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„Say it, don’t spray it“ (Radio Ö1)

Graffiti – Unterwegs in der Grauzone zwischen Kultur und Vandalismus.
Eine Erkundung von Juliane Nagiller
200 bis 300 Graffiti zieren allein die Wiener Linien pro Jahr. Die besprühten Züge müssen aus dem Betrieb genommen und gereinigt werden. Das verursacht Kosten in Millionenhöhe. Für Verkehrsbetriebe sind Graffiti vor allem teurer Vandalismus. Andererseits sind sie Zeugnisse menschlicher Kultur und Kommunikation, deren Geschichte bis zur prähistorischen Höhlenmalerei zurückreicht.

Der erste Graffiti Writer
Als erster Graffiti Writer gilt ein Botenjunge im New York der 1960er Jahre. Auf seinen Botengängen schrieb er mit einem Marker „Taki 183“ an die Hauswände. Taki ist sein Spitzname und 183 steht für die 183. Straße in Washington Heights, wo er aufgewachsen ist. Die New York Times berichtete 1971 über seine Tags und machte damit ihn und das Graffiti Writing berühmt.
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Den Radiobeitrag gibt es hier zum Nachhören.