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Category Archives: Kronen Zeitung

Sammlung aus 100.000 Graffiti (krone.at)

Die ÖBB sagen nach der jüngsten Graffiti- Attacke auf Züge den Sprayern den Kampf an. Wie berichtet, ist einer der meistgesuchten Sprüher wieder in Kärnten aktiv und hat bei der Bahn großen Schaden angerichtet. Experten sehen einen Trend, wonach Graffiti wieder zunimmt. Aus Kärnten gibt es 100.000 Bilddokumente.
„Jedes einzelne Bild wird katalogisiert und mit der Polizei abgeglichen. Jeder Fall wird ausnahmslos angezeigt“, wollen die ÖBB eine Null- Toleranz- Politik gegen die Sprüher umsetzen. Auch nach der jüngsten Attacke in Wolfsberg laufen bei der Polizei Ermittlungen wegen schwerer Sachbeschädigung.
Einer, der die Szene in Kärnten wohl besser kennt als jeder andere, ist der Ebenthaler Stefan Wogrin. Mit 100.000 Bildern hat der 26- Jährige die Graffitiszene in Kärnten dokumentiert. Auf seiner Seite spraycity.at gibt es eine Auswahl aus insgesamt 200.000 Bildern aus ganz Österreich. „In Kärnten war es nach einem Graffiti- Boom in den vergangenen Jahren eher ruhig. Jetzt nimmt die Zahl wieder zu“, sagt der Kunst- Student, der sich auch wissenschaftlich dem Thema widmet.
Die Frage, ob es sich um Kunst oder Schmiererei handelt, werde jedoch auch die Wissenschaft nicht klären können, heißt es. „Da scheiden sich weiterhin die Geister“, so der Kärntner.
Quelle: krone.at

Jagd auf meistgesuchten Sprayer (krone.at)

 

Der wohl meistgesuchte Graffiti- Sprüher des Landes hat wieder zugeschlagen! Das Phantom, das sich hinter dem Pseudonym „Olta“ verbirgt, hat ÖBB- Züge mit Lack besprüht und damit wohl erneut Zehntausende Euro Schaden angerichtet. Experten beobachten seine Aktivitäten bereits seit Jahrzehnten, die Polizei ermittelt.

Auf dieses Weihnachtspräsent hätten die ÖBB gerne verzichtet. In der Nacht auf Heiligabend hat ein Unbekannter zwei Loks und zwölf Waggons mit Lack besprüht. „Der Schaden beträgt mehrere zehntausend Euro“, erklärt ÖBB- Sprecher Christoph Posch.
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U4- Waggon besprüht – Sprayer in flagranti ertappt (krone.at)

Die Täter besprühten einen der U4-Waggons mit den Buchstaben “ATS”.
Ein Graffitisprayer ist in der Nacht auf Montag im Wiener Bezirk Döbling beim Besprühen eines U- Bahn- Zugs in flagranti ertappt und festgenommen worden. Securitymitarbeiter konnten den 26- Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten, einem Komplizen gelang die Flucht. Die beiden hatten gegen 2.30 Uhr bei der U4- Endstation Heiligenstadt einen “Silberpfeil”- Waggon der Wiener Linien mehrfarbig mit den Buchstaben “ATS” bemalt.
Die Täter waren laut Polizei mit einem ebenfalls mit Graffiti besprühten Kastenwagen mit deutschen Kennzeichen zum Schienengelände bei der Gunoldstraße gefahren. Dort gelangten sie durch ein Loch im Zaun zu den U- Bahn- Zügen und begannen mit dem Besprühen des Waggons.
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Hier wird ein Riesen- Graffiti zu einem Kunstwerk (Servus Krone Video)

„Wir sehen sie an Zügen, Unterführungen und Hauswänden – oft verboten – immer öfter aber auch gewollt. Graffitis gibt es eigentlich schon lange, erst jetzt werden sie aber auch langsam als Kunst erkannt. Drei junge Künstler haben vergangene Woche in Vorarlberg das bislang größte Graffiti im Ländle an eine Wand gesprüht – legal versteht sich. „Servus Krone“ hat sich das Ergebnis angesehen.“
Das Video dazu gibt es hier.

