Am Dienstagabend trieben im ÖBB-Gleisbereich Haidestraße in Wien-Simmering zwei junge Graffiti-Sprayer ihr Unwesen. Die beiden 15-Jährigen wurden zuvor von Bahnangestellten beim Beschmieren von Wänden beobachtet.
Als die Zeugen daraufhin die Polizei alarmierten, versuchten die Sprayer, vor den herbeigerufenen Beamten zu flüchten. Die beiden Sprayer konnten nach kurzer Verfolgungsjagd gestellt werden.
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Sprayer nach kurzer Verfolgungsjagd in Wien-Simmering gefasst (regionews.at)
Bahnangestellte hatten die beiden 15-Jährigen beobachtet
WIEN. Die Polizei stellte Dienstagabend in Wien-Simmering im ÖBB-Gleisbereich Haidestraße zwei junge Graffiti-Sprayer. Die beiden 15-Jährigen wurden zuvor von Bahnangestellten beim Beschmieren von Wänden beobachtet, dann versuchten sie vor der herbeigerufenen Polizei zu flüchten. Die beiden Sprayer konnten nach kurzer Verfolgungsjagd gestellt werden.
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Category Archives: Online Medien
„In der österreichischen Medienlandschaft wurde in der letzten Woche massiv gegen Graffiti-Sprayer gehetzt. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit liegt dabei das Schicksal von David A., der seit der Nacht des 24. April im Koma liegt. Ihm ist diese Sendung gewidmet.“
Den Radiobeitrag dazu gibt es hier.
Spendenaufruf für David A. der im Koma liegt (lolligo.net)
„Wir haben David (28 Jahre, Vater einer 2-jährigen Tochter) als jungen, ehrlichen und engagierten Menschen mit einem starken sozialen Gewissen, und einem unbändigen Gerechtigkeitssinn im Kindercafé Lolligo kennengelernt. Wir wissen nicht, was in der Nacht zum 24. April 2014 in Hütteldorf genau passiert ist, die Vorgänge sind Gegenstand eines laufenden Gerichtsverfahrens, es gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung. Fakt ist aber: David liegt seither mit multiplen Verletzungen und Schädel-Hirn-Trauma im Koma und schwebt in akuter Lebensgefahr. Der Verdacht steht im Raum, dass Mitarbeiter der Wiener Linien ihn aus Selbstjustiz heraus gesteinigt haben, weil er versucht hat, eine U-Bahn anzumalen. Sein Anwalt spricht von möglichen Reinigungskosten in der Höhe von 300-500 Euro und sagt lt. Zeitung:
„Mein Mandat hat im Spital noch erzählen können, dass er mit Steinen aus dem Schotterbett beworfen und getroffen worden ist. Dann erst sei er zu Boden gegangen.“
Wir hoffen inständig, dass dies nicht Davids letzte Worte waren und wünschen ihm viel Kraft, auf dass er bald wiederansprechbar sein wird.
Team Lolligo
Spenden für Mietfortzahlungen, Anwalts- und Gerichtskosten, künftige Therapien etc. bitte an:
Lolligo
IBAN: AT71 1400010010036203
BIC: BAWAATWW
Kennwort: David A.“
Der Sprayer (26) wurde von einem Zeugen beobachtet und nach kurzer Flucht von der Polizei festgenommen
WIEN. Am Dienstagabend gegen Mitternacht verständigte ein Zeuge in Wien-Meidling die Polizei. Er hatte beobachtet, wie ein unbekannter Mann die Hausfassaden und Autos in der Diefenbachgasse mit einer Spraydose beschmierte.
Beim Eintreffen der Streifenwagen flüchtete der Tatverdächtige. Der 26-Jährige konnte jedoch kurz darauf bei der U-Bahnstation Meidlinger Hauptstraße angehalten und festgenommen werden.
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Link:
Polizei Presseaussendung
Im Bezirk Spittal an der Drau „verewigten“ sich Sprayer auf vier Fassaden.
BEZIRK SPITTAL AN DER DRAU. In der Nacht auf Mittwoch besprühten unbekannte Täter im Gemeindegebiet von Radenthein bei insgesamt vier Gebäuden die Fassaden mit Graffiti. Die Schadenshöhe beträgt etwa 2.000 Euro.
Quelle: regionews.at
Der unter dem Pseudonym bekannte Sprayer „Puber“, der mit seinem mäßig originellen Graffiti- Schriftzug in Wien unzählige Hauswände besprüht hatte und seit 9. März wegen schwerer Sachbeschädigung in U- Haft sitzt, wird jetzt von einem grafologischen Gutachten belastet. Auf Basis eines Schriftzugs, der eindeutig dem 29- jährigen Schweizer zugerechnet werden kann, soll der Gutachter ihm vorerst 88 weitere Fakten ankreiden, hieß es am Montag.
