Die Linzer Streetart- und Graffiti-Szene möchte nicht länger nur im Untergrund agieren.
LINZ (jog). Der Linzer Hafen ist eigentlich kein klassisches Ausflugsziel, wenn man als Tourist in der Landeshauptstadt verweilt. Die hauptsächlich von Industrie- und Bürogebäuden geprägte Gegend hat allerdings in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Das Boxxoffice hat unter anderem mit den Bubble Days eine Plattform für Streetart im öffentlichen Raum geschaffen. Internationale Künstler verwandelten in den vergangenen Jahren die Fassaden der grauen Industrie- und Bürogebäude im Hafen in eine sehenswerte Touristenattraktion, zu der mittlerweile eigene Bootstouren angeboten werden. Davon inspiriert, wollen immer mehr junge Menschen in die Szene eintauchen. Doch in Linz fehlt ihnen vor allem eines: freie, legale Flächen. „Mir sind sieben freie Wände in Linz bekannt. Viele dieser Flächen sind am Stadtrand oder nicht sichtbar. Wenn wir mit Atemschutzmasken in einer dunklen Unterführung stehen, machen Passanten einen ziemlich weiten Bogen um uns herum. Das stellt uns in ein Eck des Vandalismus und der Sachbeschädigung“, sagt Hannes Puchner vom Linzer Graffitikünstler-Kollektiv OneTwoCrew. Im Rahmen des diesjährigen Nextcomic-Festival diskutierte er im Rahmen einer Podiumsdiskussion über Kunst im öffentlichen Raum. „Die Stadt würde von Streetart an prominenteren Plätzen profitieren. So würde vielleicht auch ein stärkerer Dialog mit den Künstlern entstehen“, sagt Harald Renner, Mitorganisator des Festivals.
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Category Archives: Mein Bezirk / Meine Woche

Quelle: Facebook
Mehr dazu hier: Schandfleck(tat) in der Eichenstraße (meinbezirk.at)

Ein Mann aus Alberndorf in der Riedmark konnte nun als Graffitimaler ausgeforscht werden. Der Mann wird beschuldigt von September 2014 bis Ende November 2014 insgesamt 25-mal den Schriftzug „Thor“ im Stadtgebiet Linz auf Stromkästen, Postkästen, Fahrscheinautomaten, Hausfassaden, Garagentore, etc. mittels Acrylstift oder weißem Korrekturlack aufgemalt zu haben.
Der Mann wurde am 2. Oktober 2014 von Polizisten auf frischer Tat betreten, als er im Stadtteil Bulgariplatz einen Schriftzug auf die Fensterscheibe eines leerstehenden Geschäftsgebäudes zeichnete.
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11.000 Euro Schaden durch Graffiti-Maler
Ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung in Oberösterreich ist jetzt als Graffiti-Maler ausgeforscht worden. Er soll einen Schaden von 11.000 Euro in Linz verursacht haben.
Der 19-Jährige soll von September 2014 bis Ende November 2014 insgesamt 25-mal den Schriftzug „Thor“ auf Stromkästen, Postkästen, Fahrscheinautomaten und Hausfassaden im Linzer Stadtgebiet mit Acrylstift oder weißem Korrekturlack aufgemalt haben.
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Graffiti-Sprayer verursachte 11.000 Euro Schaden
LINZ. Ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung ist jetzt als Graffiti-Maler ausgeforscht worden. Er soll einen Schaden von 11.000 Euro in Linz verursacht haben.
Der 19-Jährige soll von September 2014 bis Ende November 2014 insgesamt 25-mal den Schriftzug „Thor“ auf Stromkästen, Postkästen, Fahrscheinautomaten und Hausfassaden im Linzer Stadtgebiet mit Acrylstift oder weißem Korrekturlack aufgemalt haben.
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INNERE STADT. Seit Jahren hatte Hans Watzak seine Hausverwaltung gebeten, die durch Beschmierungen und Graffiti verschmutzte Fassade an seinem Wohnhaus Ecke Passauer Platz/Marienstiege zu übermalen: „Bei jeder Eigentümerversammlung haben wir darauf aufmerksam gemacht, dann wurde versprochen, dass man sich darum kümmern wird“, erzählt er. Passiert ist aber nichts.
