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Category Archives: Kurier

Neue Attacke von Graffiti-Sprayern (kurier.at)

Geparkter City-Shuttle wurde in St.Valentin zu Graffiti-„Opfer“. Polizei hofft auf Hinweise aus Bevölkerung.
Graffiti-Sprayer haben  wieder einmal den Bahnhof von St.Valentin im Bezirk Amstetten heimgesucht. Zwei Waggons eines Personenzuges wurden großflächig  besprüht. Erst Mitte März haben unbekannte Vandalen an einem abgestellten Zug im St. Valentiner Bahnhofsbereich einen Schaden von 20.000 Euro angerichtet.
Wann die verkappten Künstler ihre farbigen Schriftzüge , unter anderem mit den Worte „Citrus“, „Curtis“ oder „Bones“ auf die zwei Waggone  des City Shuttles  gesprüht haben,  ist unklar. Der Zug befand sich zwischen vergangenen Samstagmittag und Dientagfrüh auf einem Hinterstellungsgleis im Bahnhofsgelände. Auch zwei auffällige als Persiflage gedachte Köpfe von einem Wolf und einem Schaf (siehe Bilder) sind auf den Graffitis zu erkennen.
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Sprayer im Koma: Anwalt fordert Schadenersatz (kurier.at)

Die Wiener Linien sollen für die schweren Verletzungen von David A. zahlen.
Ob der Mitarbeiter der Wiener Linien einen Stein nach dem flüchtenden Graffiti-Sprayer David A. geworfen hat, ist weiterhin unklar – es steht Aussage gegen Aussage. Fakt ist aber, dass der 28-jährige Familienvater seit dem Vorfall am 24. April im künstlichen Tiefschlaf in einem Wiener Spital liegt. Er hatte gemeinsam mit einem weiteren Sprayer in der besagten Nacht eine U-Bahngarnitur besprüht und wurde dabei von zwei Mitarbeitern der Wiener Linien gesehen.
Die Sprayer ergriffen die Flucht über die Gleise in Wien-Hütteldorf. Während sein Freund entkommen konnte, stürzte David A. auf die Gleise und wurde von den Öffi-Mitarbeitern eingeholt. Weil er zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr richtig sprechen konnte, kam er sofort ins Krankenhaus. Diagnose: Doppelter Schädelbruch, Jochbeinbruch und Gehirnblutungen. Bevor er das Bewusstsein verlor gab er gegenüber der Ärztin noch an, dass das Öffi-Personal bei der Flucht Steine nachgeworfen hat, die ihn am Kopf so schwer verletzten. Im Polizeibericht steht aber, dass die Verletzung von einer der Befestigungsschrauben auf den Trassen stammen könnte – die Wunden würden zur Größe der Schrauben passen. Doch selbst wenn das stimmt, werden die Wiener Linien mit einer Schadenersatzklage rechnen müssen, sagt der Anwalt von David A., Michael Vallender.
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U-Haft für Sprayer „Puber“ verlängert (kurier.at)

Der Schweizer wurde Anfang März in Wien festgenommen. Seine U-Haft wurde nun um zwei Monate verlängert.
Das Wiener Landesgericht für Strafsachen hat am Donnerstag die U-Haft über den Graffiti-Sprayer „Puber“ um zwei Monate bis zum 24. Juni verlängert. Der Haftgrund Tatbegehungsgefahr bleibe weiter aufrecht, teilte Gerichtssprecherin Christina Salzborn mit. Bereits am 6. März klickten für den 29-Jährigen die Handschellen, die Untersuchungshaft wurde bereits einmal verlängert.
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Graffiti-Sprayer richten an Zug schweren Schaden an (kurier.at)

Sonntagvormittag waren Sprayer auf ihre Art fleißig. Am Bahnhof St. Valentin wurden vier ÖBB-Fahrzeuge besprüht.Jetzt ist die Polizei am Zug.
St.Valentin.Die Ruhe des Sonntagvormittags auf einem Abstellgleis des Bahnhofes in St. Valentin nützte eine unbekannte Gruppe von Graffiti-Sprayern aus. Die unbekannten Täter hinterließen riesige farbige Schriftzüge auf vier Fahrzeugen der ÖBB. Die Polizei ist den verhinderten Künstlern nun wegen schwerer Sachbeschädigung auf den Fersen.
Eine Lokomotive und drei Waggons benutzten die Sprayer für ihre farbigen Botschaften. Zwischen 8.30 Uhr Früh und 13.30 Uhr machten sie sich am Zug, der am Hinterstellungsgleis des Bahnhofes abgestellt war, ans Werk. Wenig Sinn gebende Worte wie „Olta“ oder „Fensta“ lassen wenig Rückschluss auf die Motivation der Täter zu. Wegen der Verschiedenartigkeit der Schriftzüge geht die Polizei von einer Tätergruppe aus. Der für die ÖBB entstandene Schaden ist mit 20.000 Euro jedenfalls enorm. Pro besprühtem Fahrzeug wird ein Schaden von rund 5000 Euro veranschlagt.
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Sprayer „Puber“ von Polizei festgenommen (kurier.at)

