Sprayer verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe, so die Wiener Linien. Eine Null-Toleranz-Politik soll Abhilfe schaffen: Wer erwischt wird, kann vor Gericht landen.
Kunst? Für die Wiener Linien gibt es kein Sprayer-Bildnis, das schön genug sein kann, um nicht als teurer Sachschaden durchzugehen. Die Graffitis würden sich „negativ auf das subjektive Sicherheitsgefühl auswirken“, sagt Pressesprecher Daniel Amann im Interview mit wien.orf.at . 300 bis 400 Vorfälle jährlich –bilanzieren die Wiener Linien.
Damit jenes Sicherheitsgefühl und der Wohlfühlfaktor bei Fahrgästen nicht verloren geht, verfolgen die Wiener Linien eine „Null-Toleranz-Politik“. Wird ein Graffiti gemeldet, kommt die Garnitur sofort zur Wäsche in die Werkstatt. Die Sprayer selbst, sofern sie auf frischer Tat ertappt werden, laufen Gefahr, vor Gericht zu landen.
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Mit Graffiti beschmierte U-Bahn-Züge bescheren den Wiener Linien jährliche Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro. Dass man deshalb vor dem Gericht landen kann, soll durch Vorträge an Schulen bewusst gemacht werden.
Für manch einen ist es Kunst – für die Wiener Linien aber ist es ein kostspieliges Ärgernis: Graffitivandalismus. Laut Daniel Amann, Pressesprecher von den Wiener Linien, gibt es jährlich zwischen 300 und 400 Vorfälle. „Graffiti sieht man deswegen so selten, weil wir dies mit einer Null-Toleranz-Politik handhaben“, erklärt Amann. Und das bedeutet, dass jeder Fall von den Wiener Linien angezeigt wird, manche davon landen sogar vor Gericht.
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