Category Archives: ORF

Graffiti: Kunst statt Vandalismus (orf.at)

 

In Scheibbs und in Mank (Bezirk Melk) sind in den vergangenen zwei Wochen 21 Graffiti entstanden. Das Kunstprojekt „Mural City“, übersetzt Wandbild-Stadt, wird von Philipp Netolitzky organisiert. Seit 2015 ist sein Ziel die ländlichen Mauern bunt zu gestalten.

Mit einer geübten Handbewegung holt der Graffiti-Künstler die Farbdose aus der kleinen Kiste vor seinen Füßen, schüttelt sie und beginnt zu sprayen – auf Mauern, Hauswände, Lagerhallen oder auch die Garageneinfahrt des Spitals, die in den vergangenen zwei Wochen mit Graffitis verziert wurden. Kunst, die man sonst nur in Großstädten findet.

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Graffiti: Sub-Kunst und Geheimsprache (orf.at)

Graffiti-Writing – das ist so etwas wie die Geheimsprache einer Stadt. Aber was steckt wirklich hinter den Buchstaben? Wer malt sie? Und welche Bedeutung haben sie für das Gesicht einer Stadt? Fest steht, dass Freiflächen für Sprayer in Kärnten sehr rar sind.

Ein Spur hinterlassen. Ein Zeichen, das sagt: Ich war hier. Das ist das Motiv vieler Graffiti-Sprayer. Hierzulande oft umstritten und viel diskutiert, wird das Hinterlassen persönlicher Schriftzüge auf Wänden und Pfeilern in vielen Städten schon als Kunstform anerkannt. In San Francisco wird das Graffiti-Writing sogar an einer Uni unterrichtet.
Den Namen hinterlassen – ein menschliches Urbedürfnis

Vom einfachen Schreiben des Namens bis hin zu bunten Motiven die ganze Wände zieren – Stefan Wogrin, gebürtiger Klagenfurter und Kunsthistoriker, hat sich auf das Thema Graffiti-Writing spezialisiert.

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„Vandalismus“ trifft Denkmalschutz (orf.at)

 

Bevor im Herbst der große Umbau beginnt, wagt sich das Wien Museum auf Neuland: In der Ausstellung „Takeover“ übernehmen Streetart-Kunstschaffende und Skateboarder das altehrwürdige Haus. Die einst als „Vandalismus“ verschriene Kunst der Straße trifft auf rigiden Denkmalschutz – mit spannenden und vor allem farbenprächtigen Ergebnissen.

Wo Abrisshäuser und Bauruinen stehen, sind Graffitis oft nicht weit. Das 1959 eröffnete Wien Museum fällt in keine der beiden Kategorien. Und doch prägen bunte Schriftzüge und gigantische Wandgemälde derzeit sowohl das Innere der Institution als auch seine Fassaden. Die Kuratorinnen Karina Karadensky und Christine Koblitz haben Streetart-Künstlerinnen und -Künstler eingeladen, sich im Wien Museum auszutoben – unter kontrollierten Bedingungen, versteht sich: Denkmalschutz und feuerpolizeiliche Auflagen bilden den Rahmen, in dem die Kunst hier frei sein darf.

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Nach „Puber“: Polizei sucht „King“ (Orf.at)

 

 

Auf Fassaden, Öffi-Stationen oder Rollbalken: In ganz Wien sind zahlreiche „King“-Graffitis und -Tags zu sehen. Erinnerungen an den gefassten Sprayer „Puber“ werden wach. Die Polizei ermittelt gegen mehrere Personen. In einem Blog werden unterdessen immer neue Bilder von den Graffitis gepostet.

Das Phänomen „King“ ist „der Gruppe im Landeskriminalamt bekannt, es gibt mehrere Vorfälle und Anzeigen in Wien. Wir gehen von mehreren Tätern aus, allerdings laufen derzeit Ermittlungen, darum gibt es keine weiteren Details“, heißt es von der Pressestelle der Wiener Polizei auf Anfrage von wien.ORF.at.

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„Takeover“ im Museum Wien (ORF Video)

Screenshot, orf.at

Streetart hat einen enormen Aufschwung erlebt, auch seit ein Werk von Superstar Banksy für mehr als eine Million Euro versteigert wurde. Viele lieben und unterstützten Streetart, doch vor allem die Museumswelt ist davon nicht überzeugt. Außer im Wien Museum am Karlsplatz. Es wird umgebaut und überlässt die Räume der Streetart. Takeover heißt die Ausstellung dazu.