„Scheußliche Wandschmierereien an der Außenmauer des Favoritner Amalienbades.“
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Category Archives: Mein Bezirk / Meine Woche
Der Umbau des Kardinal-Nagl-Platzes ist im Juli 2014 abgeschlossen
Seit April laufen die Umgestaltungsarbeiten am Kardinal-Nagl-Platz auf Hochtouren. Jetzt konnte bereits ein Teil seiner Bestimmung übergeben werden. Die „Wiener Wand“, eine eigene Graffiti-Wand für künstlerische Sprayer, ist ab sofort in Betrieb. „Diese Idee stammt aus dem Schülerparlament und von Vorschlägen der Kids des Jugendzentrums come2gether“, berichtet SP-Bezirkschef Erich Hohenberger.
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Otto Girsch will kahle Stellen und Rollbalken in der Josefstadt bemalen.
JOSEFSTADT. Otto Girsch ist ein Multitalent: Er malt, sprayt, zeichnet und gestaltet Bühnenbilder. Aktuell hat der 32-Jährige, der in der Josefstadt aufgewachsen ist und hier nach wie vor lebt, die Auslage im Kaufhaus Steffl in der Kärntner Straße gestaltet. Nun möchte er mit seiner Kunst auch die Josefstadt bereichern.
„Ich bin mit meinen Kindern viel im Bezirk unterwegs. Dabei fallen mir immer wieder kahle Stellen oder hässliche Rollbalken auf“, sagt er. Diese möchte er gerne gestalten, um mehr Lebendigkeit in die Josefstadt zu bringen. „Ich habe bereits Konzepte dazu, die ich gerne realisieren würde“, betont Girsch.
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Graz: Rathaus | In der heutigen Zeit ist die Kunst mit der Spraydose jedermann ein Begriff. Meist illegal beschmiert und oftmals nicht von professioneller Hand angebracht, zieren zahllose Vandalen Akte Häuser, Unterführungen oder sonstige bauliche Einrichtungen im ganzen Land. Was man aber oftmals vergisst ist, dass es nicht nur „Schmierer“ gibt sondern auch wahre Künstler. Solche die mit der Kunst aus der Dose nicht nur kahle Wände professionell gestalten sondern auch mit ihren ganz individuellen Arbeiten österreichische Grenzen überschreiten und sehr begehrte Werke schaffen. Georg Dermouz, einer der österreichischen Aushängeschilder im Bereich zeitgenössischem Graffiti, ist ein heimischer Vertreter dieser Kunstrichtung. Er zählt als Gründer des Künstlersynonyms Moodyloop-Graffiti-Art, und ist bekannt dafür, dass allseits bekannte Graffiti „wohnzimmerreif“ zu machen. „Wohnzimmerreif“ heißt, dass es sich hierbei nicht um Schriftzüge im ursprünglichen Sinn handelt sondern themenspezifische Motive wie Stilleben, Portraits oder andere Wunschmotive mittels Spraydose geschaffen werden. Eben solche Werke die zeigen was man mit der Farbdose alles enstehen lassen kann.
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„Schandfleck, gesehen in der Hundezone im Manes-Sperber-Park, 1020: Dieses Graffiti dürfte ein missglückter Versuch gewesen sein die Hundezone im Manes-Sperber-Park mit einem feschen Style-Writing zu verzieren…“
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LINZ. Von 20. bis 28. März findet in Linz, Wels und Steyr Österreichs einziges Comic-Festival, das NEXTCOMIC 2014 statt. Ausstellungen, Workshops, Konzerte und Theateraufführungen sollen zeigen, wozu das Medium Comic fähig ist. International anerkannte Künstler wie Matthew Difee, Nychos oder Max Andersson werden genauso wie heimische Szenegrößen am Festival vertreten sein.
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Graffiti-Flut in Neubau und in der Josefstadt: Offensive der Polizei gegen Schweizer „Puber“.
