„Josef und Kerstin Samuel posten regelmäßig Bilder und Geschichten auf www.meinbezirk.at/wie den
Nun präsentieren die beiden ihre eigene Ausstellung „Danube Canal“. „Der Kanal hat viele Seiten. Er ist ebenso Freiluftgalerie der Sprayer, wie ein Fischerparadies und erholsames Bezirksgrün“, meint Fotograf und Schildermaler Samuel.
Eindrücke vom Donaukanal kann man sich vom 10. bis 14. Juni, jeweils von 15 bis 18 Uhr, in der Mühlgasse 7 holen. Die bz – Wiener Bezirkszeitung gratuliert herzlich.“
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Die Skaterpark-Rampen von Sprayern beschmiert: Jetzt startet Stadt Offensive gemeinsam mit Szene.
OSTBUCHT (ka). Sportstadtrat Jürgen Pfeiler ist verärgert, denn der Skaterpark in Klagenfurt ist über den Winter erneut zum Opfer illegaler Graffiti-Sprayer geworden. Statt ausgefallener, gut überlegter Kunstwerke zieren aber undefinierbare, beschmierte Schriftzüge die Wände im Skaterpark und sogar die Rampe.
Rutschiger Lack gefährlich
Hier entsteht auch eine neue Gefahr für alle Skater, wie der Skaterpark-Verantwortliche der Stadt Klagenfurt, Thomas Anhell, zu berichten weiß: „Die Verletzungsgefahr steigt stark an, denn durch den Lack auf der Rampe, können die Skater leicht ins Rutschen kommen.“
Die Verantwortlichen der Stadt wollen nicht länger zusehen und starten jetzt eine gemeinsame Offensive mit Graffiti-Künstler Christian Wadl. „Wir überlassen dem Künstler und seinen Workshop-Teilnehmern etwa 100 Quadratmeter am Skaterpark, die für Graffiti-Kunst angedacht sind.“
Workshop angedacht
Im Rahmen eines Workshops soll Wadl, der kein Unbekannter in der Szene ist und nur auf legalen Flächen seine Kunstwerke hinterlässt, die Flächen gestalten. Tabu bleiben allerdings die Rampen, die jetzt erstmal in mühevoller Arbeit gereinigt werden müssen.
Wadl zeigt sich begeistert von der Bereitschaft der Stadt, die Szene einzubinden, schließlich „gibt es in der Stadt noch viel zu wenige Freiflächen. Somit kann man auch die illegalen Beschmierungen eindämmen“, hofft auch der 22-jährige Künstler, der darauf verweist, dass man durch diese neue Kooperation auch Talente entdecken könnte.
Motivauswahl
Über die Motive, die künftig den viel frequentierten Skaterpark im Europapark aufwerten sollen, will man sich in diesen Tagen Gedanken machen. Aber eines steht fest: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Zum Schluss, so Pfeiler, ein Hinweis an illegale Sprayer: „Sachbeschädigungen nehmen zu. Jetzt haben wir die Genehmigung, Kameras an bestimmten Stellen zu installieren.“ Wer illegal sprayt, muss mit einer Anzeige rechnen.
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„ILLEGALE SPRAYER – KUNST ODER VERSCHANDELUNG …
… IMMER MEHR ANZEIGEN
Wiens Gebäude, Geschäfte, Brücken, Denkmäler und vieles mehr wird Jährlich durch zahlreiche Sprayer verändert. Die Graffitis an vielen Wänden der Stadt bedeuten für die einen, eine massive Verunstaltung, doch für andere jedoch wieder Kunst. Die Graffitis der sogenannten Sprayer sollten aber dorthin, wo diese auch zur Gestaltung und Verschönerung der Stadt beitragen und dazu gibt es hier in der Stadt auch viele Möglichkeiten.
Jedoch dort wo duch diese manchmal mystischen Zeichen und Ornamente keinen Gefallen finden sollten sie auch wegbleiben.
Durch verschiedene Gruppen wird auch das Bild der offiziellen Sprayer und auch in vielen Fällen wahren Künstler zerstört.
Innerhalb eines Jahres sind die Anzeigen angestiegen. Von Jänner bis November 2012 wurden mehr als 2000 Fälle verzeichnet. Davon konnten nur 8 Prozent zu den Akten gelegt werden.
Illegale Sprayer nicht zu fassen …
Die Stadt kommt mit der Reinigung nicht nach. Da gereinigte Flächen nach kurzer Zeit wieder beschmiert sind, werden nur noch Graffitis mit sexistischen, rassistischen oder politischen Parolen entfernt.
Die MA 29 wäre für den Bau und Instandhaltung von Brücken zuständig, für die Reinigung dieser Bauwerke fehle aber das Geld, aber genau dort findet man die meisten Graffitis.
Eigentlich fällt hier die Aufgabe der Reinigung auf die MA 48. Jetzt jedenfalls fallen diese Reinigungsarbeiten schlampig aus und dauern sehr lange.“
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Sprayer waren erneut in der Mittelalterstadt unterwegs.
