Graffiti Magazin, erstmalig in der Urban Art Gallery vorgestellt.
Oxymoron Galerie, Wien
Kurator: SPRAYCITY / Stefan Wogrin, Maike Hettinger, Robert Wogrin
Kaum ein Phänomen prägt den urbanen Raum der Stadt Wien so sehr wie das Graffiti-Writing. Immer wieder erscheinen neue Signaturen oder Schriftzüge in den unterschiedlichsten Größen und Farben. So verschieden die Werke auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam: alle basieren auf der Gestaltung von Buchstaben. Charakteristisch ist auch deren Ortsgebundenheit. Eine Loslösung von dem Ort, an dem sie angebracht wurden, würde zugleich eine Zerstörung des Werkes bedeuten. Oft verschwinden die Bilder so schnell wieder, wie sie aufgetaucht sind – unbemerkt, als ob es sie niemals gegeben hätte. Writing ist also geprägt durch Kurzlebigkeit. An offiziellen, „legalen“ Wänden wird das Werk eines Writers stets mit neuen übertüncht. An anderen Plätzen werden Bilder wiederum häufig durch Eigentümer oder die Stadt entfernt, was in vielen Fällen auch strafrechtliche Konsequenzen und hohe Schadensersatzforderungen zur Folge hat. Doch was außer fragmentarischen Farbflächen, die der Reinigung Widerstand geleistet haben bleibt am Ende davon sichtbar?
Das Team von SPRAYCITY unter der Leitung von Stefan Wogrin hat es sich seit dem Jahr 2001 zur Aufgabe gemacht, die Werke des Writings noch während ihrer Lebenszeit in all seinen Facetten fotografisch zu dokumentieren, zu sammeln und eine Auswahl davon über das Internet für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In vielen Fällen ist eine fotografische Reproduktion die einzige Möglichkeit die Werke des Writings erhalten zu können. Was einst im Kinderzimmer eines Elfjährigen entstand, entwickelte sich in den letzten 15 Jahren zu einem umfangreichen Archiv mit rund 200.000 Fotos.
Doch wie passen nun Graffiti-Writing, Internet und Galerie zusammen? Die Ausstellung BUCHSTABENBILDER in der OXYMORON GALERIE präsentiert erstmals einen Einblick in die dokumentarische Arbeit von SPRAYCITY. Eines vorweg: Street Art auf Leinwänden wird hier nicht zu finden sein.
Popupzentrale / Oxymoron Galerie, Wien
Kuratoren: Colin Linde, SPRAYCITY / Stefan Wogrin
Ein Bahner kommt selten allein
Daniel Künzler
Roman Menge
Arbeiter grüßen in orange
Bahngleise begehen
Schächte durchkriechen
Täuschen und Tarnen
selbstautorisierte Zugehörigkeit
Sichtbar, aber ohne Aufmerksamkeit zu bekommen, die Gleisbett-Arbeiter mit einem Winken grüßen und dies erwidert bekommen.
In orange gekleidet wird einem wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es ist selbstverständlich, dass der Protagonist – in Warnweste – den Schachtdeckel öffnet und darin verschwindet. Als Arbeiter verkleidet, um die Stadt auf ungewöhnlichen Wegen zu begehen. Diese Form des künstlerischen Agierens birgt manchmal ein Risiko, gewährleistet zugleich aber auch Unabhängigkeit und Freiheit. Die Künstler strecken die Fühler aus und bilden eine Antenne für die Befindlichkeit der Gesellschaft. Bei deren Arbeit verschwimmen die Grenzen zwischen künstlerischer
Inszenierung und durch Neugier getriebene Aktionen.
Jugendstiltheater, Klagenfurt
Kurator: SPRAYCITY / Stefan Wogrin (in Kooperation mit Urban Playground)
Von 30.10 – 01.11.2020 wird das Elektrizitätshaus im Schillerpark von der Graffiti Künstlerin Junek mit einem positiven und motivierenden Design gestaltet.
Dies soll die aktuell nicht ganz so hoffnungsvolle Situation auflockern und dauerhaft Farbe in die teilweise triste Innenstadt bringen.
Zeitgleich findet vis-à-vis im Jugendstiltheater eine Ausstellung von Kunsthistoriker und Graffitikünstler Stefan Wogrin (spraycity.at) über die Geschichte Graffitis in Kärnten und deren Hochzeit vor ca. 15 Jahren statt.
Hier erhält man unter anderem einen Einblick über die Hintergründe und Entstehung Graffitis und wie sich daraus eine sehr aktive Szene in Kärnten gebildet hat.
Stadtgalerie Klagenfurt, Klagenfurt
Kuratiert von Florian Mikl und Stefan Wogrin(in Kooperation mit Urban Playground)
stadtgalerie.net
Sie entstehen oft über Nacht: bunte Bilder und wilde Buchstaben, meist ohne Auftrag und mancherorts auch unerwünscht. Seit Jahrzehnten werfen unleserlich wirkende Schriftzüge in schrillen Farben Fragen nach deren Sinnhaftigkeit auf. Schmiererei, Vandalismus, Zerstörung – manchmal auch Kunst: Eine vereinfachte Erklärung ist schnell gefunden, doch genauer betrachtet verbirgt sich weit mehr dahinter als das autonome Umlackieren von Mauern und Zügen.
