Wenn im Sommer Subkultur auf Zwischennutzung trifft, ist das Wien Museum nicht weit: Das Projekt „Takeover“ verwandelt das Museum am Karlsplatz in einen Urban Art Dschungel inklusive Indoor-Skatepark. Mit-Kuratorin Christine Koblitz hat uns vorab schon mal herumgeführt.
Im Wien Museum wird fleißig gesprüht und lackiert, gemalt und gebaut. Und das, obwohl die Bauarbeiten für den neu geplanten Museumskomplex erst im Herbst beginnen sollen. Bis dahin steht das Museum eigentlich leer, doch ein Kuratorinnen*-Team vom Wien Museum hatte bessere Pläne, wie man die 2000m2 für den Sommer noch nutzen kann: Beim „Takeover“ nutzen rund 40 Künstlerinnen und Künstler jede noch so ungewöhnliche freie Fläche für ihre Kunst, bis zur Eröffnung soll alles voll werden: Der Lift im Atrium ist schon mit Graffitis zugetagged, genauso wie die Toiletten im ersten Stock.
Das denkmalgeschützte Oswald-Haerdtl-Geländer im Stiegenhaus wurde extra penibel abgeklebt, jeder Millimeter in den Ausstellungsräumen dient als potentielle Arbeitsfläche für die Urban Artists. Baustellen-Löcher in den Wänden werden zu pittoresken 3D-Vulven umgestaltet, die Pissoirs sind bis zum Rand gefüllt mit leeren Spraydosen.
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Das Video dazu gibt es in der TVTHEK.
Die Züge werden in Penzing zwischen Westbahnhof und Hütteldorf zwischengeparkt. Auch das Gelände des Nordwestbahnhofes nutzt Siemens als „Parkplatz“. Dort sind vor rund einem Jahr neue Garnituren besprüht worden. Jetzt sind auch Züge auf der von den ÖBB angemieteten Fläche in Penzing von Unbekannten mit Graffiti beschädigt worden.
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Der steigende Respekt vor der Kunstform Graffiti hat es möglich gemacht, dass eine junge Pinzgauerin von der Graffiti-Kunst leben kann.

Die Donau und ihre Nebenarme waren nicht immer so gesittete Gewässer, wie es heute den Anschein hat. Lange war dieser Fluss ein unbändiger Strom, der sich wild seinen Weg durch Wien bahnte.
Das Video dazu gibt es hier.
Der Freiheitsturm hat manche offenbar zu etwas zu viel Freiheit der Kunst eingeladen: Auf der Fassade eines Gemeindebaus in der Brigittenau haben Graffiti-Künstler in einer Nacht- und Nebelaktion einen riesigen Schriftzug hinterlassen.
Fährt man über die Gürtelbrücke Richtung Brigittenau, springt das riesige Graffito sofort ins Auge: Ikaruz – dieser Schriftzug prangt seit Kurzem auf der Hausfassade des Gemeindebaus in der Klosterneuburger Straße.
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