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Category Archives: Street

Ein „Puber“ zieht durch die Stadt (kurier.at)

„Respektlos“: „Puber“-Schriftzug über der Arbeit des belgischen Street-Artist Roa in der Schadekgasse. – Foto: Karl Oberascher
Ein Sprayer hinterlässt seit Wochen sein Pseudonym „Puber“ auf Wiens Wänden und macht sich damit viele Feinde.
Die Zeiten, in denen man mit Graffiti noch einen handfesten Skandal auslösen konnte, scheinen längst vorbei zu sein. Mittlerweile stellen Städte und Gemeinde Flächen zur Verfügung, auf denen sich Sprüher austoben können. Ob Shepard Fairy, Banksy oder der Belgier Roa – alle haben sie schon ihre Spuren in Wien hinterlassen. Oft ganz legal. Durch die gewachsene Anerkennung von Street Art, haben auch Graffitis einen Image-Boost erfahren.

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23.08.2013 – WIEN UPDATE



23.08.2013 – WIEN UPDATE
Wien Trains S-Bahn (5 Pics)
Wien Hall Donaukanal (11 Pics)
Wien Hall Flex (2 Pics)
Wien Hall Esterhazypark (4 Pics)
Wien Hall Nordbrücke (9 Pics)
Wien Hall Heiligenstadt (17 Pics)
Wien Street (8 Pics)
Wien Allover (16 Pics)
Wien Line (10 Pics)

Sprayer schlägt in Ottakring zu

Die schnelle Beseitigung der Graffitis hat beim Bezirk Vorrang
OTTAKRING. Er ist einer der aggressivsten Sprayer der Szene: der Schweizer Tagger Puber. Nachdem er in Neubau die Kinderzeichnungen bei der Kirche Notre Dame de Sion übersprayt hatte, hat er nun auch in Ottakring zugeschlagen und an mehreren Stellen sein Markenzeichen, den Schriftzug „Puber“, hinterlassen.
Sofern die Stadt Wien zuständig sei, hätte die rasche Beseitigung von Graffitis „höchste Priorität“, so Bezirksvorsteher Franz Prokop.
Flächen für Graffitis
„Wir versuchen auch, Graffiti-Künstlern freie Flächen zur Verfügung zu stellen, wo sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können, damit solche Beschmierungen nicht vorkommen“, so Bezirksvorsteher Franz Prokop. In Ottakring gibt es solche Flächen am Yppenplatz und in der Paltaufgasse.
Norbert Siegl vom Institut für Graffiti-Forschung erklärt, warum es trotzdem immer wieder zu Graffitis abseits der dafür vorgesehenen Flächen kommt: „Graffiti-Sprayer halten sich an keine Regeln – das ist die grundlegende Idee.“
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Graffiti-Sprayer im 1. Bezirk festgenommen

 

Am Donnerstag wurden drei junge Männer beim Besprühen einer Wand bei der Urania beobachtet. Die Polizei konnte einen der Graffiti-Sprayer festnehmen.

Gegen 4.40 Uhr verständigte ein Zeige die Polizei, da er drei junge Männer beim Besprühen einer Wand eines Stiegenabganges bei der Urania beobachten konnte. Als die Polizisten eintrafen, flüchtete das Trio. Den Beamten gelang es jedoch einen der Männer anzuhalten und festzunehmen. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.
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Komplizen flüchtig: Drei Graffiti-Künstler auf frischer Tat ertappt

LPD Wien

Das unvollendete Kunstwerk. (© LPD Wien)
Ein Zeuge beobachtet Freitag in den frühen Morgenstunden einige Unbekannte dabei, wie sie an einem Stiegenabgang zum Donaukanal unweit der Urania ein Graffiti an die Wand sprühten. Sofort verständigte er die Polizei.
Als diese am Tatort eintraf ergriffen die drei jungen Männer sofort die Flucht. Nach einer kurzen Verfolgungsjadg konnten die Beamten einen der Jugendlichen anhalten und festnehmen. Seinen Mittätern gelang die Flucht. Nach ihnen wird gefahndet.
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„Puber“tär – the gap magazine

Heute morgen auf dem Weg in die Redaktion haben wir wieder herzlich gelacht. Auf dem Kinderspielplatz der Graffiti-Szene (Linke Wienzeile/Ecke Turmburggasse): da wieder ein „Puber“ in dieser Pimperschrift.
Neben „Arbeit ist scheiße“ u.a. Erstversuchen schaut ein „Puber“-Tag schon gar nicht mehr sooo unterentwickelt aus. Er hat sich schon weiter entwickelt, der kleine „Puber“. Nachdem er sich mit dem Bezirksvorsteher der Grünen, Thomas Blimlinger, einen Kleinkrieg leistete wegen Tags über Kindergritzeleien an Kindergärten, schmücken heuer schon wahre „Puber-Throw ups“ die Landschaft. So auch über Roas Kunstwerk in der Schadekgasse. Sorry, Roa. Aber bereits zurück in New York sei der längst „over it“, so Bekannte von ihm. Während „Puber“ aus Züri immer noch glaubt, „New-York-Style“ zu sein, wie er dem Zürcher Tagesanzeiger erzählte.
Warum hat man Roas Gemälde nicht – wie Baksy’s Graffiti damals in der Schleifmühlgasse – abgetragen und ins Museum gestellt? Sind wir selber Schuld, wenn dann ein Sprayer mit post-pubertären Egokomplexen („Ich will einfach überall meinen Namen sehen“) daher kommt und sich die Aufmerksamkeit verschafft, die ihm immer fehlte.
Spielregeln
Und mal ehrlich – das geht ja in Wien auch ziemlich leicht. Die hiesige Graffitiszene hielt sich ja immer an „gewisse Spielregeln“, arbeitet gar „sehr kooperativ und verläßlich mit öffentlichen Stellen“ zusammen, wie Blimlinger zu Wort gab. Es tut Blimlinger auch furchtbar leid („sehr bedauerlich“), dass die nun wegen „Puber“ verstärkten nächtlichen Polizeikontrollen die ganze Szene „in ein schlechtes Licht“ rückten. Bedenklicher ist doch aber, wenn über die Pubertät hinaus noch halbweises Gedankengut nicht aus Kinderschuhen heraus wächst. Die Gang, der „Puber“ nämlich angehören soll, die „Ulfs“, sei zum großen Teil rechtsradikal. Vielleicht sollte sich die Polizei auch damit einmal befassen, statt nur mit Sachbeschädigungen.
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Kompletter Artikel hier bei thegap.at