Sachbeschädigung oder unbestellte Kunst: die Grenze verschwimmt bei Graffitis manchmal.
„Auf des Kaisers höchstem Zack, steht der Name Kudernak“. Die Legende des ersten Sprayers von Wien besagt, dass bereits unter dem guten alten Kaiser ein junger Mann mit Pinsel und Farbe auszog, um seinen Namen unter die Leute zu bringen.
Und genau das macht Graffiti bis heute aus: die Bekanntheit des eigenen Namens zu steigern, weiß Sozialarbeiter Benedikt Hollaus. Er organisiert Graffiti-Workshops für den Jugendverein Goostav: „Wir wollen den kreativen Ausdruck fördern und sie gleichzeitig über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren.“
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Anmerkung der SPRAYCITY.AT Redaktion:
Der korrekte Name des „ersten Sprayers von Wien“ lautet nicht „Kudernak“ sondern Joseph Kyselak (1799-1831). Einige Werke Kyselaks sind noch heute erhalten und auch sein Schaffen wurde bereits wissenschaftlich erforscht (www.kyselak.at).

