Der Street Aritist OHM kennt die Wiener Sprayer- und Street Art-Szene. Die stellt sich auch beim Step Forward-Festival aus, um u.a. einen Anwalt zu bezahlen. Fotos von den ausstellenden Street Artists gibt es hier. OHM haben wir noch dazu ein paar Fragen gestellt.
Wenn Künstler unschuldig der Sachbeschädigung angeklagt werden, diese Klage schließlich wegen Mangel an Beweisen fallen gelassen wird und der Anwalt trotzdem seine Moneten haben will – was macht man dann? Richtig, man schmeißt ganz einfach eine Pay My Lawer-Ausstellung, die quasi als Charity-Veranstaltung dient und im Rahmen Jubiläumsfestivals von Step Forward aufgezogen wird. Das umschließt übrigens auch noch drei Konzerte, zwei Partys (Yung Lean!) sowie einen eintägigen Concept-Store mit Liveprogramm. Zu den Locations zählen Fluc Wanne und das Celeste. Im Celeste werden nun 21 heimische Street Artists ausgestellt. Natürlich ist das bei einer so informellen Szene schwer zu sagen, ob jemand vergessen wurde, ob es Crews gibt, die man noch fragen hätte sollen. Wir behaupten einfach mal: So geballt hat man Street Art aus Wien noch nicht gesehen.
Der Wiener Street Artist und Multimediakünstler OHM ist einer von denen, die ein paar Anwaltsschulden eintreiben wollen. Wir haben mit ihm ein bisschen über die Wiener Sprühtätigkeiten gesprochen.
(…)
weiterlesen auf thegap.at
Category Archives: Online Medien
Letzte Woche setzte die Polizei dem Treiben des Sprayers „Puber“ ein vorläufiges Ende. Beamte nahmen den 30 jährigen Züricher nahe seiner WG in Wien fest, als er filmreif über ein Vordach flüchten wollte. Ihm droht eine Haftstrafe wegen massiver Sachbeschädigung.
Graffitis entstehen meist nachts, im Lichte der Sterne. Und mit den Bildern der Stars der Szene verhält es sich ein wenig wie mit jenen am Nachthimmel.
Es gibt hellere und dunklere, rot leuchtende oder eher blaue. Manche Sterne sind gigantische Riesen, andere kleine Zwergsterne. Und Sterne durchlaufen eine Entwicklung – viele werden als Zwerg geboren, wachsen manchmal zum Riesen, verglühen allmählich oder enden in einer spektakulären Explosion.
(…)
Berichtwesen
Die quantitativ hohe Berichterstattung der letzten Tage hat zwei Themen in einen Topf geworfen. Berichte über jemanden, der vielleicht für Sachbeschädigung ins Gefängnis muss und Graffiti. Pubers Aktionen und verärgerte bzw. verunsicherte Hauseigentümer können keine Basis für die dadurch ausgelöste Diskussion rund um die Daseinsberechtigung von Graffiti und Street Art in Wien sein. Das nötige (pop)kulturelle Hintergrundwissen schon. „Style Wars“, Jean-Baudrillard und Co. lassen grüßen!
weiterlesen auf stadtbekannt.at
Ruht Wien auf einem Schatz? Ein Mauerstück mit der Signatur des stadtbekannten Sprayers „Puber“ wurde gestern im New Yorker Auktionshaus Sotheby’s überraschend um 3,4 Millionen US-Dollar versteigert. Den Zuschlag erhielt ein renommierter Kunstsammler aus London.
Zur Versteigerung eingereicht wurde das Mauerstück vom Wiener Hausmeister Franz T. aus Ottakring. Dieser zeigte sich gegenüber der Tagespresse verblüfft: „Als ich das Graffiti letzte Woche entdeckt habe, dachte ich mir nur: ‚Schon wieder so eine Schmiererei.’ Ich hab gar nicht gewusst, was ich für ein Glückspilz bin.“
T. wollte das kostbare Werk bereits übermalen: „Meine Frau hat mich aber Gott sei Dank davon abgehalten und vorgeschlagen, es an ein Auktionshaus zu schicken.“
(…)
weiterlesen auf dietagespresse.com
*Anmerkung: Die Tagespresse ist ein österreichisches Satiremagazin.
„Das ist sich zumindest die Exekutive sicher, die den Sprayer bereits kennt und nur noch darauf wartet, ihn auf frischer Tat festnehmen zu können.
Wie der Kurier meldet, hat der Schmierfink, der in der Josefstadt begonnen hat, praktisch alle Häuser mit seinem Zeichen zu beschmieren, auch in der Szene keine Freunde. Er übersprayed andere Werke, macht die Szene angreifbar. Mit ‚Puh-Bär, reiss dich zamm‘ kontern diese seinen ‚Graffitis‘.
Der Schaden, den der 29-jährige Schweizer in Wien bereits angerichtet hat, liegt über 50.000 Euro. Sieht jemand den Sprayer bei der Arbeit, soll man die Polizei rufen. Der Puber-Schmierer gilt als gefährlich und hat schon Gefängnisaufenthalte hinter sich.“
Quelle: 1080-wien.at
Am 20.02.2014 um 04.25 Uhr sahen Polizeibeamte drei Graffiti Sprayer wie sie gerade eine Hausmauer in der Skodagasse besprühten. Als die jungen Männer die Beamten erblickten, flüchteten sie zu Fuß. Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Polizisten den 23–jährigen Boris P. anhalten und festnehmen. Im Zuge der Festnahme attackierte Boris P. die Polizeibeamten und verletzte einen Polizisten leicht. Der Beschuldigte wurde mehrfach angezeigt. Nach den anderen beiden Personen wird gefahndet.