NEUBAU/JOSEFSTADT. Die Schriftzeichen des illegalen Graffiti-Sprayers „Puber“ sind allgegenwärtig. Kaum ein Straßenzug im 7. und 8. Bezirk blieb von ihm verschont. Bisher konnte er der Polizei stets entkommen, doch nun wird das Netz um den Schweizer immer enger. Denn: Die Polizei hat ihre Offensive gegen seine illegalen Aktivitäten ausgebaut, um „Puber“ auf frischer Tat zu ertappen.
Polizeisprecher Roman Hahslinger: „Ich gehe davon aus, dass diese Serie bald beendet sein wird.“ In Neubau wurde eine Stelle für Anzeigen eingerichtet, Beamte wurden auf verdächtige Aktivitäten sensibilisiert. Neubau-Bezirkschef Blimlinger ist zuversichtlich: „‚Puber‘ ist kein Phantom und da seine Person bekannt ist, wird er sicher bald überführt.“
Szene setzt sich zur Wehr
Mittlerweile hat der Tagger nicht nur Polizei und Hausbesitzer gegen sich aufgebracht. Auch die Szene ist verärgert. Der Grund: Er übermalt Graffiti, was als No-Go gilt. Sprayer haben begonnen, ihrerseits „Puber“-Tags zu übermalen. So weit will Nicholas Platzer von „Inoperable“, einer Urban-Culture-Galerie, die auf legalem Weg Kunst schafft, nicht gehen: „Wir wollen Kunst im öffentlichen Raum schaffen und nicht gegen Künstler agieren. Auch nicht gegen ‚Puber‘.“
Josefstadt-Bezirkschefin Veronika Mickel-Göttfert betont die Wichtigkeit, betroffene Hausbewohner zu unterstützen: „Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadt den Hauseigentümern bei der Reinigung finanziell hilft.“
Quelle: meinbezirk.at
„Ein neuer Bildband dokumentiert die farbenfrohen Arbeiten der heimischen Graffitiszene
ST. PÖLTEN (red). Die Meinungen über Graffitis könnten unterschiedlicher nicht sein. Kunst oder Schmutz, oder ist das Besprayen von Häuserwänden vielleicht gar eine kriminelle Handlung? Im Zuge der Präsentation des farbenfrohen Bildbandes, der die Arbeiten der St. Pöltner Graffitiszene der letzten Jahre dokumentiert, herrschte Einigkeit: Graffiti ist Kunst.
Ein Raum für die Kunst
Natürlich ist es verboten, auf fremdes Eigentum zu sprayen. Genau hier setzt die Stadt an: „Wir wollen wegkommen von der Kriminalisierung. Es ist Aufgabe der öffentlichen Hand, Räume zu schaffen, wo sich diese Kunst entfalten kann“, hält Bürgermeister Matthias Stadler dahingehend fest. Einer dieser Räume wurde am Areal des alten Schlachthofes geschaffen, wo ab 2005 das Jugendzentrum „Steppenwolf“ zumindest vorübergehend untergebracht war. Unzählige Künstler und Kulturschaffende aus und um St. Pölten konnten sich der „magischen Anziehung, die von den alten Gemäuern ausgingen, nicht entziehen“, heißt es in dem neuen Buch. Die Graffitiworkshops „Mai-Jam“, in deren Rahmen großflächige Kunstwerke geschaffen wurden, stießen auf große Beachtung.
Fassade der Arbeiterkammer
Die im Rahmen dieser Jams entstandenen Graffitis, die aufgrund des Neubaus der Arbeiterkammer Niederösterreich nicht mehr existieren, sind im Bildband dokumentiert. Gleichzeitig wurde mit dem Buch dem Schlachthof „ein Denkmal gesetzt“, wie Michael Hogl vom Jugendzentrum „Steppenwolf“ sagt. Und die Geschichte der heimischen Graffitiszene geht weiter: Die nächste große und legale „Sprayer-Aktion“ wird die Gestaltung der Fassade des von der Arbeiterkammer neu errichteten Jugendzentrums „Steppenwolf“ anlässlich der offiziellen Eröffnung am 10. Mai sein.
