
Quelle: Flickr / Pareto8020
Category Archives: Street
Seit einigen Monaten treibt ein Sprayer namens „Puber“ sein Unwesen im Bezirk. Kaum eine Wand in der Josefstadt bleibt verschont.
„Leider sind sehr viele Hausfassaden beschmiert worden. Ich verstehe Eigentümer, die sich die sehr kostenaufwendige Reinigung nur schwer leisten können. Bei diesen Graffitis handelt es sich um Sachbeschädigung und nicht um Kunst“, so Dominik Stracke, Umweltausschuss-Vorsitzender der Josefstadt.
Hinter „Puber“ verbirgt sich angeblich ein Schweizer Sprayer, der auch schon in anderen Bezirken Wiens seine Spuren hinterlassen hat.
„Die Josefstädter und die Hauseigentümer ärgern sich über diese Schmierereien. Da die Verschandelungen so stark um sich greifen, fordere ich die Stadt Wien auf, dass sie die Reinigung übernimmt oder leistbare Angebote für die Josefstädter Hausbesitzer schafft“, so Mickel-Göttfert abschließend.
Quelle: mickel.at


Rechtsanwalt Gregor Grubhofer, Initiator der PUBeR Fotoausstellung, die gerade im Wiener WIRR zu sehen ist, hat uns ein Foto seiner „Unsichtbaren Hand“, inklusive PUBERs Antwort auf die Ausstellung, zugesendet. „Puber legt offensichtlich Wert auf die Feststellung, dass dies nicht sein original Handschuh sei. Auch hier ist wieder amüsant zu sehen, welche unterschiedlichen Ausdrucksweisen der Ablehung bei diesem Projekt möglich sind“, so Grubhofer. Das besagte Ausstellungsstück kann für € 3000.- erworben werden. Es handle sich laut Grubhofer „um einen Sprayer-Handschuh, wie ihn die Graffiti Profis verwenden“.
Auch die Wiener Bezirkszeitung berichtet am Cover der aktuellen Neubau-Ausgabe über die Ausstellung.

Fotos: Gregor Grubhofer


„Stadtexpedition „Schrift in der Stadt“ VIII
Puber-tär?
Auch das ist „Schrift“ in derStadt:
Puber, ein bis dato anonymer Sprayer, bricht die Regeln der Szene und sprayt sein „Tag“ bevorzugt über bereits bestehende Graffitis anderer Artists. Konsequent. Rücksichtslos. Flächendeckend. Damit hat er einen Kleinkrieg gegen den Bezirksvorsteher des 7. Bezirks losgetreten, es mehrfach in die Tagespresse geschafft und sich jede Menge Feinde gemacht.“
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