Die Tags des nervigen Herrn Puber bekommen nun erstmals ein Dach über dem Kopf. Nicht alle, aber ein paar. Das Dach ist das der Martin HO-Gallery im Ersten. Ab 17. Februar.
Mit Puber, diesem Wiener Streetart-Jungen, den niemand kennt und dann doch alle, ist es so eine Sache: Entweder man hasst ihn abgrundtief oder man liebt und verehrt seine omnipräsenten Schriftzüge. Nach seiner 4-monatigen haftbedingten Spraypause, ist es aber deutlich ruhiger geworden um den stark narzisstisch veranlagten Renato S. Auch das Urteil fiel 2014 sehr milde aus, denn obwohl die Beweise überall in der Stadt verteilt waren und ziemlich offen wie auch sichtlich an den Wänden prangten, konnte man ihm natürlich nicht alles eindeutig auf die Kappe schreiben. So durfte er also wieder heimgehen. Das Problem der Zuordnung beschäftigt jedoch noch immer – welche Tags und Throw-Ups jetzt tatsächlich dem puberschen Gesamtwerk zuzuordnen sind ist kaum zu beantworten. Eine Zeit lang galt die Regel, dass das „e“ der Tags auch tatsächlich ein kleines „e“ sein muss, sonst gilt Kopie. So eindeutig lässt sich das aber auch nicht sagen.
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Category Archives: Online Medien
Puber ist frei. Aber Puber ist auch entfesselt – als subversive Abstraktion. Und MTS hat auch etwas damit zu tun.
PUBER. Die Tage, in denen diese fünf Buchstaben allgegenwärtig waren, sind vorbei. Nachdem ein Schweizer namens Renato S. im Frühjahr 2014 festgenommen und im Sommer darauf verurteilt worden war, schien der Fall Puber geklärt. Inzwischen dreht sich niemand mehr nach seinen Werken um. Das urbane Gedächtnis ist nicht tiefer als die Farbschicht der Tags. Was die Renovierungsfirmen nicht entfernt haben, wird vom archäologischen Sediment der Stadt bedeckt. Den Rest besorgt die Kürze der kollektiven Aufmerksamkeitsspanne.
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Sprayer wurde am Karlauer Gürtel in Graz ertappt
GRAZ. Ein 25-jähriger Grazer wurde am Mittwoch gegen 6.40 Uhr in Graz am Karlauer Gürten dabei ertappt, wie er die hintere Hausmauer eines Möbelhauses mit einem zehn mal zwei Meter großen Graffiti besprühte und dadurch verunstaltete, berichtete die Landespolizeidirektion Steiermark.
Quelle: regionews.at
Auch zwei Triebwägen wurden am Bahnhof in Wolfsberg „verziert“
WOLFSBERG. In der Nacht von von Mittwoch auf Donnerstag besprühten bisher unbekannte Täter zwei Triebwägen und elf Personenwaggons, die am Bahnhofsgelände in Wolfsberg abgestellt waren. „Es wurden mehrere verschiedene Schriftzüge und kunstvoll ausgeführte Motive aufgesprüht“, hieß es von der Polizei.
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An 23 Orten wurden Hausfassaden, Eingangstüren und Einfahrtstore besprüht
INNSBRUCK. Unbekannte Täter besprühten in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Innsbrucker Stadtteil Wilten-West an 23 Tatorten Hausfassaden, Eingangstüren und Einfahrtstore. Mit hellblauer Farbe wurden die Schriftzüge „FCK CPS“ und „cone“ aufgesprüht.
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Den ÖBB entstand ein Schaden in der Höhe von 2.000 Euro
KLAGENFURT. Bisher unbekannte Täter besprühten in der Zeit zwischen Samstag und Montag am Bahnhof Lend in Klagenfurt das Bahnhofsgebäude, eine Lärmschutzwand, eine Laterne sowie eine Mauer mit Graffiti. Den
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Mann, sind die gut: Drei neue Graffitis an der Roßauer Lände im 9ten begeistern alle, die sie sehen! Am Wochenende entstanden, sind sie die wohl besten, die in der offiziellen Sprayer-Zone am Donaukanal bisher die Wände schmücken.
Graffitis – einst schwer illegal und mit hohen Strafen bedroht, wenn die Künstler erwischt wurden – sind heute im Wiener Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Dabei darf man aber Schmierer und Sachbeschädiger wie „Puber“ nicht mit echten Graffiti- Künstlern verwechseln. Drei von ihnen haben jetzt die Spraydosen ausgepackt – und Top- Gemälde hinterlassen.
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Der Schaden beträgt rund 600 Euro
NEUSIEDL AM SEE. Auf dem Bahnhof Neusiedl am See wurde ein Eisenbahnwaggon der ÖBB mit Graffiti besprüht. Die Tatzeit liegt zwischen dem 7. und 8. August. Weil der Waggon einige Wochen in Wien abgestellt war, wurde erst jetzt Anzeige erstattet.
Auf dem Waggon fanden sich verschiedene Schriftzüge, zum Beispiel “PILON“, „SOUTH KOREANS ARE KIND“ und „SKER“. Den Österreichischen Bundesbahnen entstand ein Schaden von rund 600 Euro.
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Zwei Waggons und ein öffentliches Gebäude wurden verunstaltet – die Polizei ersucht um Hinweise
LIENZ. In der Zeit von Mittwoch auf Donnerstag beschädigte ein unbekannter Täter in Lienz sowohl ein öffentliches Gebäude als auch zwei Zugwaggons. Diese wurden mittels Graffitischriftzügen verunstaltet. Dadurch entstand ein bisher geschätzter Gesamtschaden im vierstelligen Eurobereich.
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Wer im Sommer den Wiener Donaukanal entlangspaziert, wird auf jeden Fall auf die Graffiti entlang des Flusses aufmersam werden.
Ob Schriftzeichen, kleinere Kritzeleien oder künstlerische Bilder in Übergröße: entlang des Wiener Donaukanals findet man sie alle – die bunten Graffitis. Doch sind die Malereien eine Bereicherung für das Wiener Stadtbild oder Ärgernisse?
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