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Wien: Rabbit Eye Movement | JEROO NEW FRONTIERS
Vernissage: Freitag, 21. November, 19:00
Der aus Stuttgart stammende Künstler Jeroo hält seit seinem zwölften Lebensjahr die Spraydose in der Hand. Als er mit Graffiti begonnen hat, verbrachte er die ersten 7 Jahre damit, sich das dafür erforderliche Wissen selbst anzueignen und eigene Techniken zu entwickeln ohne sich dabei an andere Vorbilder zu halten. Dies ermöglichte Jeroo einen eigenen, frischen Stil zu entwickeln, in welchem er Graffiti mit verschiedenen Einflüssen, wie beispielsweise aus dem Jugendstil, verbindet. Mittlerweile hat sein Stil einen sehr hohen Wiedererkennungswert, und zwar nicht nur auf den Straßen Stuttgarts. Nach 15 Jahren begann Jeroo neben den Buchstaben auf Wänden auch abstraktere Formen und Characters auf Leinwand zu malen. Für diese Bilder bleibt das Hauptmedium ebenfalls die Spraydose. Um klare Konturen und exakte Winkel zu erzielen, hat der Künstler eine spezielle Technik des Abklebens mit Klebeband entwickelt. Die Ergebnisse sind einzigartige Kombinationen aus organischen Formen, leuchtenden Farben und anmutenden Kreaturen, die aus einer Welt schlüpfen, die ursprünglich den Buchstaben gehörte.
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TULLN (red). Vor kurzem wurden die Glaselemente der Eisenbahnbrücke über dem Kreisverkehr an der nördlichen Stadteinfahrt mit Graffitis besprayt. Bürgermeister Peter Eisenschenk setzte eine Belohnung von 1.000 Euro für sachdienliche Hinweise (an die Polizeiinspektion Tulln unter 059133-3280) aus, die zur Ergreifung der Täter führen.
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Beim Projekt „City Lodge Leoben“ entsteht derzeit ein Graffiti: 100 Meter lang, vier Meter hoch.
LEOBEN. Das größte zusammenhängende Graffiti-Kunstwerk der Steiermark – und somit ein besonderes Projekt „Kunst im öffentlichen Raum“ von und mit Jugendlichen aus ganz Österreich unter der Anleitung des bekannten österreichischen Graffiti-Künstlers Georg Dermouz – entsteht derzeit beim Projekt „City Lodge Leoben“. Herzstück der Graffiti-Bilder von rund 100 Meter Länge und bis zu vier Meter Höhe ist eine Wasserwelle, symbolisch an das dort früher gestandene Wasserkraftwerk.
Die Kosten für dieses Kunstwerk in der Höhe von rund 15.000 Euro trägt der Investor Rudi Tischhart selbst, da es ihm neben dem tollen Erscheinungsbild auch ein Anliegen ist, jungen Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihre Kreativität nicht nur in unbeachteten Unterführungen, sondern auch an stark frequentierten Plätzen unter Beweis zu stellen.
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„Wien: Siedlung Schmelz | 95 Jahre und nun beschmiert
Meine Schwiegermutter wohnt seit ihrer Geburt im Jahre 1922 hier in der Siedlung Schmelz in Rudolfsheim-Fünfhaus.
Wenn sie aus dem Fenster sieht und die „künstlerischen Werke“ von Sprayern an den Wänden der Gebäude erblickt, ist sie sehr traurig und sagt: „Ich bin jetzt im 93. Lebensjahr, aber so eine Sauerei hab‘ ich noch nie gesehen!“
Die Siedlung Schmelz auch Mareschsiedlung genannt, wurde 1918 geplant und von 1919 bis 1924 erbaut und war bisher, von kleinen Mängeln abgesehen, ein Schmuckstück der Gemeindebauten.
Ein Schmuckstück ja, aber seit einiger Zeit toben einige Sprayer durch die Siedlung.
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Einzige legale Graffiti-Fläche in Klagenfurt soll abgerissen werden. Suche nach Ersatz läuft. Petition gestartet.
INNENSTADT. David Holzinger ist auch als „edelekel“ bekannt. Welche Tätigkeit hinter diesem Künstlernamen steckt, wird schon klar, wenn man sich die Hände von Holzinger ansieht: Sie sind mit einer feinen Sprühlack-Schicht überzogen. Holzingers neuestes Graffiti-Werk prangt an einer Mauer entlang des Messegeländes in der Rosentalerstraße. Die Botschaft, Cäsar, der vor einem leeren Kolosseum sitzt und mit dem Daumen nach unten zeigt, ist eine Metapher, die auch für die Graffiti-Wand selbst steht. Denn im Herbst soll sie abgerissen werden.
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Die Petition gibt es hier.
Tolle Aktion im Klieberpark: Die Grünfläche neben der Wiedner Hauptstraße bekam ein neues Schmuckstück aufgesprayt. Graffitikünstler OHM lud zum gemeinsam mit der Parkbetreuung Margareten organisierten Graffiti-Workshop, an dem interessierte Jugendliche teilnahmen.
Auf Bitte von SP-Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery , die die Aktion unterstützte, gestaltete OHM dieses Graffiti (Foto).
Quelle: meinbezirk.at

