Ehemaliger Sprayer „Sniper“ betrachtet Graffiti nach wie vor als Kunst.
Sprayen kann hohe Strafen nach sich ziehen, wie im Fall von „Sniper“, der seinen wirklichen Namen nicht in der Zeitung lesen will. Der heute 38-jährige Wiener nahm ab Mitte der 1990er-Jahre Graffiti selbst wahr: „Hauptsächlich Straßengraffiti, also Tags und sogenannte Throw Up’s und Bombing’s. Richtige Bilder waren damals abseits der Donauinsel eher schwer zu finden.“
Von der Wahrnehmung zum Sprayen war es nicht mehr weit. „Sniper“ war selbst rund zwölf Jahre immer wieder mit Spraydose anzutreffen: „Nach einer einjährigen Schaffenspause hab ich mich mehr von der Straße zurückgezogen und mich auf größere, aufwändigere Projekte konzentriert. Meine Motivation waren anfangs sicher Ehrgeiz sowie Anerkennung in der Szene.“
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