FM4 TRIBE VIBES SPECIAL – LIVE AUS DEM WIEN MUSEUM MIT MAASNBRIADA
FM4 sendet live aus dem Wien Museum im Zuge der Takeover Ausstellung. Die Maasnbriada (BumBumKunst und Skero) präsentieren ihr neues Album.Graffiti-Geschichte mit Oliver Kartak
Passend zur Ausstellung wird mit Oliver Kartak alias Seta Roc einer der ersten Graffiti-Writer von Wien live zu Gast sein in dieser FM4 Tribe Vibes-Spezialsendung aus dem Wien Museum.
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Anlässlich des Finales der sehr erfolgreichen Street Art- und Skateboard-Ausstellung „Take Over“ sendet FM4 Tribe Vibes am 29.8.19 live aus dem Wien Museum. Mit einem exklusiven Konzert von Skero & Bum Bum Kunst. Ihr könnt dabei sein und Tickets gewinnen.
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Von Alex „DJ Phekt“ Hertel
Seit Anfang Juli strömen Street Art-, Graffiti- und Skateboard-interessierte Menschen ins Wien Museum beim Karlsplatz, um sich die „Take Over“-Ausstellung anzusehen.
Bevor das Wien Museum demnächst wegen Umbau und Renovierung zur großen Baustelle wird, durften sich Künstlerinnen, Künstler und Vertreter der Skate-Szene in den Räumlichkeiten ordentlich austoben. Da wurden großflächige Wände bemalt oder eingeschlagen, Installationen gebaut und ein Indoor-Skatepark errichtet.
Bisheriges Fazit: die „Take Over“-Ausstellung ist mit mehr als 40. 000 Besucherinnen und Besuchern eine der erfolgreichsten in der Geschichte des Wien Museums. Offensichtlich wurde ein Nerv beim Publikum getroffen.
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Im Rahmen des internationalen „Calle Libre“-Festivals in Wien gestaltete der Graffiti-Künstler Kyros die Außenmauer des Kindergartens in der Stiegengasse in Mariahilf neu.
Unter dem Motto „duality“ beschäftigte sich das „Calle Libre“-Festival von 3. bis 10. August 2019 mit zeitgenössischen Formen von Street-Art und Graffiti im öffentlichen Raum. Großflächige Hausfassaden wurden innerhalb weniger Tage von internationalen und nationalen Künstlerinnen und Künstlern zu Meisterwerken umgestaltet.
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Die Polizei konnte in Wr. Neustadt zwei Sprayer (21, 25) schnappen. Das Duo hatte einige Zugwaggons „verziert“, flüchtete dann vor den Beamten.
Für einige Subkulturen ist Graffiti Kunst und ein Kavaliersdelikt, für die ÖBB und Polizei ist es schlichtweg schwere Sachbeschädigung: Am Wochenende bemerkte ein ÖBB-Mitarbeiter zwei Männer bei der Aspangzeile in Wr. Neustadt, die gerade Waggons „verzierten“. Der Eisenbahner rief die Polizei.Beim Eintreffen der Exekutive sprintete das Duo davon, warf die Spraydosen weg und versteckte sich in einem Gebüsch. Die Beamten fischten die Verdächtigen aus der „Botanik“.
„Bei den zwei talentierten Graffiti-Künstlern handelt es sich um einen 21-jährigen Chinesen aus Wien und einen 25-jährigen Wr. Neustädter“, so ein Ermittler. Die Spraydosen wurden als Beweismittel gesichert, wie viel Schaden dem Duo zuzuordnen ist, ist Gegenstand der Ermittlungen.
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Erfolgreiche Verfolgungsjagd in Wiener Neustadt. Volkswirtschaftlicher Schaden jedes Jahr in Millionenhöhe.