Auflage von 1.000 Stück
Der 180-seitige Bildband ist in einer Auflage von 1.000 Stück erschienen und ist im Stadtmuseum, im Tourismusbüro im Rathaus sowie im Jugendzentrum Steppenwolf zum Preis von 15 Euro erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf wird dazu verwendet, Spraydosen für legale Sprayer-Aktionnen zu kaufen.“
Quelle: meinbezirk.at
Schmierereien und Taubenkot bei der S45 müssen weniger werden, das wünschen sich die Fahrgäste.
WÄHRING. „Rund um die S45-Station fühlt man sich nicht wohl“, beklagen sich Anrainer über die vielen Graffiti und Verschmutzungen durch Tauben.
Bei den ÖBB bestätigt man die Schmierage: „Wir reagieren darauf natürlich sofort mit Reinigungsarbeiten, aber verfolgen auch die Täter“, meint ÖBB-Sprecher Michael Braun. 1,2 Millionen Euro betrage der Schaden jährlich. „Teilweise ist das auch Steuergeld. Daher können wir nicht zulassen, dass diese Werte zerstört werden“, so Braun. Maßnahmen gegen die Sprayer seien Videoüberwachung, mehr Kontrollgänge und ein verbesserter Objektschutz.
Füttern verboten
Was den Passagieren der Vorortelinie in Gersthof noch auf die Nerven geht: die Tauben, die es sich unter den Brückentragwerken gemütlich gemacht haben. Von verschmutzter Kleidung bis zur Gesundheitsgefährdung ist die Rede.
Eine Anfrage der VP-Gemeinderätin Karin Holdhaus beantwortete Stadträtin Ulli Sima mit der Feststellung, dass das Füttern von Tauben im öffentlichen Raum seit Jahrzehnten ein Problem darstelle. Das Verfüttern von Speiseresten sei verboten und werde von den Waste Watchern geahndet.
Städtischer Taubenkobel
In Meidling gibt es sogar einen von der Stadt betriebenen Taubenkobel, der Platz für 400 Tauben bietet. Dort werden sie artgerecht gefüttert.
Zur Sache
Was Sprayer wissen sollten: Jeder Fall wird angezeigt, Haftstrafen bis zu 18 Monate sind keine Seltenheit. Auf dem Zivilrechtsweg wird auch der entstandene Schaden eingefordert.
Quelle: meinbezirk.at
Mit einem neuen Schutzanstrich setzen sich Anrainer gegen die Graffiti-Flut in Neubau zur Wehr.
NEUBAU. Das Graffiti-Problem im 7. Bezirk ist stadtbekannt. Jetzt ist endlich eine Lösung in Sicht, denn Geschäftsleute bestreichen ihre Häuser mit einer neuen Anti-Graffiti-Farbe.
Unter ihnen ist auch der Fotograf Michael Weinwurm, der sein Geschäft in der Burggasse hat.
Lohnende Investition
„Wir sind hier in der Gegend massiv von dem Problem betroffen. Gerade in den letzten drei Jahren haben sich die Schmierereien explosionsartig ausgebreitet“, erzählt der Unternehmer. „Mein Geschäft war verschandelt. Jetzt haben wir uns dazu entschlossen, es mit der Schutzfarbe zu probieren. Seitdem bleibt es sauber“, so Weinwurm.
Das freut auch Erich Stuhl. Er hat die Anti-Graffiti-Farbe entwickelt, mit der das Anhaften von Farbe an der Mauer verhindert wird. Viele Nachbarn folgen jetzt dem Beispiel des Fotografen und investieren in die Reinigung und den Schutz ihrer Häuser.
„Hausbesitzer informieren“
Das Problem kennt auch Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger (Grüne).
Er sieht sich jedoch lediglich als Vermittler: „Ich kann Hausverwaltungen und Besitzer nur über die Möglichkeiten informieren, wie sie ihre Häuser vor Graffiti schützen können. Die Verantwortung liegt aber bei ihnen, ob sie mitmachen oder nicht.“
Quelle: meinbezirk.at