Presseaussendung
vom 21.02.2014, 12:16 Uhr
Quelle: polizei.gv.at
Mehr dazu hier und hier.
Künstler-Kooperationen haben bei ABSOLUT VODKA eine lange und traditionsreiche Geschichte—von Andy Warhol mit seinen bunten Siebdrucken über Keith Harings comichafte Neuinterpretation der ABSOLUT-Flasche bis hin zur jüngsten Zusammenarbeit mit Musiker Woodkid haben sich bereits diverse Größen der internationalen Künstlerszene mit der Marke rund um die berühmte Wodka-Flasche beschäftigt.
Dabei stand für ABSOLUT—genau wie für die beteiligten Künstler—immer schon die Echtheit und Direktheit des künstlerischen Ausdrucks im Vordergrund. Und weil ABSOLUT diese Tradition der Künstler-Koops jetzt auch nach Österreich holen wollte und es hierzulande kaum jemanden gibt, der authentischer und direkter ist als Street-Artist Nychos, hat ABSOLUT ihn kurzerhand um ein Bild gebeten.
Die Vorgabe: EIne ABSOLUT-Flasche. Das Ergebnis: Ein Gemälde, das—im wahrsten und bildlichsten Sinn des Wortes—jeden Rahmen sprengt. In Kürze wird die gesamte Kunst und ihre komplette Entstehungsgeschichte hier in diesem Channel vorgestellt; mit Fotogalerie, Video und jeder Menge Eindrücken drum herum.
(…)
Den kompletten Artikel gibt es hier bei VICE.
Auch ein Elektrosteuerwagen wurde in Übelbach „verziert“
BEZIRK GRAZ-UMGEBUNG. Unbekannte Täter besprühten in der Nacht zum Dienstag auf dem Bahnhofsgelände in Übelbach eine Zuggarnitur und einen Elektrosteuerwagen mit Graffiti.
Die Vandalen schlugen in der Zeit von Montag, 21 Uhr, und Dienstag, 4.30 Uhr, zu. Sie verunstalteten einen am Bahnhofsgelände in Übelbach abgestellten Elektrotriebwagen auf der gesamten Länge von etwa 42 Metern. Auch ein abgestellter Elektrosteuerwagen wurde auf einer Länge von etwa zehn Metern besprüht. Es waren die Schriftzüge „Ramos“ und „Ramos 69!“ sowie die Worte „FUCK COPS!“ zu erkennen.
Quelle: regionews.at
„Festnahme | Die Polizei hat im Bezirk Wiener Neustadt einen Graffiti-Sprayer ausgeforscht. Der 24-Jährige soll in den Gemeinden Sollenau und Felixdorf insgesamt eine fünfstellige Schadenssumme verursacht haben.
Bei der Einvernahme war der junge Mann zu neun Sachbeschädigungen an öffentlichen Einrichtungen geständig, berichtete die NÖ Landespolizeidirektion am Donnerstag. Die durch die Graffiti entstandene Schadenshöhe wurde mit einem fünfstelligen Eurobetrag beziffert.
Der Verdächtige war am 2. Jänner gegen 8.00 Uhr festgenommen worden. Im Rahmen der Ermittlungen wurden dem 24-Jährigen auch mehrere Suchtmittelmissbräuche nachgewiesen. Der junge Mann wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.“
Quelle: noen.at
Mehr dazu hier, hier, hier und hier.
BEZIRK KITZBÜHEL. In der Zeit zwischen 23. und 24. Dezember wurde in Jochberg im Bezirk Kitzbühel durch unbekannte Täter an der Hausmauer eines Vereinsheims ein Graffiti angebracht. Das gab die Polizei am Dienstag bekannt. Die Höhe des dadurch entstandenen Sachschadens ist derzeit unbekannt.
Quelle: regionews.at
„OG-Crew“, „8th Mile“, „Fuck the System“, oder „A.C.A.B“ sprühten die Unbekannten auf die Außenmauern des Mehrzweckgebäudes und der alten Volksschule
BEZIRK INNSBRUCK-LAND. Im Zeitraum von 4. bis 9. Dezember beschmierten bislang unbekannte Graffiti-Sprayer das Mehrzweckgebäude beim Sportplatz in der Gemeinde Aldrans. Dabei wurden u.a. die Schriftzüge OG-Crew, 8th Mile, Fuck the System, MDMA und A.C.A.B auf die Wände gesprüht.
Der Spurenlage zufolge, gingen die Verdächtigen anschließend vermutlich zu Fuß ins Ortszentrum. Dabei brachten sie weitere Graffiti-Motive an Straßenlaternen, Kästen und Betonmauern an. Vermutlich dieselbe Täterschaft verunstaltete in der Nacht auf den 9. Dezember die Außenmauern des „alten“ Volksschulgebäudes. Auch eine hölzerne Sitzbank neben dem Schulgebäude wurde mit schwarzem Spray „verziert“.
Quelle: regionews.at

