„Es gibt eine klare Trennlinie zwischen klassischem Graffiti und dem, was wir machen“, sagt Calle-Libre-Gründer Jakob Kattner. Denn im Gegensatz zu den meist buchstabenlastigen Graffitis ist die Straßenkunst des Calle Libre vollständig genehmigt und legal.
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Am Samstag beginnt in Wien das 5. internationale „Calle Libre“-Festival. „Calle Libre“ – das heißt: Freie Straße. Es geht um Street Art, und zwar vor allem um riesige Wandmalereien an Feuermauern; sie werden unter den Augen des Publikums entstehen; dazu kommen Workshops, Künstlergespräche und mehr. Dorothee Frank nimmt das Festival zum Anlass, Nachschau zu halten, wie Wien aktuell mit Graffiti, Street Art und Co. umgeht.
Den Radiobeitrag gibt es hier zum Nachhören.
Graffiti-Sprayer haben in der Nacht auf Mittwoch erneut in Hohenems zugeschlagen. Insgesamt sechs Graffitis hinterließen sie an mehreren Orten in der Stadt. Der Schaden soll einige Tausend Euro betragen.
Betroffen sind laut Polizei Bahnunterführungen in der Schillerallee, der Schweizerstraße und der Schönewiesstraße. Signiert wurden die Schmierereien wieder mit dem Kürzel „RUP“. Die Polizei bittet um Hinweise
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In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch beschädigten die unbekannten Sprayer laut Polizei einen Lieferanteneingang sowie zwei Fenster eines Lebensmittelgeschäftes in der Nibelungenstraße. Zudem wurde ein Lagereingang einer Bäckerei in der Rudolf-von-Ems-Straße mit Graffitis besprüht.
Zu weiteren Sachbeschädigungen kam es am Freitag bei der Volksschule Herrenried und dem Sonderpädagogischen Zentrum der Polizei.
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Die Polizei hat in den vergangenen Tagen zwei Verdächtige ausgeforscht, die unabhängig voneinander dutzende Züge in Marchegg und Stockerau mit Schriftzügen besprüht haben sollen. Gesamtschaden: 85.000 Euro.
Ein 26-jähriger slowakischer Staatsbürger wurde in Marchegg (Bezirk Gänserndorf) angehalten, ein 28 Jahre alter Pole in Stockerau (Bezirk Korneuburg), berichtete die Landespolizeidirektion. Die Männer könnten für mehrere Graffitis mit 40.000 bzw. 45.000 Euro Schaden verantwortlich sein.
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Ein kurzes Video dazu gibt es hier.
Die Büros von Wiens Spitzenpolitikern sind kleine Museen – mit aussagekräftigen, meist geliehenen Kunstwerken. Ausgestellt sind genauso „Fetzen“, wie bunte Graffiti und lebensgroße Skulpturen, die zum „Grüßen“ verleiten.
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Graffiti im Büro des Jugendstadtrats
Im Eingangsbereich des Büros von SPÖ-Jugend-, Integrations- und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky hängt ein Graffito. Sarah und Gino, beide in einem Jugendzentrum in Floridsdorf aktiv und begeisterte Sprayer, schufen aus den Stichworten „Zusammenhalt, Vielfalt, Solidarität und Gemeinsamkeit“ dieses Kunstwerk. Das Werk ist mehr als zwei Meter breit und fast drei Meter hoch.
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Mit Graffiti beschmierte U-Bahn-Züge bescheren den Wiener Linien jährliche Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro. Dass man deshalb vor dem Gericht landen kann, soll durch Vorträge an Schulen bewusst gemacht werden.
Für manch einen ist es Kunst – für die Wiener Linien aber ist es ein kostspieliges Ärgernis: Graffitivandalismus. Laut Daniel Amann, Pressesprecher von den Wiener Linien, gibt es jährlich zwischen 300 und 400 Vorfälle. „Graffiti sieht man deswegen so selten, weil wir dies mit einer Null-Toleranz-Politik handhaben“, erklärt Amann. Und das bedeutet, dass jeder Fall von den Wiener Linien angezeigt wird, manche davon landen sogar vor Gericht.
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Reinigung ist nicht „putzen“, dafür bedarf es wesentlich mehr. Kenntnisse über Chemie, Physik, Anwendungstechnik bis hin zu Maschinenkunde um Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung einerseits bzw. Hausbetreuung andererseits durchführen zu können. Onka Takats berichtet über spannende, moderne Berufe – von der Lehrlingsausbildung bis hin zur Meisterprüfung.
Das Video dazu gibt es hier.
Die Wiener Moderne, jene Zeit um 1900, zählt zu den wichtigsten Kunst- und Kulturepochen der österreichischen Geschichte. Neue Errungenschaften in Literatur, Architektur, Musik, Psychologie, Philosophie und Gesellschaft prägen die Zeit. Künstler sind die Wegbereiter und machen Wien zu einem der führenden intellektuellen Zentren Europas.
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Als anarchistische Kritzelei verspottet, heute salonfähig, die künstlerische Nutzung freier Gebäudeflächen. Der Nachkomme des Sgraffitos in der Architektur, das Graffiti: Die anatomischen Darstellungen des Graffiti-Künstlers Nikolaus Schuller alias NYCHOS zieren zahlreiche Flächen. Weltweit berühmt wurde der gebürtige Hartberger mit seiner gesprayten Hommage an Sigmund Freud.
Das Video dazu gibt es hier.

Ist schon der Verfall des denkmalgeschützten Ensembles „Gut Guggenthal“ in der Gemeinde Koppl Anlass für viele Diskussionen, kommen nun auch noch illegale Graffitis hinzu. Gebäude wie das alte Brauhaus sind Ziel von Graffiti-Sprayern. Auch werden immer wieder Eingänge aufgebrochen.
Das Video dazu gibt es hier.




