Für die Wiener Linien ist das Thema Graffiti eine klare Angelegenheit: Null Toleranz! Jeder Fall wird zur Anzeige gebracht und der entstandene Schaden wird den TäterInnen eins zu eins weiter verrechnet. Viele TäterInnen konnten in den letzten Jahren überführt werden, die teilweise Schadenssummen im fünfstelligen Bereich begleichen müssen. Wir haben zu dem Thema mit Thomas Kritzer, Leiter der Abteilung Sicherheit & Service und Philipp Englisch, in der Abteilung Infrastruktur unter anderem zuständig für das Thema Objektschutz, gesprochen.
Im Jahr 2015 entstand den Wiener Linien durch Graffiti-Beschmierungen ein Schaden von rund 1,7 Mio. Euro. Im Jahr 2014 waren es noch rund 2,6 Mio. Euro. Worauf führen Sie diesen Rückgang zurück?
Kritzer: Wir haben verstärkt Maßnahmen gesetzt und auch die Zusammenarbeit mit der Polizei weiter ausgebaut. Das war offensichtlich ein Erfolg. Wobei wir feststellen, dass sich die Situation auch sehr schnell ändern kann. Denn Kriminalität an sich ist recht schwankend und auch andere, nicht vorhersehbare Einflüsse spielen hier eine Rolle.
Englisch: Wir haben die Statistiken analysiert und die Erkenntnisse in unser Sicherheitskonzept einfließen lassen. Zudem haben wir wie bereits erwähnt die Zusammenarbeit mit der Polizei verstärkt. Wir haben extern viele gute Partner gefunden, zum Beispiel stehen wird laufend mit den Kollegen anderer Verkehrsunternehmen im In- und Ausland in Kontakt und tauschen uns aus. Wir haben daraus auch die für uns passenden Maßnahmen gefunden und diese gezielt eingesetzt. Aber: Wir müssen flexibel bleiben und uns der jeweiligen Situation anpassen, um weiterhin erfolgreich zu sein.
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