Das Hinterlassen von Botschaften und Inschriften als Spuren der eigenen Existenz ist eigentlich so alt wie der Mensch selbst. Graffiti und deren Vorläufer waren immer schon allgegenwärtig. Die heute sichtbarste Form nennt sich Graffiti-Writing und hat ihren Ursprung in den 1960er Jahren in Nordamerika. Der Begriff Writing (dt.: das Schreiben) benennt die Tätigkeit, durch die eine heute weltweite Bewegung ihren Anfang nahm. Die meist jugendlichen AkteurInnen begannen ungefragt ihre Namen an öffentliche Flächen zu schreiben, zu taggen. Das Verwenden von Pseudonymen und Spitznamen gewährte die nötige Anonymität, denn das Writing auf fremden Eigentum war schon damals größtenteils verboten und wurde auch polizeilich verfolgt. Umfangreiche und individuelle Typografien wurden erschaffen und auch das quantitative Schreiben führte zur fortlaufenden Eroberung der Innen- und Außenseiten der U-Bahnen, bis hin zum komplett besprühten Zug – dem Wholetrain.
Schließlich erreichte das Graffiti-Writing Österreich. Erste Werke tauchten zunächst in Wien auf, wo es im Jahr 1984 bereits eine Handvoll WriterInnen gab, die durch Filme wie „Wild Style“ auf die Bewegung aufmerksam wurden. Kurze Zeit später wurden auch in Kärnten die ersten Wände besprüht.
Die Ausstellung „UMLACKIERT. Graffiti – von Legal Walls bis Wholetrains“ gab einen umfangreichen und authentischen Einblick in die Graffiti-Writing Bewegung. Die BetrachterInnen erhalten Zugang zu einer Kultur, die sich oft am Rande der Legalität bewegt.
Oxymoron Galerie, Wien
Kuratiert von Maike Hettinger & Stefan Wogrin
oxymoron-galerie.at
Die Geschichte einer urbanen Kunstbewegung.
Ein umfassendes und authentisches Porträt der Graffiti-Szene in Wien
Graffiti sind in Wien allgegenwärtig. Sie zieren Wände, Brücken und Züge. Doch was steckt hinter dieser urbanen Kunstform?
Die Buchreihe “Graffiti Wien” präsentiert die rund 40-jährige Geschichte der Graffiti-Writing-Bewegung in der österreichischen Hauptstadt. In mühevoller Kleinarbeit haben die AutorInnen tausende Fotos und Informationen zusammengetragen, strukturiert und ausgewählt. Der erste Band der Serie behandelt den Zeitraum von 1984 bis 1999. In dieser Zeit entwickelte sich Graffiti in Wien von einer Randerscheinung zu einer anerkannten Kunstform. Das Buch beleuchtet die Anfänge der Graffiti-Szene in Wien, deren Entwicklung und die Auseinandersetzung mit der Öffentlichkeit. Doch die Wurzeln der Graffiti-Kultur reichen noch viel weiter zurück. Die AutorInnen begeben sich auf eine Spurensuche bis ins 4. Jahrhundert nach Christus.
Die Buchreihe “Graffiti Wien” ist eine umfassende und detaillierte Darstellung der Graffiti-Kultur in Wien und ein Muss für alle, die sich für diese lebendige Kunstform interessieren.
Munich Graffiti Library, München
Book Release Germany / Lecture
The book series “Graffiti Vienna” presents the 40-year history of the graffiti writing movement in the Austrian capital. The authors have painstakingly compiled, organised and selected thousands of photos and pieces of information. The first volume in the series covers the period from 1984 to 1999, during which time graffiti in Vienna developed from a marginal phenomenon to a recognised art form. The book sheds light on the beginnings of the graffiti scene in Vienna, its development and its engagement with the public. But the roots of graffiti culture go back much further. The authors embark on a search for traces back to the 4th century AD.
Bezirksmuseum Mariahilf, Wien
Kurator: SPRAYCITY / Stefan Wogrin
bezirksmuseum.at
Eine Bestandsaufnahme von Graffiti und Street Art im 6. Wiener Gemeindebezirk am Beispiel eines zentral gelegenen Häuserblocks
Ob kleine Tags, kunstvolle Pieces oder großflächige Murals: Mariahilf ist ein fruchtbarer Boden für die unterschiedlichsten Erscheinungsformen zeitgenössischer Graffiti-Kunst. Oft reicht ein Blick vor die eigene Haustür, um die vielfältige Graffiti-Welt zu erforschen. Die Ausstellung lädt zu einer Entdeckungsreise durch den öffentlichen Raum ein – mit dem Bezirksmuseum als Ausgangs- und Mittelpunkt. Im Fokus steht nämlich der Häuserblock des Museums selbst, der die Vielfalt und Dichte der Graffiti-Community im Bezirk exemplarisch widerspiegelt. Gezeigt werden Fotografien von Graffiti, die rund um das Museum aufgenommen wurden. Der urbane Mikrokosmos wird ins Innere des Hauses geholt, dokumentiert und analysiert. So wird das Bezirksmuseum zum temporären Ort der Auseinandersetzung mit einer oft kontroversiell diskutierten und teilweise sehr kurzlebigen Ausdrucksform, die den urbanen Raum maßgeblich prägt.
Wien Museum, Wien
Kuratorinnen: Karina Karadensky, Christine Koblitz
wienmuseum.at
Wien Museum Neu, Wien
Projektleitung: Elke Doppler, Michaela Kronberger, Bärbl Schrems
Konzept: Elke Doppler, Michaela Kronberger mit Sándor Békési, Matti Bunzl, Sandro Fasching, Sophie Insulander, Regina Karner, Michaela Lindinger, Gerhard Milchram, Lisa Noggler, Martina Nußbaumer, Walter Öhlinger, Sarah Pichlkastner, Nathaniel Prottas, Niko Wahl
wienmuseum.at
Bezirksmuseum Brigittenau, Wien
Kuratierung: Anna Jungmayr (Stabstelle Bezirksmuseen/Wien Museum)
bezirksmuseum.at
Kärnten.museum, Klagenfurt / Kärnten
Kurator: Martin Stermitz
landesmuseum.ktn.gv.at