Grafologisches Gutachten belastet Sprayer „Puber“ (krone.at)

Der unter dem Pseudonym bekannte Sprayer „Puber“, der mit seinem mäßig originellen Graffiti- Schriftzug in Wien unzählige Hauswände besprüht hatte und seit 9. März wegen schwerer Sachbeschädigung in U- Haft sitzt, wird jetzt von einem grafologischen Gutachten belastet. Auf Basis eines Schriftzugs, der eindeutig dem 29- jährigen Schweizer zugerechnet werden kann, soll der Gutachter ihm vorerst 88 weitere Fakten ankreiden, hieß es am Montag.
Wie aus Ermittlerkreisen in Erfahrung zu bringen war, dürfte die Polizei bereits seit Mai 2013 gewusst haben, wer hinter dem Pseudonym „Puber“ steckt. Nach der Festnahme des gebürtigen Schweizers (siehe Story in der Infobox) wurde nun öffentlich, dass der Verdächtige bei einer seiner Spray- Aktionen von einem Security- Angestellten überrascht und angehalten worden war.
Wachmann kopierte Ausweis des Schweizers
Der Sprayer soll den Wachmann daraufhin angebettelt haben, nicht die Polizei zu rufen, und dafür bereit gewesen sein, dem Security einen Ausweis zu zeigen. Dieser kopierte den Ausweis, und auf der Kopie soll der 29- Jährige nicht nur seinen richtigen Namen, sondern auch das von ihm gewählte Pseudonym „Puber“ niedergeschrieben haben.
Auf Basis dieser Fakten dürfte nun feststehen, dass „Puber“ für die Verunstaltung jener Fassade verantwortlich war, vor der ihn der Wachmann gestellt hatte. Die Strafverfolgungsbehörden haben in weiterer Folge einen Gutachter beigezogen, der diese „Verunzierung“ mit weiteren „Puber“- Schriftzügen verglichen hat. 88 Übereinstimmungen mit dem Vergleichsmaterial sollen von dem Experten bisher festgestellt worden sein.
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Mehr dazu hier:
vienna.at
salzburg.com
heute.at
20min.ch

Schlag gegen die Graffiti Szene (Kronen Zeitung)

Kronen Zeitung (Abendausgabe) , Sonntag 9. März 2014 / S. 18

Nun geht es Schlag auf Schlag in der Wiener Sprayerszene: Nachdem am Donnerstag für den mutmaßlichen Graffitisprayer „Puber“ in einer WG die Handschellen geklickt hatten, wurden am Freitagabend vier weitere Sprayer von der Polizei in flagranti ertappt und festgenommen. Unter ihnen befindet sich auch ein 23- Jähriger, nach dem bereits per Haftbefehl gesucht worden war. Rund 300 Fälle von Sachbeschädigungen sollen insgesamt auf das Konto des Quartetts gehen.

Die vier Burschen im Alter zwischen 17 und 24 Jahren – ein Wiener und drei Briten – hatten sich in den frühen Abendstunden bei einer Wartungshalle der Wiener Verkehrsbetriebe in der Schnirchgasse im 3. Bezirk eingefunden und mit ihren Spraydosen ans Werk gemacht.
Als das Quartett gerade eine abgestellte U- Bahngarnitur mit den Schriftzügen „GN“ und „TBAG“ besprühte, wurde es auf frischer Tat von Ermittlern des Landeskriminalamts und Polizeibeamten der EGS, der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, ertappt. Die Wartungshalle wird immer wieder von Sprayern aufgesucht – deshalb hat die Polizei stets vorsorglich ein Auge darauf, erklärte Polizeisprecher Thomas Keiblinger am Samstag.
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Fall „Puber“: Jagd auf Phantom wird Wien- Mythos (krone.at)

Der Graffitisprayer „Puber“ sorgt weiter für Spekulationen: Ein 29- Jähriger wurde in Wien festgenommen, laut Polizei soll er für die Sprayaktionen verantwortlich sein. Phantom gefasst, Fall geklärt, oder? Doch der Verdächtige schweigt bislang zu den Vorwürfen, und im Internet halten sich hartnäckig Gerüchte, dass der selbst ernannte „Staatsfeind Nummer 1“ weiter in Freiheit sei. Für weiteren Wirbel sorgt zudem ein Bild von der Festnahme. Darauf ist der mutmaßliche „Puber“ unverpixelt zu sehen. Ein schwerer Verstoß gegen das Mediengesetz, wird kritisiert. Fest steht: Die Geschichte des Sprayers wird endgültig zum Wiener Mythos.
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Streit um Bild von „Puber“- Festnahme
Ins Visier der Kritik gerät in diesem Zusammenhang auch das Magazin „Vice“. Dieses hatte am Donnerstag über die Verhaftung des 29- Jährigen mit dem spannungsgeladenen Titel „Der Feind aller Hausverwaltungen ist in Haft“ berichtet. Die Glaubwürdigkeit von Aussagen der Mitbewohner des Mannes, die das Magazin veröffentlichte, wird allerdings ebenso infrage gestellt wie die Veröffentlichung eines Bildes von der Festnahme – ebenfalls durch „Vice“.
In der Aufnahme wird der Verdächtige nämlich unverpixelt bzw. ohne den allseits bekannten schwarzen Balken vor dem Gesicht im Stiegenhaus nach seiner Festnahme gezeigt – was von Rechts wegen in Österreich so jedoch nur nach ausdrücklicher Erlaubnis des Betroffenen gestattet ist. „Interessant wie Vice den Anonymitätsschutz des Verdächtigen ‚Puber‘ missachtet und mit vollem Gesicht an den Pranger stellt (7a MedienG)“, kritisierte etwa „Falter“- Chefredakteur Florian Klenk auf Twitter die Vorgehensweise des Magazins.
Wollte Verdächtiger Bild veröffentlicht sehen?
Andere Twitter- Nutzer wollen wiederum den Aussagen der Mitbewohner des mutmaßlichen „Puber“ entnehmen, dass dieser ja bei seiner Festnahme selbst die Veröffentlichung des Bildes gefordert habe – da der Sprayer schließlich immer schon einen ausgeprägten Geltungsdrang hatte. Das entsprechende Zitat eines der WG- Bewohner lässt jedoch Raum für Interpretationen: „Wir sollten Kontakt zu seinem Vater und zu seiner Schwester aufnehmen, noch schnell ein Foto von ihm in Handschellen machen und dann zu euch („Vice“, Anm.) gehen, um ein paar Sachen über ihn klarzustellen.“
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Quelle: krone.at

