“S.04”-Schriftzüge prägten in den Jahren 1985 bis 1988 das Linzer Stadtbild, hier am Eingang zur Ehrentribüne des Linzer Stadions. Foto: © oepb, 1987
Die Ausstellung „Graffiti & Bananas. Die Kunst der Straße“ im NORDICO Stadtmuseum Linz dokumentiert erstmals die Entwicklung von Graffiti und Street Art in der Stahlstadt an der Donau. Fotos und Berichte, sowie zeitgenössische Kunstwerke belegen eine urbane Bewegung, die mit ihrer bildhaften Sprache das gesellschaftspolitische Klima an den Wänden der Stadt spiegelt.
Ist das Kunst, oder kann das weg? Graffiti und Street Art polarisieren. Schmiererei und Sachbeschädigung für die einen, Mehrwert oder sogar Kunst für die Stadt und ihre BewohnerInnen für die anderen. Als US-amerikanische Subkultur in den 1960ern entstanden, hat Graffiti heute weltweit den urbanen Raum längst erobert. Seit den 1980er-Jahren hat sich auch in Linz eine Szene entwickelt, die spätestens mit der Gründung des Mural Harbor salonfähig und für Tourismus und Wirtschaft attraktiv geworden ist.
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