Ziemlich verärgert ist man derzeit bei den österreichischen Bundesbahnen in Salzburg: „Schon zum sechsten Mal in diesem Jahr habe unbekannte Täter Waggon mit Graffiti großflächig verunstaltet“, sagte ÖBB-Sprecher René Zumtobel. Zuletzt seinen am vergangenen Sonntag auf einem Abstellgleis südwestlich des Nelböck-Viadukts ein Waggon mit Farben beschmiert worden (siehe Foto rechts).
Frühere Fälle hätten sich ebenfalls im Bereich des Salzburger Bahnhofes, aber auch in Steindorf bei Straßwalchen sowie in Vöcklabruck an einem Waggon, der für den Salzburgverkehr bestimmt war, zugetragen. „Der Schaden liegt je nach Größe zwischen 2500 und 5000 Euro pro Fall. Es ist und bleibt kein Kavaliersdelikt, neben dem materiellen Schaden für die Wiederherstellung des Anstriches ist es auch so, dass das Fahrzeug bzw. der S-Bahn-Zug ausfällt, und wir unter Umständen weniger Sitzplätze für die Kunden haben. Das ist ärgerlich und ignorant. Einzelne machen sich einen Spaß oder einen Kick und die Kunden im Zug haben das Problem und wir von den ÖBB die Kosten. Jeder Fall wird angezeigt und dem wird auch nachgegangen“, betonte der ÖBB-Sprecher. Die Entfernung der Graffiti-Schmierereien durch eine Spezialfirma würden mindestens einen halben Tag Arbeit bedeuten.
(…)
weiterlesen auf salzburg.com
Category Archives: Trains



Quelle: Facebook

OFFLINE GRAFFITI MAGAZINE
ISSUE #5 – COMING SOON
SEND YOUR PHOTOS
offline@spraycity.at
Sprayer haben in Pamhagen im Bezirk Neusiedl am See zugeschlagen und mehrere Zugwaggons in bunte Farben getaucht.
Die unbekannten Täter hinterließen Graffiti in kräftigen Grün- und Lilatönen an vier im Bahnhof Pamhagen abgestellten ÖBB-Waggons und einer Straßenlaterne. Die Polizei sucht nun die Sprayer, die im Zeitraum zwischen Freitag und Sonntag zugeschlagen haben.
(…)
weiterlesen auf heute.at
Mehr dazu hier.

Quelle: Instagram
PAMHAGEN. In der Nacht auf heute wurden am Bahnhof zwei Personenwaggons beschmiert.
Die Unbekannten besprühten die Waggons mit Graffitis. Der entstandene Schaden ist noch nicht bekannt.
(…)
weiterlesen auf tips.at
Sachbeschädigung oder unbestellte Kunst: die Grenze verschwimmt bei Graffitis manchmal.
„Auf des Kaisers höchstem Zack, steht der Name Kudernak“. Die Legende des ersten Sprayers von Wien besagt, dass bereits unter dem guten alten Kaiser ein junger Mann mit Pinsel und Farbe auszog, um seinen Namen unter die Leute zu bringen.
Und genau das macht Graffiti bis heute aus: die Bekanntheit des eigenen Namens zu steigern, weiß Sozialarbeiter Benedikt Hollaus. Er organisiert Graffiti-Workshops für den Jugendverein Goostav: „Wir wollen den kreativen Ausdruck fördern und sie gleichzeitig über die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren.“
(…)
weiterlesen auf meinbezirk.at
Anmerkung der SPRAYCITY.AT Redaktion:
Der korrekte Name des „ersten Sprayers von Wien“ lautet nicht „Kudernak“ sondern Joseph Kyselak (1799-1831). Einige Werke Kyselaks sind noch heute erhalten und auch sein Schaffen wurde bereits wissenschaftlich erforscht (www.kyselak.at).




