
Graffiti, Schubert-Handschriften, Hörbriefe – eine neu geschaffene Förderung der Akademie unterstützt die Erforschung des materiellen kulturellen Erbes mit 4,5 Millionen Euro.
Wien (OTS) – Graffiti sind mehr als ein bunter Gegenentwurf zu grauen Betonwänden. Die gesprayten Wandbilder stellen auch eine kurzlebige Form des Kulturerbes dar. Welche gesellschaftspolitischen Diskurse auf der 6,6 Kilometer langen Graffiti-Strecke am Donaukanal in Wien angesprochen werden und wie Street Art als kulturelle Ausdrucksform systematisch dokumentiert werden kann, das untersucht jetzt ein interdisziplinäres Forschungsprojekt. Es ist eines von neun Forschungsvorhaben, das im Rahmen der ersten österreichweiten Ausschreibung des Förderprogramms „Heritage Science Austria“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ausgewählt wurde.
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