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Beschmierte Züge kosten Tausende Euro – die Kontrollen werden strenger.
Die Stadt verschärft die Kontrollen gegen illegale Graffitis auf Zügen und in Stationen der Wiener Linien. Erste Erfolge können im Kampf gegen die Sprayer bereits verzeichnet werden: Betrug der Schaden vor zwei Jahren noch stolze 7.000 Euro pro Tag, waren es 2015 nur noch 4.500 Euro.
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Die Kontrollen gegen illegale Graffits auf Zügen und in Stationen der Wiener Linien scheinen erfolgreich: Vor zwei Jahren betrug der Schaden 7.000 Euro pro Tag, 2015 konnte diese Schadenssumme auf 4.500 Euro reduziert werden.
Zum einen gelang das mit Videoüberwachung und Sicherheitspersonal, zum anderen mit einer akribischen Dokumentation und Analyse aller Vorfälle. „Jeder Fall wird zu Anzeige gebracht und wir verrechnen auch den Schaden an den oder die Täter 1:1 weiter. Es gibt Täterinnen oder Täter, die schon seit Jahren die Schadenssumme bei uns abstottern und die liegen teilweise im fünfstelligen Bereich“, meinte Daniel Amann, Sprecher der Wiener Linien, gegenüber „Radio Wien“.
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Für die Wiener Linien ist das Thema Graffiti eine klare Angelegenheit: Null Toleranz! Jeder Fall wird zur Anzeige gebracht und der entstandene Schaden wird den TäterInnen eins zu eins weiter verrechnet. Viele TäterInnen konnten in den letzten Jahren überführt werden, die teilweise Schadenssummen im fünfstelligen Bereich begleichen müssen. Wir haben zu dem Thema mit Thomas Kritzer, Leiter der Abteilung Sicherheit & Service und Philipp Englisch, in der Abteilung Infrastruktur unter anderem zuständig für das Thema Objektschutz, gesprochen.
Im Jahr 2015 entstand den Wiener Linien durch Graffiti-Beschmierungen ein Schaden von rund 1,7 Mio. Euro. Im Jahr 2014 waren es noch rund 2,6 Mio. Euro. Worauf führen Sie diesen Rückgang zurück?
Kritzer: Wir haben verstärkt Maßnahmen gesetzt und auch die Zusammenarbeit mit der Polizei weiter ausgebaut. Das war offensichtlich ein Erfolg. Wobei wir feststellen, dass sich die Situation auch sehr schnell ändern kann. Denn Kriminalität an sich ist recht schwankend und auch andere, nicht vorhersehbare Einflüsse spielen hier eine Rolle.
Englisch: Wir haben die Statistiken analysiert und die Erkenntnisse in unser Sicherheitskonzept einfließen lassen. Zudem haben wir wie bereits erwähnt die Zusammenarbeit mit der Polizei verstärkt. Wir haben extern viele gute Partner gefunden, zum Beispiel stehen wird laufend mit den Kollegen anderer Verkehrsunternehmen im In- und Ausland in Kontakt und tauschen uns aus. Wir haben daraus auch die für uns passenden Maßnahmen gefunden und diese gezielt eingesetzt. Aber: Wir müssen flexibel bleiben und uns der jeweiligen Situation anpassen, um weiterhin erfolgreich zu sein.
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