Der Sprayer, der sich selbst als „Staatsfeind Nummer 1“ feierte, wurde am Donnerstag verhaftet.
Lange wurde nach ihm gesucht, nun dürfte „Puber“ von der Polizei festgenommen worden sein, das berichtet das Szene-Magazin Vice. Der Sprayer, der sich selbst als „Staatsfeind Nummer 1“ feierte,  wurde Donnerstagvormittag verhaftetet.
„Um 10.30 Uhr stand die Polizei vor der Türe und fragte nach drei verschiedenen, ähnlich klingenden Namen, die wir alle noch nie gehört hatten.  In der Wohnung fanden sie recht schnell Pubers Zimmer“, schildern zwei Mitbewohner dem Magazin.
Laut den Mitbewohnern soll Puber noch versucht haben, über das Dach zu fliehen, die Beamten hätten ihn aber abgepasst und schließlich in Handschellen abgeführt.
Quelle: kurier.at

Die Jagd auf ein Phantom (kurier.at)

Ein Name soll an jeder Hauswand stehen, meint der Sprayer. Ein Wiener Kriminalist will das nun verhindern.
In einschlägigen Foren wird „Puber“ als Grippe und Plage beschrieben, die von Zürich auf Wien übertragen wurde. Tatsächlich sorgt der Sprayer für gehöriges Aufsehen in der Stadt. Der Schaden geht bereits in die Zigtausende. Die Polizei hat einen Beamten des Landeskriminalamtes abgestellt, nur um ihn zu fangen. Dabei weiß man mittlerweile, wer sich hinter dem Phantom versteckt – doch das reicht noch nicht, um ihn zu überführen.
Im Frühjahr 2012 hat der Spuk vor allem in Wien-Josefstadt begonnen. Seither finden sich die Puber-Schriftzüge in halb Wien. Der Schweizer bricht alle Gesetze der Szene und übermalt auch fremde Graffitis in Serie. Quantität statt Qualität steht bei ihm im Vordergrund. Sein Tag, wie die Schriftzüge genannt werden, ist künstlerisch wenig wertvoll. „Ich will überall meinen Namen sehen, auf jeder Wand“, sagte er vor Jahren gegenüber dem Schweizer Tagesanzeiger.
Fest steht, dass „Puber“ in Wien bereits über 50.000 Euro Schaden angerichtet hat und 29 Jahre alt ist. Geboren wurde er in Zürich. Kritik verträgt er nicht. Das Magazin the gap nannte ihn „Puber“tär, worauf die Redaktion eines Nachts von ihm vollgeschmiert wurde. Es soll auch schon zu Schlägereien zwischen „Puber“ und echten Graffiti-Künstlern gekommen sein.
In der Szene wird er gehasst. Auch weil die Polizei nun vermehrt unterwegs ist, um Sprayer zu kontrollieren. Erst am Freitag wurde wieder einer auf frische Tat erwischt. Doch „Puber“ stellt sich ziemlich schlau an, weiß man auch bei der Polizei. Er verwendet sogar unterschiedliche Fabrikate bei den Spraydosen, damit ihm nicht nachgewiesen werden kann, dass er für die gesamten Schriftzüge verantwortlich ist.
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Den kompletten Artikel gibt es hier.

Ein falscher Puber um 3000 Euro (kurier.at)

Dem „Stadtfeind Nr. 1“ ist eine Ausstellung gewidmet.

Im Wirr in der Wiener Burggasse werden neuerdings Fotos ausgestellt, auf denen die Arbeiten von Puber zu sehen sind. Sie wissen schon, jener anonyme Sprayer, der angeblich aus der Schweiz kommt und neuerdings in Wien umtriebig ist. Geht man durch die Straßen der Bundeshauptstadt, dann gibt es kaum noch Fassaden, an denen Puber nicht vorbeigekommen ist. Der Sprayer ist scheinbar unermüdlich, zieht Nacht für Nacht mit diversen Farbdosen durch die Straßen und hinterlässt seine „Duftmarken“ überall: an Gebäudewänden, auf Rollläden, Straßenbänken, Fenstern und diversen Gegenständen. Einige Tags hat der Wiener Rechtsanwalt Gregor Grubhofer mit seiner Kamera dokumentiert. Die Bilder sind nun bis Ende Oktober im Wirr zu sehen bzw. käuflich erhältlich.
Während die Taten von Puber für einige „das Letzte“ sind,  als Schmierereien oder „Trash“  bezeichnet werden und ihn viele hinter Gitter bringen möchten, sieht das Grubhofer anders. Für ihn ist Puber ein Künstler: „Wenn Arnulf Rainer und Hermann Nitsch Künstler sind, dann auch Puber. Was er zur vollkommenen Anerkennung seiner Kunst zu benötigen scheint, wäre somit eine gerichtliche Verurteilung, eine Professur an der Wiener Kunstakademie und die Errichtung seines eigenen Museums“, so der Rechtsanwalt bei seinem Vortrag anlässlich der Eröffnung der Ausstellung.