Hainburg (maha). Der Sommer rückt immer näher – auf beliebten Spazierwegen trifft man immer mehr Leute, die die ersten warmen Sonnenstrahlen sichtlich genießen. In Hainburg wird die Sommerfreude jedoch mehr als nur gedämpft. Sowohl entlang der Donau, als auch am Schlossberg und sogar im Zentrum haben sich Graffiti-Sprayer mit ihren „Kunstwerken“ ausgetobt. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern zieht auch einen enormen finanziellen Schaden mit sich.
Schäden betragen mindestens € 10.000,–
Die Arbeitsgruppe Schlossberg sieht sich mit diesem Vandalismus am härtesten betroffen. „Die Schäden betragen über € 10.000,–. Manche Mauern sind nicht mehr zu säubern, da die Farbe aufgrund der Beschaffenheit nicht mehr wegzubekommen ist“, erklärt Markus Haderer von der Arbeitsgruppe.
Hainburgs Bürgermeister Karl Kindl hofft auf rasche Ausforschung der Verursacher: „Diese Art des Vandalismus hat sich in letzter Zeit enorm verstärkt. Seitens der Stadtgemeinde werden sämtliche Wahrnehmungen zur Anzeige gebracht.“
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„Klagenfurt am Wörthersee: Hauptbahnhof | DAS MUSS DOCH WIRKLICH NICHT SEIN ODER??
„Beschmierter Talent“
Die Bahn ist ein „Allgemeingut“ und sollte für uns alle da sein. Die verspielten Kinder sollten sich lieber einen anderen kreativen Platz in der Werbung suchen wo sie sich künstlerisch austoben können. Wie kommen alle anderen Fahrgäste dazu diese „Schweinerei“ hinzunehmen. Geschweige denn der Steuerzahler der für die entstandene Schäden und Kosten wieder auf kommen muss.
Ich finde das NICHT NETT!!
MÄX“
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Abschreckend wirken viele Schmierereien am Vorgartenmarkt, so Peter Hauer-Pawlik von der VP.
Auch die Graffiti-Schmierereien müssen verschwinden, fordert Hauer-Pawlik von der VP.
Der Vorgartenmarkt wurde neu gestaltet und saniert. „Es verwundert mich, dass offenbar vergessen wurde, die Graffiti-Schmierereien zu entfernen“, ärgert sich VP-Bezirksrat Peter Hauer-Pawlik. Um den Markt zu einem Anziehungspunkt zu machen, sei dies absolut notwendig, so der Politiker.
„Kommt noch“, weiß SP-Bezirksvorsteher Gerhard Kubik. Heuer würden noch fünf Stände Rollbalken erhalten und wenn alles fertig sei, werde mit der Farbe begonnen. „Aber auch die Qualität der Stände muss passen“, fordert Kubik Eigeninitiative von den Standlern.
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Entgegen ersten Meldungen herrscht eine Anmeldepflicht
Der innere Ring zählt nicht zu den Graffiti-Freiflächen, nur die Zu- und Abgänge der Fußgängerunterführung
Für Graffiti-Künstler heißt die Devise an der neu freigegebenen Fläche in der Fußgänger-Unterführung unter der Olympiastraße doch nicht „einfach loslegen“. Laut Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider ist es erforderlich, sich formlos über die E-Mail Adresse post.tiefbau@innsbruck.gv.at anzumelden.
Innerer Ring ausgenommen
Es ist die einzige Graffitifläche der Stadt, wo eine Anmeldung notwendig ist. „Wir mussten das für diese Fläche so machen, um sie einteilen zu können. Es gibt bereits einige Voranmeldungen größerer Initiativen, die mehr Fläche benötigen und wir wollen nicht, dass dann Kunstwerke übermalt werden müssen“, erklärt Pitscheider.
Bei der Anmeldung muss formlos angegeben werden, wer in welchem Umfang was sprayen möchte. Man bekommt dann von der Stadt eine Fläche zugeteilt. Ebenso erhält man eine schriftliche Bestätigung, dass das Sprayen legal ist.
Freigegeben sind die Zu- und Abgänge, nicht aber der innere Ring. „Für diesen gibt es bereits einige Ideen, die sind aber noch nicht spruchreif“, so Pitscheider.
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GR Angela Eberl (SPÖ) freut sich, dass die großen Flächen unterhalb des Kreisverkehrs nun für Graffiti freigegeben wurden.
Eine weitere große Fläche gab die Stadt Innsbruck nun für Graffiti-Kunst frei: die Fußgänger-Unterführung unter dem Kreisverkehr gegenüber der Olympiaworld. Sie ist jetzt eine der größten Freiflächen im Stadtgebiet.
