
Schäden in der Höhe von rund 1,5 Millionen Euro haben Graffiti-Sprayer 2021 für die ÖBB verursacht. Eine Gruppe aus Absdorf sprühte 134 Graffitis. (…)
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Schäden in der Höhe von rund 1,5 Millionen Euro haben Graffiti-Sprayer 2021 für die ÖBB verursacht. Eine Gruppe aus Absdorf sprühte 134 Graffitis. (…)
Ein blondes Mädchen bemalte am Wochenende ein Auto in Wien, ließ sich durch Passanten nicht beirren. Die Polizei hält sich zu dem Fall bedeckt.
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Der Bärenmühldurchgang ist von oben bis unten mit Graffitis beschmiert. Um Sprayer abzuschrecken, wurden Schilder mit dem Logo der Stadt angebracht.
Es gibt kunstvolle Street Art und es gibt unschöne Schmierereien. Zu Letzterem gehören die Graffitis im Bährenmühldurchang (Wieden) zwischen Operngasse und Rechter Wienzeile. Zur Abschreckung wurden dort Videokameras und Warntafeln mit dem Logo der Stadt Wien angebracht. Die Stadt weiß von den Taferl aber nichts, wie „ORF Wien“ berichtet.
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Am 28. August wird die neue Linzer Eisenbahnbrücke eingeweiht. Sprayer waren da schneller, ein Brückenpfeiler wurde schon „verziert“.
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Plus 165,8 % bei Beschmierungen in Wien-Landstraße, plus 26 % in ganz Wien: Die ÖVP fordert jetzt eine Hotline und Kostenübernahme durch die Stadt.
Tags (also das Pseudonym eines Sprayers), halbwitzige Sprüche, aber leider auch Hassparolen sowie extremistische oder sexistische Slogans oder Bilder: In Wien ist ein wahrer Graffiti-Boom zu beobachten. Wie berichtet, sind in manchen Bezirken schon ganze Straßenzüge derart „verziert“. „In Wien-Landstraße stieg die Zahl der angezeigten Graffitis im vergangenen Jahr um 165,8 Prozent an, in Rudolfsheim-Fünfhaus um 146,6 Prozent und in Mariahilf um 129,4 Prozent“, rechnet Laura Sachslehner, Stellvertretende Landesgeschäftsführerin der ÖVP Wien, gegenüber „Heute“ vor.
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Nach einem Street-Art-Festival in Wels wurden Häuser und sogar die Polizei beschmiert. Videoaufnahmen sollen nun zu dem oder den Vandalen führen.
Am vergangenen Wochenende fand in Wels das größte Graffiti und Street Art -Festival Europas statt. An zahlreichen Plätzen wie zum Beispiel im Alten Schlachthof oder der Karting-Halle am Messegelände konnten die Künstler ihr Können unter Beweis stellen.
Doch zum Bedauern der Veranstalter nahm das Festival heuer ein unrühmliches Ende. Denn ein oder mehrere bislang Unbekannte weiteten die Graffiti-Fläche einfach auf die ganze Stadt aus und verewigten sich kurzerhand auf den Fassaden von Privathäusern.
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Ganze Hausfassaden sind aktuell mit illegalen Graffitis besprüht. Allein in Wieden sollen 60 davon in nur zwei Wochen entstanden sein.
Street Art sieht anders aus: Unschöne Graffitis haben besonders im Grätzl um die Schaumburggasse zugenommen, wie zuerst die „Kronen Zeitung“ berichtete. Eine Anrainerin hatte 60 neue Graffitis in nur zwei Wochen dokumentiert. Kaum eine Hauswand ist von den Sprayern verschont worden, vor allem der dortige Gemeindebau ist betroffen. Das Problem illegaler Schmierereien besteht aber in der ganzen Stadt: Laut „ORF Wien“ erwischte die Polizei am vergangenen Mittwoch einen 18-jährigen Deutschen in der Josefstadt, der verdächtigt wird mindestens 16 Hausmauern beschmiert zu haben.
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In Vorarlberg konnten vier Personen (17 – 24 Jahre) ausgeforscht werden, die für zahlreiche Graffiti-Sachbeschädigungen verantwortlich sein sollen.
Der Vorarlberger Polizei ist es gelungen, eine Serie an durch Graffitis verursachte Sachbeschädigungen zu klären. Im Zeitraum vom 12. Februar 2021 bis 22. April 2021 wurden im Großraum Hohenems, Götzis, Feldkirch und Lustenau an 27 Tatorten diverse Graffitis mit Farbspray an Außenfassaden, Amts- und Firmengebäude, LKW, Stromkästen, etc. aufgebracht.
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Das Wien Museum macht seinen Bauzaun zum Kunstwerk. Aktuell wird eine Arbeit von Sprayern zum Thema Urban Natures gezeigt.
Der Bauzaun, der den Umbau des Wien Museums begrenzt, wird im Sommer 2021 und 2022 zur Leinwand für Street Art. Thematischer Ausgangspunkt ist dabei der Karlsplatz. Es dreht sich dabei alles um die Schnittstelle zwischen Stadt und Natur, Bebauung und Grün.
Die eingeladenen Künstler setzen sich mit unterschiedlichen Aspekten von „Urban Natures“ auseinander. Welche Formen von Natur finden sich in der Stadt, welche „gezähmten“ Naturerfahrungen werden durch Stadtplaner ermöglicht, welche werden aus dem Stadtbild verdrängt?
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Zwei Sprayer ertappte die Polizei am Samstag im Resselpark. Einer versuchte, seine Flucht im dortigen Teich vor der Karlskirche auszusitzen.(…)