Category Archives: Kleine Zeitung

Festnahme in Gries: Polizei verfolgte Grazer Sprayer – er wehrte sich mit Tritten (kleinezeitung.at)

Beamte ertappten den 31-Jährigen, als er einen Briefkasten mit Lach ansprühte. Eine von 14 “Tatörtlichkeiten”. Der Fluchtversuch blieb erfolglos.

Ob sich der 31-Jährige von der aktuellen Banksy-Ausstellung inspiriert gefühlt hat, ist nicht überliefert, aber laut Polizei habe es sich eher nicht um Street-Art im klassischen Sinne, sondern eher um Vandalismus gehandelt. Gegen 17.30 Uhr hat die Landesleitzentrale der Polizei eine Streife in die Hohenstaufengasse beordert. Ein Mann besprühe dort verschiedene Objekte mit einem Farbspray.

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Straflandesgericht Graz: “Künstlerisches Unwesen” während des Lockdowns: Sprayer verurteilt (kleinezeitung.at)

202 Mal schlug der 26-Jährige laut Anklage zu und sprühte den Schriftzug “bent” auf Mauern, Transformatoren und Türen. Der Schaden beträgt rund 75.000 Euro.

Von Ende Mai 2019 bis Ende März 2020 trieb der Angeklagte sein “künstlerisches Unwesen” – wie es der Richter nannte. Der 26-jährige Angeklagte musste sich wegen schwerer Sachbeschädigung vor einem Schöffengericht unter dem Vorsitz von Richter Andreas Rom verantworten. Insgesamt 202 Tatorte zählte die Polizei, die ein Jahr lang mit den Ermittlungen ordentlich zu tun hatte.

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Stadtgalerie Klagenfurt: Graffiti als öffentlicher Akt des Werdens und Vergehens (Kleinezeitung.at)

Graffiti ist eine Kunstform, die sich im Illegalem wie im Legalen ihren Raum sucht. Die neue Ausstellung “Umlackiert” zeigt von 20. April bis 5. September die Geschichte der Kärntner Graffiti-Kunst “Von Legal Walls bis Wholetrains”.

Es ist eine Kunst, die im Bruchteil von Sekunden ihre Wirkung entfalten muss. Wenn das Auto vom zweiten in den dritten Gang schaltet und die Graffitis an der Fensterscheibe zerfließen und nicht mehr als ein flüchtiger Blick dafür bleibt. Die Künstler selbst mäandern an der Grenzlinie der oft illegalen Aufmerksamkeits-Erregung im öffentlichen Raum und dem legalen Besprühen sogenannter “Legal Walls” hin und her, stets mit dem Wissen, dass ihre Kunst oft nicht den nächsten Tag überdauern wird – wenn der Putztrupp der ÖBB das Style-Writing vom Waggon entfernt oder die illegal besprühte Hauswand frisch gestrichen wird. In die Graffiti-Kunst als Ausruf des “Hier bin ich” ist zugleich das Vergehen eingeschrieben.

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