Wie aus Ermittlerkreisen in Erfahrung zu bringen war, dürfte die Polizei bereits seit Mai 2013 gewusst haben, wer hinter dem Pseudonym „Puber“ steckt. Nach der Festnahme des gebürtigen Schweizers (siehe Story in der Infobox) wurde nun öffentlich, dass der Verdächtige bei einer seiner Spray- Aktionen von einem Security- Angestellten überrascht und angehalten worden war.
Wachmann kopierte Ausweis des Schweizers
Der Sprayer soll den Wachmann daraufhin angebettelt haben, nicht die Polizei zu rufen, und dafür bereit gewesen sein, dem Security einen Ausweis zu zeigen. Dieser kopierte den Ausweis, und auf der Kopie soll der 29- Jährige nicht nur seinen richtigen Namen, sondern auch das von ihm gewählte Pseudonym „Puber“ niedergeschrieben haben.
Auf Basis dieser Fakten dürfte nun feststehen, dass „Puber“ für die Verunstaltung jener Fassade verantwortlich war, vor der ihn der Wachmann gestellt hatte. Die Strafverfolgungsbehörden haben in weiterer Folge einen Gutachter beigezogen, der diese „Verunzierung“ mit weiteren „Puber“- Schriftzügen verglichen hat. 88 Übereinstimmungen mit dem Vergleichsmaterial sollen von dem Experten bisher festgestellt worden sein.
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Mehr dazu hier:
vienna.at
salzburg.com
heute.at
20min.ch
Nach der Festnahme des berüchtigten Sprayers “Puber”, sowie weiterer Sprayer in Wien, wird vermehrt über das Thema Graffiti in der Stadt diskutiert. Die ÖVP meint, dass Wien sich ein Vorbild an Stockholm nehmen solle. Die Stadtschwarzen loben den Einsatz der Polizei und kritisieren zugleich, dass die rot-grüne Stadtregierung “nicht einmal Problembewusstsein” zeige.
“Schmierereien sind Sachbeschädigungen und somit ein strafbarer Tatbestand. Statt weiter wegzuschauen, sollte man sich in Wien ein Beispiel an Stockholm oder anderen internationalen Städten nehmen”, heißt es in einer Aussendung von ÖVP-Sicherheitssprecher Wolfgang Ulm. “Doch während man auf Seiten der Polizei tätig ist, wie allein die Verhaftungen der letzten Tage in der “Szene” zeigen, zeigt Rot-Grün nicht einmal Problembewusstsein”, kritisiert Sicherheitssprecher Wolfgang Ulm.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Ulm zu diesem Thema äußert. Bereits 2012 beschwerte er sich, dass in Sachen Graffiti “ein klares Wort der Politik” angebracht sei.
Diskussion nach Festnahme von “Puber”
Nach der Festnahme des berüchtigten Sprayers “Puber” am 6. März 2014 ist es in Wien auch zu weiteren Festnahmen von Sprayern gekommen. Grund genug für die ÖVP, dem Thema erneut Aufmerksamkeit zu schenken.
In Stockholm, schreibt Ulm in seiner Aussendung, habe man den Kampf gegen das “Graffitiunwesen” bereits seit Jahren “relativ erfolgreich” aufgenommen. Seiner Meinung nach müsse es nach jedem Graffiti zu einer Anzeige kommen. Neben dem optischen Aspekt, die Rede ist von “Schmierereien”, betont er auch den der Lebensqualität. “Mit dem Rückgang von Graffitis fühlen sich die Wiener und Wienerinnen wieder ein Stück sicherer und Wien erhält auch ein Stück Lebensqualität zurück, ist der Sicherheitssprecher der ÖVP Wien überzeugt.
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Eindrucksvoll zeigte Dietmar Wanko in seiner Multivisionsshow im Adalbert-Welte-Saal, wie Graffiti eine Bereicherung für Städte und Gemeinden sein kann und wie sich eine oftmals unterdrückte Kunstform weltweit Geltung verschafft.Der Künstler Dietmar Wanko hat in über vierzig Jahren in 99 Ländern Graffiti fotografiert. Eine beeindruckende Zusammenstellung der persönlichen oder politischen Statements unbekannter Künstler von Bregenz bis nach Johannesburg konnten Zuschauer am Freitag im Adalbert-Welte-Saal verfolgen.
