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Category Archives: Photos

Graffiti: St. Pölten ist mehr als Barock! (meinbezirk.at)

„Ein neuer Bildband dokumentiert die farbenfrohen Arbeiten der heimischen Graffitiszene
ST. PÖLTEN (red). Die Meinungen über Graffitis könnten unterschiedlicher nicht sein. Kunst oder Schmutz, oder ist das Besprayen von Häuserwänden vielleicht gar eine kriminelle Handlung? Im Zuge der Präsentation des farbenfrohen Bildbandes, der die Arbeiten der St. Pöltner Graffitiszene der letzten Jahre dokumentiert, herrschte Einigkeit: Graffiti ist Kunst.
Ein Raum für die Kunst
Natürlich ist es verboten, auf fremdes Eigentum zu sprayen. Genau hier setzt die Stadt an: „Wir wollen wegkommen von der Kriminalisierung. Es ist Aufgabe der öffentlichen Hand, Räume zu schaffen, wo sich diese Kunst entfalten kann“, hält Bürgermeister Matthias Stadler dahingehend fest. Einer dieser Räume wurde am Areal des alten Schlachthofes geschaffen, wo ab 2005 das Jugendzentrum „Steppenwolf“ zumindest vorübergehend untergebracht war. Unzählige Künstler und Kulturschaffende aus und um St. Pölten konnten sich der „magischen Anziehung, die von den alten Gemäuern ausgingen, nicht entziehen“, heißt es in dem neuen Buch. Die Graffitiworkshops „Mai-Jam“, in deren Rahmen großflächige Kunstwerke geschaffen wurden, stießen auf große Beachtung.
Fassade der Arbeiterkammer
Die im Rahmen dieser Jams entstandenen Graffitis, die aufgrund des Neubaus der Arbeiterkammer Niederösterreich nicht mehr existieren, sind im Bildband dokumentiert. Gleichzeitig wurde mit dem Buch dem Schlachthof „ein Denkmal gesetzt“, wie Michael Hogl vom Jugendzentrum „Steppenwolf“ sagt. Und die Geschichte der heimischen Graffitiszene geht weiter: Die nächste große und legale „Sprayer-Aktion“ wird die Gestaltung der Fassade des von der Arbeiterkammer neu errichteten Jugendzentrums „Steppenwolf“ anlässlich der offiziellen Eröffnung am 10. Mai sein.
Auflage von 1.000 Stück
Der 180-seitige Bildband ist in einer Auflage von 1.000 Stück erschienen und ist im Stadtmuseum, im Tourismusbüro im Rathaus sowie im Jugendzentrum Steppenwolf zum Preis von 15 Euro erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf wird dazu verwendet, Spraydosen für legale Sprayer-Aktionnen zu kaufen.“
Quelle: meinbezirk.at

Frankenmarkt: Graffitisprayer „verzierte“ Zug (nachrichten.at)

In der Nacht von Sonntag auf Montag zwischen 1 und 4 Uhr besprühte ein bislang unbekannter „Künstler“ einen am Bahnhof Frankenmarkt abgestellten Zugwaggon. Die Graffiti zeigen vermutlich ein Walsymbol in der Größe von ca. 4 x 2 Meter einschließlich einer Graffiti-Signatur. Die Höhe des Sachschadens ist bislang nicht bekannt.
Hinweise bitte an die PI Frankenmarkt unter 059 133 4165.
Quelle: nachrichten.at

Die Jagd auf ein Phantom (kurier.at)

Ein Name soll an jeder Hauswand stehen, meint der Sprayer. Ein Wiener Kriminalist will das nun verhindern.
In einschlägigen Foren wird „Puber“ als Grippe und Plage beschrieben, die von Zürich auf Wien übertragen wurde. Tatsächlich sorgt der Sprayer für gehöriges Aufsehen in der Stadt. Der Schaden geht bereits in die Zigtausende. Die Polizei hat einen Beamten des Landeskriminalamtes abgestellt, nur um ihn zu fangen. Dabei weiß man mittlerweile, wer sich hinter dem Phantom versteckt – doch das reicht noch nicht, um ihn zu überführen.
Im Frühjahr 2012 hat der Spuk vor allem in Wien-Josefstadt begonnen. Seither finden sich die Puber-Schriftzüge in halb Wien. Der Schweizer bricht alle Gesetze der Szene und übermalt auch fremde Graffitis in Serie. Quantität statt Qualität steht bei ihm im Vordergrund. Sein Tag, wie die Schriftzüge genannt werden, ist künstlerisch wenig wertvoll. „Ich will überall meinen Namen sehen, auf jeder Wand“, sagte er vor Jahren gegenüber dem Schweizer Tagesanzeiger.
Fest steht, dass „Puber“ in Wien bereits über 50.000 Euro Schaden angerichtet hat und 29 Jahre alt ist. Geboren wurde er in Zürich. Kritik verträgt er nicht. Das Magazin the gap nannte ihn „Puber“tär, worauf die Redaktion eines Nachts von ihm vollgeschmiert wurde. Es soll auch schon zu Schlägereien zwischen „Puber“ und echten Graffiti-Künstlern gekommen sein.
In der Szene wird er gehasst. Auch weil die Polizei nun vermehrt unterwegs ist, um Sprayer zu kontrollieren. Erst am Freitag wurde wieder einer auf frische Tat erwischt. Doch „Puber“ stellt sich ziemlich schlau an, weiß man auch bei der Polizei. Er verwendet sogar unterschiedliche Fabrikate bei den Spraydosen, damit ihm nicht nachgewiesen werden kann, dass er für die gesamten Schriftzüge verantwortlich ist.
(…)
Den kompletten Artikel gibt es hier.