GR Angela Eberl freut sich, dass ihr Antrag breite Zustimmung im Innsbrucker Gemeinderat fand und angenommen wurde: „Es ist schön, dass die Flächejetzt freigegeben ist. Wenn Mauern vollflächig besprüht und gestaltet werden, dann werden sie nicht mehr verschmiert. In der Szene werden Graffiti nicht übermalt. Ich freue mich schon darauf, dass die Unterführung bunt wird.“
Einfach loslegen
Genehmigung oder Anmeldung zum Sprayen braucht man keine. Die Freiflächen können von jedem gestaltet werden. Ein paar Einschränkungen gibt es allerdings, so sind politische, rassistische und sexistische Graffiti auf den Freiflächen verboten.
Auf der Homepage der Stadt Innsbruck sind alle Graffitiflächen erfasst. Man findet sie auf www.innsbruck.gv.at unter Leben und Soziales -> Kinder und Jugendliche -> Graffiti.
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Freigabe für Graffiti weiterhin notwendig
Graffiti wird nun erlaubt
16.01.2013 (CM)
Aktuelle Medienberichte weisen darauf hin, dass die Fußgängerunterführung unter dem Kreisverkehr bei der Olympiaworld nun für Graffiti-Kunst freigegeben ist und keine Genehmigung zum Sprayen mehr notwendig sei.
Die für Tiefbau zuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider stellt in diesem Zusammenhang aber richtig: „Diese Fläche ist nun für Graffiti-KünstlerInnen zwar freigegeben, aber es ist trotzdem eine Anmeldung beim Amt für Tiefbau erforderlich. Diese kann jedoch formlos und ohne bürokratischen Aufwand eingebracht werden – dann steht der Graffiti-Kunst nichts mehr im Wege.“Informationen unter:Amt für Tiefbau
Tel. 0512 / 5360 – 3154
post.tiefbau@innsbruck.gv.at
Fallmerayerstraße 1
Die Burggasse ist beliebtes Ziel von Sprayern
Andreas Wimmer fürchtet, dass die Graffiti den Bezirk verwahrlosen lassen.
(siv). „Die Situation hat sich in den letzten Monaten drastisch verschärft. Die Burggasse, besonders die Gegend um den Ulrichsplatz ist voll mit Graffiti“, ist Anrainer Andreas Wimmer empört. „Und der Bezirk will nichts dagegen machen, dass die Gegend total herunterkommt.“
Sachbeschädigung
Tatsächlich haben die Graffiti in der Gegend zugenommen, teils gewollt und genehmigt, teils zum Unmut der Anrainer.
„Man muss zwischen künstlerisch gestalteten Graffiti oder Bemalungen, so genannte Tags, eine Art Kürzel oder Unterschrift, unterscheiden“, so Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger. „Man muss schauen, dass es nicht übergreift. Leider gibt es viele Nachahmer, die auch auf frisch gestrichene Häuser sprayen. Das ist Sachbeschädigung und ist zu ahnden. Zuständig dafür ist die Polizei.“
Finanzielle Hilfe
Kunst kann Wimmer nur in sehr wenigen der Graffiti erkennen. „Für mich ist das klar Sachbeschädigung. Es wäre schon ein Zeichen, wenn der Bezirk die Hausbesitzer finanziell unterstützt, wenn sie die Fassade neu streichen müssen, oder zumindest eine Info-Broschüre rausgibt.“ Denn für die Entfernung der Graffiti oder Tags ist der Hausbesitzer zuständig.
Blimlinger wäre einer Info-Broschüre nicht prinzipiell abgeneigt: „Allerdings haben sich noch nicht viele Hausbesitzer an mich gewandt. Finanzielle Unterstützung wird es keine geben, das dürfen wir gar nicht.“
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Der Kleinsasserhof ist eigentlich ein ganz normaler Bauernhof – aus dem sechzehnten Jahrhundert und schön renoviert. Allerdings wird er nicht ohne Grund auch als Gesamtkunstwerk, Gaumen-Tempel, Ort der Einkehr und Villa Kuriosa bezeichnet.
Kunst und Film
Das russische Künstlerkollektiv Zuk Club erhielt eine Einladung ein Gebäude des Hotels Kleinsasserhof vollständig zu gestalten.
Im Zuge des BLK River-Festivals, ein Festival für Street Art, wurde ein Videoclip produziert, der in Kürze vorgestellt wird.
Die Idee kommt ursprünglich von Hausgästen. „Eine Wienerin hat uns von den tollen russischen Künstlern erzählt und von dem Sprayer-Festival, das sie jährlich veranstalten. Draufhin haben wir uns kurzerhand entschlossen, die Künstler zu uns zu holen“, erzählt Josef Gasser.
Dieses österreichweit einmalige Projekt ist nicht nur ein wichtiger Schritt in der öffentlichen Wahrnehmung von Street Art, sondern auch ein federführendes Projekt am Tourismus-Sektor.
Kuriosität mit Haube
Der Kleinsasserhof erstrahlt aber nicht nur in neuem Graffiti-Glanz, vom Gault Millau wurde ihnen wieder ein Haube verliehen.
„Das freut uns natürlich besonders. Wir geben unser Möglichstes, mit guten Produkten aus der Region.“
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