Frastanz öffnet sich Graffitikunst
Unter den Gästen befanden sich auch Landeshauptmann Markus Wallner und Vizebürgermeisterin Ilse Mock, welche Graffiti-Aktionen in Zusammenarbeit mit Jugendlichen in Frastanz vorstellte. Graffiti regen neuerdings auch in Frastanz auf verschiedenen Gehsteigen und Plätzen zum Nachdenken an. Unter dem Motto „Zemma läba” waren Jugendliche eingeladen, Ihre Mottos zum Thema Integration als Graffiti zu spritzen. „Grüßt du noch”, „Merhaba”, „Servus”, „Hello”, „Bonjour” heißt es nun an verschieden Orten in Frastanz, Mitbürger und Besucher werden zum Dialog animiert.
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Der Street Aritist OHM kennt die Wiener Sprayer- und Street Art-Szene. Die stellt sich auch beim Step Forward-Festival aus, um u.a. einen Anwalt zu bezahlen. Fotos von den ausstellenden Street Artists gibt es hier. OHM haben wir noch dazu ein paar Fragen gestellt.
Wenn Künstler unschuldig der Sachbeschädigung angeklagt werden, diese Klage schließlich wegen Mangel an Beweisen fallen gelassen wird und der Anwalt trotzdem seine Moneten haben will – was macht man dann? Richtig, man schmeißt ganz einfach eine Pay My Lawer-Ausstellung, die quasi als Charity-Veranstaltung dient und im Rahmen Jubiläumsfestivals von Step Forward aufgezogen wird. Das umschließt übrigens auch noch drei Konzerte, zwei Partys (Yung Lean!) sowie einen eintägigen Concept-Store mit Liveprogramm. Zu den Locations zählen Fluc Wanne und das Celeste. Im Celeste werden nun 21 heimische Street Artists ausgestellt. Natürlich ist das bei einer so informellen Szene schwer zu sagen, ob jemand vergessen wurde, ob es Crews gibt, die man noch fragen hätte sollen. Wir behaupten einfach mal: So geballt hat man Street Art aus Wien noch nicht gesehen.
Der Wiener Street Artist und Multimediakünstler OHM ist einer von denen, die ein paar Anwaltsschulden eintreiben wollen. Wir haben mit ihm ein bisschen über die Wiener Sprühtätigkeiten gesprochen.
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Letzte Woche setzte die Polizei dem Treiben des Sprayers „Puber“ ein vorläufiges Ende. Beamte nahmen den 30 jährigen Züricher nahe seiner WG in Wien fest, als er filmreif über ein Vordach flüchten wollte. Ihm droht eine Haftstrafe wegen massiver Sachbeschädigung.
Graffitis entstehen meist nachts, im Lichte der Sterne. Und mit den Bildern der Stars der Szene verhält es sich ein wenig wie mit jenen am Nachthimmel.
Es gibt hellere und dunklere, rot leuchtende oder eher blaue. Manche Sterne sind gigantische Riesen, andere kleine Zwergsterne. Und Sterne durchlaufen eine Entwicklung – viele werden als Zwerg geboren, wachsen manchmal zum Riesen, verglühen allmählich oder enden in einer spektakulären Explosion.
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Berichtwesen
Die quantitativ hohe Berichterstattung der letzten Tage hat zwei Themen in einen Topf geworfen. Berichte über jemanden, der vielleicht für Sachbeschädigung ins Gefängnis muss und Graffiti. Pubers Aktionen und verärgerte bzw. verunsicherte Hauseigentümer können keine Basis für die dadurch ausgelöste Diskussion rund um die Daseinsberechtigung von Graffiti und Street Art in Wien sein. Das nötige (pop)kulturelle Hintergrundwissen schon. „Style Wars“, Jean-Baudrillard und Co. lassen grüßen!
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Ruht Wien auf einem Schatz? Ein Mauerstück mit der Signatur des stadtbekannten Sprayers „Puber“ wurde gestern im New Yorker Auktionshaus Sotheby’s überraschend um 3,4 Millionen US-Dollar versteigert. Den Zuschlag erhielt ein renommierter Kunstsammler aus London.
Zur Versteigerung eingereicht wurde das Mauerstück vom Wiener Hausmeister Franz T. aus Ottakring. Dieser zeigte sich gegenüber der Tagespresse verblüfft: „Als ich das Graffiti letzte Woche entdeckt habe, dachte ich mir nur: ‚Schon wieder so eine Schmiererei.’ Ich hab gar nicht gewusst, was ich für ein Glückspilz bin.“
T. wollte das kostbare Werk bereits übermalen: „Meine Frau hat mich aber Gott sei Dank davon abgehalten und vorgeschlagen, es an ein Auktionshaus zu schicken.“
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weiterlesen auf dietagespresse.com
*Anmerkung: Die Tagespresse ist ein österreichisches Satiremagazin.