Es ist ein Schaden in Millionenhöhe für die Volkswirtschaft, den Graffiti-Sprayer jedes Jahr in Österreich anrichten. Umso erfreulicher ist jener Erfolg, der der Polizei am vergangenen Wochenende in Wiener Neustadt geglückt ist. Die Beamten konnten im Zuge einer filmreifen Verfolgungsjagd am Verschubbahnhof in Wiener Neustadt zwei Graffiti-Sprayer auf frischer Tat ertappen. Das Duo dürfte auch an anderen Tatorten in Österreich aktiv gewesen sein. Eine Spur führt bis nach Graz. Mittels des gefundenen Tags (Künstlername, mit dem ein Sprayer seine Bilder versieht, Anm.) wird nun in den internen Datenbanken der ÖBB und anderer Verkehrsbetriebe nach weiteren Aktionen mit den Signaturen des Duos gesucht.
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Zwei illegale Sprayer sind immer noch auf der Flucht vor der Polizei. Die zwei Täter hinterließen auf der Westautobahn (A1) im Bereich Ansfelden einen zwei Meter hohen Schriftzug mit den Buchstaben „ASK“ auf einer neuen Lärmschutzwand.
Für die einen ist es kindische Schmiererei, für die anderen ist es Kunst. Wenn von Graffitis die Rede ist, dann klaffen die Meinungen weit auseinander. Sachbeschädigung ist es allerdings immer dann, wenn auf Flächen gesprüht wird, auf denen es nicht ausdrücklich erlaubt ist.
Fußballkürzel auf Lärmschutz bei Ansfelden
Ganz aktuell ist etwa der Fall zweier illegaler Sprayer die immer noch auf der Flucht vor der Polizei sind. Die zwei Täter hinterließen auf der Westbahnautobahn (A1) im Bereich Ansfelden einen zwei Meter hohen Schriftzug mit den Buchstaben „ASK“ auf einer neuen Lärmschutzwand. Es wird vermutet, dass es sich bei den Sprayern um fußballaffine Täter handelt. „ASK“ steht hier für den LASK. Besonders bei unbekannten Straffälligen sind die Kosten, die durch die Reinigung von Graffitis entstehen ein Problem für die Eigentümer.
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In Scheibbs und in Mank (Bezirk Melk) sind in den vergangenen zwei Wochen 21 Graffiti entstanden. Das Kunstprojekt „Mural City“, übersetzt Wandbild-Stadt, wird von Philipp Netolitzky organisiert. Seit 2015 ist sein Ziel die ländlichen Mauern bunt zu gestalten.
Mit einer geübten Handbewegung holt der Graffiti-Künstler die Farbdose aus der kleinen Kiste vor seinen Füßen, schüttelt sie und beginnt zu sprayen – auf Mauern, Hauswände, Lagerhallen oder auch die Garageneinfahrt des Spitals, die in den vergangenen zwei Wochen mit Graffitis verziert wurden. Kunst, die man sonst nur in Großstädten findet.
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Seit Anfang Juli befindet sich das Gebäude des Wien Museums in einem Ausnahmezustand. Skateboarding, Street Art und Graffiti haben den gesamten Raum umgekrempelt. Wir haben uns beim Takeover umgesehen.
Von Nada El-Azar, Fotos: Aida Duric
Das Foyer des Wien Museums beim Karlsplatz klingen coole Beats, die Rollen zahlreicher Skateboards rauschen, schleifen und klopfen über Rampen und Rillen. Im Bereich des Atriums tummeln sich Kinder und junge Erwachsene in Hoodies und Sneakers und beobachten die Darbietungen der Bewegungskünstler, inmitten der Graffiti-bestückten Wände.
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Der Künstlername „Siuz“ steht für Graffiti, die Sarah-Maria Kupfner gerne auch als Auftragsarbeit ausführt.
Graffiti-Künstler (wenn sie mit Sprühdosen arbeiten, auch „Sprayer“ genannt) werden unterschiedlich wahrgenommen – vor allem wenn sie im öffentlichen Raum illegal Flächen verzieren, werden sie gerne als Vandalen diffamiert.
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