



Verunreinigte Fläche kleiner als im Vorjahr
Zahl der einzelnen Graffitis leicht gestiegen(Wien, 20.03.2026) – 2,2 Millionen Euro betrug der Schaden, den die ÖBB im abgelaufenen Jahr durch Graffiti auf Zügen und Bahnhofsanlagen erlitten. Das ist weniger als die Hälfte des Wertes von 2024 mit 4,5 Mio. Euro. Grund für den Rückgang ist die Sicherheitsstrategie der ÖBB, die den Sprayer:innen immer weniger Zeit und Raum für ihre „Werke“ lässt. Dies führt zu kleineren Motiven und entsprechend niedrigeren Reinigungskosten. Auch die zu reinigende Fläche an den Zügen der ÖBB ist um rund 28 % auf 37.701 m² geschrumpft (2024: 52.418 m²). Dennoch bleibt die Situation herausfordernd.
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Die Kosten der ÖBB für die Beseitigung von Graffitis an Zügen und Bahnhöfen sind im letzten Jahr gesunken.
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Die Kosten der ÖBB für die Beseitigung von Graffitis an Zügen und Bahnhöfen hat sich im vergangenen Jahr mehr als halbiert. Betrug die Schadenssumme 2024 noch 4,5 Millionen Euro, waren es 2025 2,2 Millionen Euro. Grund dafür sei eine optimierte Sicherheitsstrategie, erklärte das Bundesunternehmen am Freitag. Dennoch sind die Fälle 2025 weiter gestiegen. Daher machten die ÖBB auf Sicherheitsrisiken für Fahrgäste, aber auch für die Sprayer selbst aufmerksam.
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Im Vorjahr wurden nach 2024 wieder öfter Zuggarnituren, Bahnhöfe und weitere Infrastruktur der ÖBB besprüht. Und trotzdem: Die Kosten für die Graffiti-Entfernung halbierten sich auf 2,2 Millionen Euro.
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Die ÖBB setzen verstärkt auf Technik und jagen Sprayer in und um Wien mit spezialisierten Kameratürmen. Diese Eigenentwicklung soll Vandalen abschrecken und die teuren Reinigungskosten senken. Trotz mehr Vorfällen fällt die Schadensbilanz der Bundesbahnen überraschend positiv aus.
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Grund sei bessere Sicherheitsstrategie – Fälle dennoch gestiegen. Sprayer oft in Lebensgefahr.
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