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Monthly Archives: September 2011

WAND-MALEREIEN: GRAFFITISZENE GRAZ Zwischen Underground und Establishment (orf.at)

Sie sprayen gegen soziale Missstände an und malen auf Hauswänden ihr Lebensgefühl in den buntesten Farben aus: Graffiti ist Ausdruck kultureller Identität und politischer Haltung. Und doch schon längst mehr als nur das.
In jüngerer Zeit halten Graffiti Artists immer stärker Einzug in den etablierten Kunstbetrieb. Und auch die Marketinginteressen der Wirtschaft entdecken die kulturellen Codes dieser Subkulturen. Diese Wechselwirkung verändert auch die Szene selbst. Immer mehr Graffiti Artists machen ihre Arbeit zum Beruf.
Die vermummte Anonymität hält sich. Sie dient den Illegalen als Selbstschutz und gehört auch bei den Legalen oft einfach dazu.
Graffiti sind heute ein fester Bestandteil der Urbanität. Die Szene ist bunt und vielfältig. Viele Sprayer sehen sich selbst als Teil der Hip-Hop-Kultur.
Der kultur.montag macht einen Streifzug durch die Grazer Graffitilandschaft.
TV-Beitrag: Hansjürgen Schmölzer
Heute, 23.00 Uhr, ORF2
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Palast und Spielräume für Urban Art (derstandard.at)

Wien ist acht Tage lang der Nabel der Urban Art – Das zum dritten Mal stattfindende „BLK River“-Festival stellt internationale Street-Art-Künstler vor

Von einigen ihrer Projekte weiß aber selbst der Festivalleiter nichts.
Wien – Künstler oder Verbrecher? Bei der Gruppe Wojna („Krieg“) gehen die Meinungen auseinander: „Für das russische Kulturministerium sind wir Künstler, für das Innenministerium nicht“, sagt Wojna-Mitglied Yana Sarna. Für ihre Aktion Dick captured by KGB (2010) sprach man ihnen einen wichtigen Kunstpreis zu, was Kontroversen verursachte: Sie hatten einen 65 Meter hohen Penis auf die Litejny-Zugbrücke in St. Petersburg gemalt – der Standard berichtete. Beim Hochklappen der Brücke signalisierte sie dem gegenüberliegenden Gebäude des Inlandsgeheimdiensts FSB ein riesiges „Fuck you“.
(…)

(Anne Katrin Feßler, DER STANDARD – Printausgabe, 21. September 2011)
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