In Linz und am Attersee haben unbekannte Sprayer großen Schaden angerichtet: In Linz wurden Autos und die Fassade einer Schule und in Attersee mehrere Gebäude besprüht. Dabei wurde immer ein bestimmtes Zeichen verwendet.
Der Buchstabe „E“, eingegrenzt durch zwei abgewinkelte Pfeile: Die Polizei rätselt derzeit, was dieses Zeichen bedeuten soll und ersucht die Bevölkerung um Hinweise. Denn das Zeichen kann auf einen bestimmten Täterkreis hinweisen.
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Category Archives: ORF
Unbekannte haben in der Nacht auf Freitag die Wand eines Dornbirner Supermarkts besprüht. Der dadurch entstandene Schaden dürfte laut Polizei mehr als 1.000 Euro betragen. Hinweise sind erbeten.
Die Sprayer haben sich nach Angaben der Polizei an der südseitigen Betonwand des Sparmarktes in der Leopoldstraße ausgetobt. Aufgrund der großen Fläche dürften sie längere Zeit mit dem Anbringen der Graffitis beschäftigt gewesen sein.
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Graffiti – Unterwegs in der Grauzone zwischen Kultur und Vandalismus.
Eine Erkundung von Juliane Nagiller
200 bis 300 Graffiti zieren allein die Wiener Linien pro Jahr. Die besprühten Züge müssen aus dem Betrieb genommen und gereinigt werden. Das verursacht Kosten in Millionenhöhe. Für Verkehrsbetriebe sind Graffiti vor allem teurer Vandalismus. Andererseits sind sie Zeugnisse menschlicher Kultur und Kommunikation, deren Geschichte bis zur prähistorischen Höhlenmalerei zurückreicht.
Der erste Graffiti WriterAls erster Graffiti Writer gilt ein Botenjunge im New York der 1960er Jahre. Auf seinen Botengängen schrieb er mit einem Marker „Taki 183“ an die Hauswände. Taki ist sein Spitzname und 183 steht für die 183. Straße in Washington Heights, wo er aufgewachsen ist. Die New York Times berichtete 1971 über seine Tags und machte damit ihn und das Graffiti Writing berühmt.
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Den Radiobeitrag gibt es hier zum Nachhören.

Das Video dazu gibt es hier.



„In einem Prozess rund um ein angeblich gestohlenes Fahrrad ist der Sprayer „Puber“ verurteilt worden. Er erhielt eine zehnmonatige unbedingte Haftstrafe – allerdings wegen anderer Delikte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.“
Die Videos dazu gibt es hier:
– heute mittag, Di, 31.05.2016 13.15 Uhr
– ZIB Flash, Di, 31.05.2016 17.55 Uhr
– ZIB 20, Di, 31.05.2016 20.00 Uhr
Am Wiener Landesgericht wird heute erneut dem bekannten Sprayer „Puber“ der Prozess gemacht. Der selbsternannte Graffitikünstler soll vor eineinhalb Monaten beim Stehlen eines Fahrrades erwischt worden sein.
Eine Polizeistreife ertappte Mitte April in Margareten zwei Männer beim Knacken von Fahrradschlössern – einer der beiden Verdächtigen ist der Schweizer mit dem Künstlernamen „Puber“. Die Polizisten wollten ihn festnehmen – der 31-Jährige wehrte sich jedoch heftig, trat mit den Füßen und verletzte einen Polizisten an der Hand – mehr dazu in Sprayer Puber erneut festgenommen und U-Haft über Graffitisprayer „Puber“ verhängt.
Drei Jahre Haft drohen
Wegen der Attacke gegen die Beamten ist „Puber“ heute unter anderem wegen schwerer Körperverletzung angeklagt. Bei ihm wurden auch noch Spraydosen gefunden – deswegen wird er verdächtigt, wieder Wände mit Graffiti angeschmiert zu haben.
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Der Schweizer Sprayer Puber ist am Dienstag in Wien-Margareten von der Polizei festgenommen worden. Er soll versucht haben, ein Fahrrad zu stehlen. Auch eine Lärmschutzwand wurde besprüht.
Eigentlich war die Polizeistreife unterwegs, da es in der Gegend rund um den Margaretengürtel zuletzt vermehrt zu Fahrraddiebstählen gekommen ist, bestätigt Polizeisprecher Roman Hahslinger einen Bericht des „Kurier“: „Er wurde wegen versuchten Fahrraddiebstahls angezeigt. Es wurden jedoch noch zwei weitere Personen verhaftet, denn es ist dort auch eine Lärmschutzwand der ÖBB mit Graffiti besprüht worden.“
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Die Kontrollen gegen illegale Graffits auf Zügen und in Stationen der Wiener Linien scheinen erfolgreich: Vor zwei Jahren betrug der Schaden 7.000 Euro pro Tag, 2015 konnte diese Schadenssumme auf 4.500 Euro reduziert werden.
Zum einen gelang das mit Videoüberwachung und Sicherheitspersonal, zum anderen mit einer akribischen Dokumentation und Analyse aller Vorfälle. „Jeder Fall wird zu Anzeige gebracht und wir verrechnen auch den Schaden an den oder die Täter 1:1 weiter. Es gibt Täterinnen oder Täter, die schon seit Jahren die Schadenssumme bei uns abstottern und die liegen teilweise im fünfstelligen Bereich“, meinte Daniel Amann, Sprecher der Wiener Linien, gegenüber „Radio Wien“.
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In Vösendorf (Bezirk Mödling) ist – bereits zu Monatsbeginn – ein mutmaßlicher Graffiti-Sprayer gestellt worden. Der 19-Jährige zeigte sich nach anfänglichem Leugnen zu den ihm angelasteten Fakten geständig, so die Polizei.
Demnach „verzierte“ er in Baden und Vösendorf insgesamt 19 Fassaden, Stromkästen und Straßenschilder mit Schriftzügen. Der Gesamtschaden wurde mit 4.500 Euro beziffert. Die Polizei ersucht etwaige weitere Geschädigte, die Polizeiinspektion Vösendorf unter der Telefonnummer 059133 3343 zu kontaktieren.
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