Betonsäulen entlang der U-Bahn verwandeln sich in Kunstgalerie (Kronen Zeitung)

„Totemähnliche Verzierungen schmücken ab sofort die Betonsäulen
Das Projekt wurde gemeinsam vom Bürostandort „Viertel Zwei“, den Wiener Linien und der städtischen Abteilung „Kunst im öffentlichen Raum“ entwickelt. 14 Betonsäulen unterhalb der U2 zwischen Trabrennstraße und Stella-Klein-Löw-Weg wurden vom französischen Künstler Honet mittels Lack unter dem Motto „Totem Modern“ umgestaltet. Die neuen „Kultobjekte“ erinnern an die Götter der Popkultur und fallen in die Kategorie „Streetart“, einer Kunstform, die ihre Wurzeln in der Graffiti-Bewegung hat. „Die fröhlichen Applikationen tragen dazu bei, die U-Bahn lebendiger zu gestalten“, meint Wiener-Linien-Chef Günter Steinbauer. Die offizielle Eröffnung findet morgen, Donnerstag, um 16.30 Uhr statt.
PHILIPP WAGNER“
Quelle: Kronen Zeitung, 9.10.2013, S.31
Foto: http://www.aventuresextraordinaires.fr/

900.000 Euro Schaden durch Sprayer-Quintett – KRONE.AT

Nicht weniger als 280 Sprayaktionen in den vergangenen drei Jahren zum Nachteil der ÖBB und der Wiener Linien sollen auf das Konto eines Quintetts gehen, das von Beamten der Polizei Wiener Neustadt ausgeforscht wurde. Der in Wien und Niederösterreich angerichteten Schaden wurde mit etwa 900.000 Euro beziffert.
Auf die Spur der laut Polizei „äußerst aktiven Gruppe von Graffiti- Sprayern“ waren die Ermittler bereits in der Nacht auf den Heiligen Abend des Jahres 2010 gekommen. Damals waren zwei der Beschuldigten nach einer Aktion in Wiener Neustadt im Bahnhofsbereich von einem ÖBB- Bediensteten überrascht und wenig später angehalten worden. Bei den folgenden Erhebungen wurde einem Verdächtigen durch einen DNA- Treffer eine weitere Straftat in Wien zugeordnet.
Dies führte die Beamten direkt in die Sprayerszene der Bundeshauptstadt. Nach langwierigen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Wien und Verantwortlichen der Konzernsicherheit der ÖBB sowie der Wiener Linien wurden drei weitere mutmaßliche Mittäter ausgeforscht.

Sprayer auf Züge und Waggons „spezialisiert“

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14-jähriger Graffiti-„Künstler“ in der Steiermark gefasst

„Zum Sprühen berufen
Seit er den Film „Wholetrain“, in dem es um Graffiti- Kunst geht, gesehen hatte, war es um einen südlich von Graz wohnhaften Polytechnik- Schüler geschehen. Er fühlte sich offenbar zum Sprühen berufen und hinterließ auf Wänden, Werbetafeln und Elektrokästen sein Kürzel. Den Schaden von rund 6.000 Euro dürfen die Eltern zahlen.
Der 2006 hauptsächlich in Warschau gedrehte 90- Minuten- Film „Wholetrain“ zeigt, wie Graffiti- Künstler einen „ganzen Zug“ mit ihren Gebilden verändern. Der 14- Jährige sah sich den Streifen mehrere Male an und griff danach selbst zur Spraydose.
„Mit seinem Kürzel ‚PLUS‘ verunstaltete der vorerst unbekannte Täter Verkehrszeichen, Werbetafeln, Eingangstüren, Elektrokästen, Spielgeräte, Hauswände und Dächer“, berichtete ein erhebender Beamter.
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LINK (krone.at)