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Ein „Puber“ zieht durch die Stadt (kurier.at)

„Respektlos“: „Puber“-Schriftzug über der Arbeit des belgischen Street-Artist Roa in der Schadekgasse. – Foto: Karl Oberascher
Ein Sprayer hinterlässt seit Wochen sein Pseudonym „Puber“ auf Wiens Wänden und macht sich damit viele Feinde.
Die Zeiten, in denen man mit Graffiti noch einen handfesten Skandal auslösen konnte, scheinen längst vorbei zu sein. Mittlerweile stellen Städte und Gemeinde Flächen zur Verfügung, auf denen sich Sprüher austoben können. Ob Shepard Fairy, Banksy oder der Belgier Roa – alle haben sie schon ihre Spuren in Wien hinterlassen. Oft ganz legal. Durch die gewachsene Anerkennung von Street Art, haben auch Graffitis einen Image-Boost erfahren.

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Hochsaison für illegale Sprayer (kurier.at)

Großputz: Die Täter, die dieses Spraywerk hinterließen, sind den ÖBB schon bekannt. Geschnappt werden Täter trotzdem selten. Wenn, dann müssen sie sehr hohe Schadenszahlungen leisten. – Foto: Deutsch Gerhard
Die ÖBB kämpfen gegen Graffiti. Schadenszahlungen werden den Tätern oft zum Verhängnis
In großen blauen Buchstaben steht „I love U“ auf der S-Bahn-Garnitur geschrieben. Daneben ein großes rotes Herz mit der Aufschrift „Für Naomi“. Alle drei Waggons des über Nacht abgestellten Zuges wurden mit ähnlichen Graffiti beschmiert. „Das waren sechs Sprayer. Wir kennen sie schon. Das sind sowieso immer die gleichen“, konstatiert ÖBB-Graffiti-Spezialist Andreas Schafhauser beim Anblick der Garnitur in der Hauptwerkstätte in Wien-Floridsdorf. Hier werden die angesprühten Züge gereinigt.
Die Graffiti-Sprayer verursachen enormen Schaden. 2012 waren es in Österreich knapp 3,5 Millionen – 1,2 Millionen allein bei den ÖBB. 100.000 Euro mehr als im Vorjahr. „Das Gefährliche ist, dass die Sprayer Sicherheitshinweise übermalen, die für die Einsatzkräfte wichtig sind“, erklärt Schafhauser.

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Die Züge werden händisch gereinigt. Das dauert etwa fünf Stunden. – Foto: Deutsch
Orte, an denen legal gesprayt werden darf
Sprayen muss nicht immer im Verbotenen passieren. Legal gesprayt werden darf auf diesen acht Wänden in Wien:
Leopoldstadt Obere Donaustraße 43–45b/Rampe am Donaukanal.
Mariahilf Esterházypark (Käfig).
Alsergrund Beim Ausgang der U4-Station Rossauer Lände, entlang des Donaukanals. Beim Aufgang zum Skaterplatz im Arne-Carlsson-Park.
Ottakring Spielplatz am Yppenplatz.
Hernals Spielplatz Lidlgasse.
Döbling Nussdorfer Lände, entlang des Donaukanals.
Floridsdorf Nordbrücke, Uferverbauungen, etwa 90 Meter lang. www.wienerwand.atAuf dieser Seite bietet die Stadt Wien Graffiti-Künstlern legale Flächen an. Kennzeichen ist die Wiener Taube.

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Willkommen: Farbenspiel beim Donaukanal (kurier.at)

„Die Stadt wird bunter: Graffiti am Donaukanal – Foto: Uwe Mauch
Danke, Sprayer! Die Botschaft des einen oder anderen Graffitis entlang des Donaukanal-Radwegs verstehe ich zwar auf die Schnelle nicht. Dennoch bietet ihr mir willkommene Abwechslung auf dem Weg zur Arbeit, eine farbenfrohe Alternative zu den sonst mausgrauen Betonstelzen der Stadtautobahn. Ich tät auch keinen Zuckaus kriegen, wenn man euch ein paar U-Bahn-Züge zur straffreien Bemalung überließe. Als Ausdruck einer Stadt, die tatsächlich uns gehört. Und die Fahrgäste prämieren den schönsten Zug!“
Via kurier.at / Meinung
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